Beobachtetes Signal · 5. Okt. 2026 · Opinion · Quelle: The Drum · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Sound Branding: Hochprofitables Asset wird von Marketern vernachlässigt
Ein Meinungsbeitrag von Rodger Morley, Sonic Branding Partner bei Epidemic Sound, argumentiert, dass Sonic Brand Cues das ertragreichste Element in Markenvideos sind, aber dennoch das am wenigsten investierte Marken-Asset bleiben. Eine Ipsos-Meta-Analyse zeigt, dass Sonic Cues 8,5-mal häufiger in Top-Performance-Werbespots vorkommen, aber nur 8% der verwendeten Marken-Assets ausmachen. Die Ursache ist operativer Natur: Die traditionelle Musiklizenzierung ist langsam und fragmentiert, was Marketingteams zu Kompromissen zwingt. Generative KI birgt Authentizitäts- und Urheberrechtsrisiken. Die Plattform von Epidemic Sound bietet eine Lösung mit weltweit lizenzierter Musik, KI-gestützter Suche und Anpassungstools, die skalierbare Audiostrategien ermöglicht.
Der Artikel beleuchtet ein vernachlässigtes, aber ertragreiches Marken-Asset (Sound), gestützt durch Forschung, und bewirbt eine Lösung von Epidemic Sound. Er ist für Marketer und Marken relevant, aber meinungsbasiert und kein bedeutendes Branchenereignis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ipsos-Meta-Analyse von 2.015 US-Videowerbeanzeigen ergab, dass Sonic Brand Cues 8,5-mal häufiger in Top-Performance-Werbespots vorkommen.
- Sonic Cues machen nur 8% der verwendeten Marken-Assets aus.
- HubSpot 2026 State of Marketing Umfrage: 83,5% der Vermarkter müssen mehr Inhalte produzieren; 35,7% deutlich mehr.
- Epidemic Sound bietet eine Plattform mit 55.000 Tracks und 250.000 Soundeffekten, weltweit lizenziert.
- Eine Verbraucherstudie von Luminate zeigt, dass US-Verbraucher zunehmend unwohl mit generativer KI in der Musik sind.
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
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Meinung: Jingles und Sonic Branding brauchen ein Comeback
Jane Power plädiert dafür, dass Marken wieder in eigene Audio-Assets wie originale Jingles und konsistente Audio-Signaturen investieren, statt auf lizenzierte Musik zu setzen. Gestützt auf aktuelle Forschung von Mark Ritson, Andrew Tindall (System1) und Thinkbox zeigt der Beitrag, dass Audio bei geteilter Aufmerksamkeit besser im Gedächtnis bleibt und Sonic Branding den ROI sowie die mentale Verfügbarkeit vervielfacht. Der Rückgang maßgeschneiderter Jingles von rund zehn Prozent in den 1990er-Jahren auf heute etwa zwei Prozent wird anhand von Beispielen wie Jet2, Gillette, Intel, Netflix und Audi belegt. Der Artikel fordert ein strategisches, wiederholbares Sounddesign über alle Touchpoints hinweg, einschließlich Radio, Podcasts und Voice-Schnittstellen.
Audio-Advertising im Omnichannel-Mix: Strategische Aufholung gefordert
Audio ist in Werbebudgets weiterhin unterrepräsentiert – eine Diskrepanz, die als „Sound Gap“ bezeichnet wird. US-Verbraucher verbringen täglich fast vier Stunden mit Audio-Medien, wovon rund 64 Prozent auf werbefinanzierte Inhalte entfallen, während Audio lediglich etwa 4,5 Prozent der US-Medienwerbebudgets ausmacht. Moderne First-Party-Daten, datenschutzkonforme Attributionsmodelle und KI-gestützte Kreationen verknüpfen Audio-Reichweite mittlerweile erfolgreich mit Brand Lift, Shopping-Aktivitäten und Offline-Conversions. Audio muss daher als Kernpfeiler einer jeden Omnichannel-Strategie etabliert werden, unterstützt durch Demand-Side Platforms und strategische Partnerschaften mit Streaming-Anbietern. So kooperiert Amazon Ads mit Spotify, SiriusXM Media und iHeartMedia, um Zielgruppen skaliert zu erreichen und die Werbewirkung präzise zu messen. Werbetreibende sollten gezielt in Reichweite, Messbarkeit und plattformübergreifende Kollaborationen investieren, um Hörsituationen in messbare Kundenkontakte zu verwandeln. Ein gesponserter Beitrag von Larry Linietsky, Principal Global Audio BD.
Valora führt einheitliche Bildsprache für alle Marken ein
Der Schweizer Detailhändler Valora führt eine neue einheitliche Bildsprache ein, die auf Fotos des Schweizer Fotografen Dominik Baur basiert und für alle seine Marken verwendet wird. Die Bilder zeigen Alltagssituationen von Menschen unterwegs, etwa in Innenstädten, an Bahnhöfen, Bushaltestellen und Tankstellen. Die Aufnahmen entstanden an zahlreichen Standorten in der Schweiz und in Deutschland; die Arbeit daran begann vor rund einem Jahr. Die Bilder verbinden Alltagsmomente mit den Produkten der Gruppe, wie Kaffee am Morgen, Brezel zwischen Terminen oder Sandwich auf dem Heimweg. Die neue Bildwelt schafft eine visuelle Klammer über die Marken hinweg und macht erlebbar, was sie verbindet: Menschen unterwegs und kleine Momente, die ihren Alltag bereichern. Die Fotos sollen in der internen und externen Kommunikation des Konzerns und seiner Formate über Länder- und Markengrenzen hinweg eingesetzt werden. Zum Portfolio gehören K Kiosk, Brezelkönig, BackWerk, Ditsch, Press & Books, Avec, Caffè Spettacolo und Frittenwerk.
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