Beobachtetes Signal · 2. Dez. 2021 · Brand Rebranding · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Square Inc. benennt sich offiziell in Block um
Der Zahlungsdienstleister Square, Inc. hat seine Umbenennung in Block, Inc. vollzogen. Dieser Schritt spiegelt die erweiterte Unternehmensidentität wider, die künftig verstärkt Initiativen in den Bereichen Kryptowährung und Blockchain in den Fokus rücken soll. Die bekannte Marke Square bleibt als Produktname für das Händlergeschäft (Seller Business) bestehen. Auch andere Konzernmarken wie Cash App, TIDAL und TBD54566975 werden unverändert fortgeführt, während die neue Dachmarke Assoziationen zu Bausteinen und Blockchain-Technologien wecken soll. Mitgründer Jack Dorsey, der zuvor als Twitter-CEO zurückgetreten war, widmet sich nun verstärkt der Weiterentwicklung von Block. Das Börsenkürzel an der NYSE (SQ) bleibt vorerst unverändert. Insgesamt unterstreicht die Umbenennung die strategische Ausrichtung hin zu Krypto-Technologien, ohne jedoch die etablierten Produktmarken aufzugeben.
Die Umbenennung eines großen Fintech-Konzerns verdeutlicht die strategische Neuausrichtung hin zu Blockchain-Technologien und Krypto-Initiativen. Dies hat weitreichende Implikationen für die Markenarchitektur und die zukünftige Positionierung im digitalen Zahlungsverkehr.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Square, Inc. ändert offiziellen Firmennamen in Block, Inc.
- Die Marke Square bleibt für das Händlergeschäft (Seller Business) erhalten
- Das Rebranding zielt darauf ab, Assoziationen zur Blockchain- und Krypto-Technologie zu stärken
- Das Börsenkürzel an der NYSE (SQ) behält vorerst seine Gültigkeit
- Jack Dorsey konzentriert sich nach seinem Rücktritt als Twitter-CEO ganz auf Block
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Josh Brown nimmt Jack Dorseys Block in „Best Stocks“-Liste auf
Die CNBC-Pro-Autoren Josh Brown und Sean Russo haben Block (ehemals Square) trotz früherer Bedenken gegenüber Nebenprojekten von CEO Jack Dorsey in ihre „Best Stocks“-Liste aufgenommen. Ausschlaggebend ist die Neuausrichtung auf das Payment-Kerngeschäft (Square und Cash App), flankiert von rigiden Kostensenkungen inklusive eines Personalabbaus um rund 40 %. Die Q1-Zahlen untermauern den Turnaround: Der Bruttogewinn von Cash App stieg im Jahresvergleich um 38 % auf 1,91 Mrd. USD bei 59 Mio. monatlich aktiven Nutzern, während das Gross Payment Volume im Hardware-Segment um 13 % auf 61,2 Mrd. USD zulegte. Für das Gesamtjahr 2026 hob das Management die Prognose an (Bruttogewinn: 12,33 Mrd. USD; bereinigtes operatives Ergebnis: 3,34 Mrd. USD). Zudem wird Blocks frühere Beteiligung an einem Stripe/Advent-Übernahmeangebot für PayPal beleuchtet, was strategische Relevanz für das Duell Cash App versus Venmo hat.
Block entlässt fast die Hälfte der Belegschaft; Aktie steigt massiv
Block hat angekündigt, mehr als 4.000 Mitarbeiter zu entlassen, was etwa der Hälfte der Belegschaft entspricht und die Mitarbeiterzahl von knapp über 10.000 auf unter 6.000 reduziert. Das Unternehmen gab den Stellenabbau zusammen mit den Zahlen für das vierte Quartal bekannt: Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,65 US-Dollar bei einem Umsatz von 6,25 Milliarden US-Dollar, während der Bruttogewinn im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 2,87 Milliarden US-Dollar stieg. Block erklärte, die Reduzierungen sollen das Unternehmen für langfristiges Wachstum positionieren, die Entscheidungsfindung durch kleinere Teams beschleunigen und den Einsatz von KI zur Arbeitsautomatisierung vorantreiben. Die Aktie sprang im nachbörslichen Handel um bis zu 24 Prozent nach oben. Block rechnet mit Restrukturierungskosten von rund 450 bis 500 Millionen US-Dollar, die hauptsächlich im ersten Quartal anfallen. CEO Jack Dorsey und CFO Amrita Ahuja begründeten den Schritt als proaktiven Kurs angesichts breiterer Branchentrends hin zu KI-gesteuerter Effizienz.
Piper Sandler stuft Block-Aktie hoch und sieht deutliches Aufwärtspotenzial
Piper Sandler hat die Einstufung für Block von Untergewicht auf Übergewicht angehoben und das Kursziel drastisch von 58 auf 100 US-Dollar erhöht. Die Analysten begründen diesen Schritt mit einer attraktiven Bewertungskompression sowie hervorragenden Aussichten auf Bruttogewinnwachstum und Margenausweitung. Durch optimierte Abläufe, strikte Kostendisziplin – unter anderem nach einem massiven Personalabbau im Februar – sowie KI-gestützte Effizienzsteigerungen sei das Unternehmen bestens positioniert. Insbesondere eine verbesserte Monetarisierung von Square und Cash App soll zweistelliges Wachstum ermöglichen. Die Analysten prognostizieren ein Kurspotenzial von rund 27 Prozent gegenüber dem Vortagesschlusskurs. Laut LSEG-Daten bewerten 38 von 44 analysierenden Experten die Aktie aktuell mit Kauf oder Stark Kaufen, während das Papier im Jahresverlauf bereits um knapp 15 Prozent zulegen konnte.
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