Beobachtetes Signal · 5. Feb. 2025 · Earnings Report · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Spotify verzeichnet Rekordumsatz für 2024 und startet Creator-Monetarisierung
Spotify hat starke Ergebnisse für das vierte Quartal 2024 vorgelegt und die Erwartungen mit einem Umsatzwachstum von 16 Prozent im Jahresvergleich auf 4,2 Milliarden US-Dollar übertroffen. Die Gesamtzahl der Nutzer stieg um 12 Prozent auf 675 Millionen, während die Zahl der kostenpflichtigen Abonnenten um 11 Prozent auf 263 Millionen kletterte. Zudem verzeichnete das Unternehmen sein erstes durchgehend profitable Geschäftsjahr. Ein zentraler strategischer Schritt ist die Umbenennung des Creator Portals in Spotify for Creators sowie die Einführung eines Partnerprogramms, das Werbeumsätze basierend auf dem Nutzerengagement an Creator ausschüttet und die Monetarisierung von Video-Podcasts ermöglicht. Im November 2024 nutzten bereits über 250 Millionen Anwender Video-Podcasts. Das Partnerprogramm ist im Januar 2025 in den USA, Großbritannien, Australien und Kanada angelaufen; ein Termin für den Rollout in der EU steht noch aus. CEO Daniel Ek betonte den Fokus auf beschleunigte Innovationen.
Der Quartalsbericht einer der wichtigsten Audioplattformen belegt signifikantes Umsatzwachstum und zeigt neue Monetarisierungsmodelle für das wachsende Creator-Ökosystem auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Q4-Umsatz 2024 stieg im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 4,2 Milliarden US-Dollar.
- Gesamtzahl der Nutzer erreichte 675 Millionen; zahlende Abonnenten wuchsen um 11 Prozent auf 263 Millionen.
- Video-Podcasts wurden im November 2024 von über 250 Millionen Nutzern konsumiert (ein Plus von 88 Prozent im Jahresvergleich).
- Umbenennung des Creator Portals in Spotify for Creators und Einführung eines neuen Partnerprogramms zur engagementbasierten Umsatzbeteiligung.
- Partnerprogrammist im Januar 2025 in den USA, UK, Australien und Kanada gestartet; EU-Rollout noch offen.
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Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
Walmart plant, TV-Werbung zu dominieren
Walmart treibt seine Ambitionen im Bereich TV-Werbung aggressiv voran. Der Einzelhändler, der vor zwei Jahren Vizio für 2,3 Milliarden US-Dollar übernommen hat, baut nun ein Streaming-Ökosystem auf, zu dem auch die kürzliche Übernahme des Adtech-Unternehmens Vibe.co für 1,4 Milliarden US-Dollar gehört. Walmart Connect, das Werbegeschäft von Walmart, positioniert sich gegenüber Nicht-Endemic-Werbetreibenden und nutzt dabei Vizio's Smart-TV-Betriebssystem und Vibe.co's Performance-orientierte Streaming-Plattform. Neue Partnerschaften mit Skydance und Spotify sollen die Reichweite erhöhen, und die Integration des Yahoo DSP geht in die Alpha-Phase über. Das US-Werbegeschäft von Walmart wuchs im zweiten Quartal um 38 % im Jahresvergleich, und das Unternehmen positioniert seine First-Party-Commerce-Daten als entscheidenden Differenzierungsfaktor für TV-Werbe-Targeting und -Messung – auch für Marken, die nicht bei Walmart verkaufen.
Olyzon startet Agentic Orchestration Platform für Werbung
Olyzon, eine Agentic-Orchestrierungsplattform für Werbung, hat ihre Technologie live auf dem Markt eingeführt und optimiert täglich echte Werbekampagnen. Die Plattform ermöglicht Agenturen und Marken, Medienbudgets über CTV, YouTube, Social, Digital Audio und DOOH aus einer einzigen Oberfläche zu orchestrieren und integriert sich in bestehende DSPs, SSPs und Messaging-Partner. Sie wird als funktionierendes Beispiel einer Unified Media Platform (UMP) positioniert, die Systeme verbindet, die zuvor in Silos arbeiteten. Zu den wichtigsten Integrationen gehören Amazon DSP, DV360, The Trade Desk, Yahoo DSP, Universal Ads, Vibe, Spotify, PubMatic, Swivel.ai, DoubleVerify, Xpln, Lucid und Innovid. Die Einführung wurde auf der Advertising Week New York angekündigt.
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