Beobachtetes Signal · 2. Aug. 2021 · Acquisition · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Square übernimmt Afterpay für 29 Milliarden US-Dollar zur Stärkung des BNPL-Ökosystems
Square plant die Übernahme des australischen Zahlungsanbieters Afterpay, um sein Dienstleistungsangebot auszubauen und ein auf Buy-Now-Pay-Later (BNPL) ausgerichtetes Ökosystem ohne zusätzliche Kosten zu schaffen. Die Transaktion soll im Frühjahr 2022 abgeschlossen werden. Durch die Akquisition zielt Square darauf ab, seine Cash App- und Seller-Ökosysteme enger zu verknüpfen, um Händlern und Verbrauchern erweiterte Produkte bereitzustellen. Der genannte Kaufpreis beträgt 29 Milliarden US-Dollar, während Square zuletzt starke Quartalszahlen mit einem Umsatzwachstum von 143 Prozent im Jahresvergleich vorlegte. Der Markt reagierte verhalten, und der Aktienkurs gab nach der Ankündigung nach. CEO Jack Dorsey hob die gemeinsame Mission hervor, das Finanzwesen fairer und zugänglicher zu gestalten, und betonte die erwarteten Synergien zwischen beiden Unternehmen.
Die Übernahme des BNPL-Anbieters Afterpay durch Square hat erhebliche Auswirkungen auf die künftige Gestaltung von Zahlungsströmen und Checkout-Ökosystemen im E-Commerce.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Square übernimmt den australischen Zahlungsdienstleister Afterpay für 29 Milliarden US-Dollar.
- Der Abschluss der Akquisition wird für das Frühjahr 2022 erwartet.
- Bekanntgabe erfolgte über die offiziellen Websites beider Unternehmen.
- Ziel ist die Verknüpfung der Cash App- und Seller-Ökosysteme zur Stärkung der BNPL-Funktionalität.
- Square verzeichnete ein starkes Umsatzwachstum von 143 Prozent im Jahresvergleich.
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Analyse des 10-Q-Finanzberichts von Block für Q2 2026
Block, Inc. hat seine Finanzergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt und einen Nettoumsatz von 6,62 Milliarden US-Dollar verzeichnet, was einem Anstieg von 9 % im Jahresvergleich entspricht. Gestützt wurde dies durch das starke Commerce Enablement mit 3,34 Milliarden US-Dollar (+15 %) und Financial Solutions mit 1,38 Milliarden US-Dollar (+40 %), wodurch ein Rückgang im Bitcoin-Ökosystem um 13 % auf 1,89 Milliarden US-Dollar kompensiert wurde. Der konsolidierte Bruttogewinn stieg um 25 % auf 3,17 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch Zuwächse bei Cash App und Square. Das operative Ergebnis lag bei 446,87 Millionen US-Dollar, während der Nettogewinn auf 88,52 Millionen US-Dollar sank. Belastet wurde das Ergebnis durch einen Bitcoin-Neubewertungsverlust von 88,47 Millionen US-Dollar sowie höhere Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten, darunter eine Reserve von 526 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit einer laufenden Untersuchung des US-Justizministeriums.
EHI-Report: Mobile Wallets wachsen, Chats meist KI-gestützt
Der EHI E-Commerce-Report 2026, basierend auf 1.000 deutschen Online-Shops und Marktplätzen, zeigt eine breite Einführung mobiler Wallets: 97,2 % unterstützen sie, angeführt von PayPal mit 96,3 %. Apple Pay wuchs auf 49 % (vorher 37,8 %), Google Pay auf 32 % (vorher 23,1 %). Das neue Bezahlsystem Wero liegt nur bei 3 %. KI dominiert den Kundenservice: 77,9 % der vorhandenen Chat-Funktionen sind KI-gestützt, obwohl nur 40,8 % der Shops überhaupt einen Chat anbieten. Click & Collect bieten 34,6 % der Shops an, wobei 56 % davon Online-Zahlung ermöglichen. Präzise Lieferoptionen bleiben eine Nische, nur 3,4 % bieten persönliche Lieferzeitfenster an.
Ratenkauf legt bei Großkäufen deutlich zu
Buy now, pay later (BNPL) gewinnt bei größeren Online-Einkäufen deutlich an Bedeutung. Laut einer repräsentativen Verivox-Umfrage würden 15 Prozent der Befragten einen Online-Einkauf über 1.000 Euro bevorzugt in Teilbeträgen bezahlen – 2024 waren es nur 9 Prozent. Das ist das stärkste Wachstum unter den gängigen Zahlungsmethoden. Der Kauf auf Rechnung bleibt mit 29 Prozent die beliebteste Zahlungsart, gefolgt von PayPal (21 Prozent) und Karten (14 Prozent). Der Trend ist besonders bei Haushalten mit niedrigerem Einkommen ausgeprägt: 23 Prozent der Befragten mit unter 2.000 Euro netto bevorzugen Ratenzahlung, aber nur 7 Prozent mit über 4.000 Euro. Die steigende Nutzung von Ratenkäufen erhöht jedoch auch das Risiko der Überschuldung. Ab dem 20. November treten strengere gesetzliche Vorgaben in Kraft, darunter umfassendere Kreditwürdigkeitsprüfungen. Bei kleineren Beträgen (25-100 Euro) bleibt PayPal klar dominierend, Ratenzahlung spielt kaum eine Rolle.
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