Beobachtetes Signal · 18. März 2019 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Snapchat plant Gaming-Plattform-Launch: Aktie legt deutlich zu
Snapchat (Snap Inc.) plant die Einführung einer Gaming-Plattform namens Project Cognac, die im April auf der ersten Konferenz für Content und Entwickler in Los Angeles vorgestellt werden soll. Diese Initiative gilt als zentraler Monetarisierungskanal, nachdem das Nutzerwachstum volatil verlief und die Monetarisierung in der Vergangenheit hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Nachricht fiel mit einem Kursanstieg der Snap-Aktie auf rund 9,85 Euro am 18. März 2019 zusammen – etwa eine Verdopplung gegenüber Januar –, was das starke Investoreninteresse an den neuen Gaming-Umsatzpotenzialen unterstreicht. Zukäufe wie Prettygreat für 8,6 Millionen US-Dollar und das Game-Engine-Startup PlayCanvas belegen die strategischen Ambitionen des Unternehmens im Gaming-Sektor. Zudem hält Tencent rund 10 Prozent der börsennotierten Snap-Anteile und signalisierte Interesse an Kooperationen im Bereich Mobile-Games. Angesichts paralleler Bestrebungen von Facebook, einen Gaming Tab zu integrieren, verschärft sich der Wettbewerb socialer Apps um Gaming als Monetarisierungshebel.
Moderater Brancheneinfluss: Der Start der Gaming-Plattform von Snap könnte die Monetarisierungsdynamik in Social-Media-Plattformen und dem angrenzenden AdTech-Ökosystem beeinflussen, wobei Kursbewegungen das Investoreninteresse widerspiegeln.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Snap Inc. plant die Einführung der Gaming-Plattform Project Cognac im April auf einer Konferenz in Los Angeles.
- Die Snap-Aktie stieg am 18. März 2019 auf rund 9,85 Euro und verdoppelte sich damit nahezu gegenüber dem Januar-Niveau.
- Tencent hält rund 10 Prozent der börsennotierten Snap-Aktien und strebt Kooperationen bei Mobile-Games an.
- Snap übernahm 2018 Prettygreat für 8,6 Millionen US-Dollar sowie zuvor das Startup PlayCanvas.
- Facebook treibt die Integration eines Gaming Tab vorangegangen, was den steigenden Wettbewerbrand-Druck bei der Monetarisierung von Gaming in Social Apps verdeutlicht.
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Snap-Manager: Viel KI-generierter Inhalt ist einfach Müll
In einem Interview auf der DMEXCO 2026 äußerte sich Jan Müller, Senior Sales Manager für die größten Kunden in der DACH-Region bei Snap, zur Haltung der Plattform gegenüber KI-generierten Inhalten. Snap empfiehlt keine vollständig KI-generierten Videos mehr im Spotlight-Feed von Snapchat, um dem sogenannten 'AI Slop' entgegenzuwirken. Müller räumte ein, dass einige KI-generierte Inhalte gut seien, ein Großteil jedoch minderwertig. Er betonte zudem die Bedeutung von Authentizität und den Mix aus Marken- und Performance-Werbetreibenden auf der Plattform.
Snap-Experte: Marken sollten private Chats ernster nehmen
In einem Gastkommentar bei Meedia argumentiert Jan Müller, Senior Sales Manager Largest Customers DACH bei Snap Inc., dass Marken den Fokus von Reichweite auf Relevanz in privaten Kommunikationskanälen verlagern sollten. Unter Berufung auf die Studie 'The Great Brand Reset' von Snap und Mindscope hebt er hervor, dass 56 % der deutschen Befragten Inhalte mit einer kleinen, konkreten Gruppe teilen und 61 % private Interaktionen mit Marken über DMs, Stories oder Chatbots bevorzugen. Er betont, dass Chats nicht nur für den Kundenservice da sind, sondern Potenzial für Markenbindung bieten, insbesondere bei der Gen Z. Er plädiert dafür, Inhalte zu schaffen, die praktischen Nutzen bieten, Kamera und AR für Try-before-buy-Erlebnisse zu nutzen und in Entscheidungsmomenten relevant zu sein. Der Kommentar enthält keine neuen Produktankündigungen oder Unternehmensmeldungen.
DeepSeek und Moonshot sammeln Milliarden vor Börsengängen
Die chinesischen KI-Entwickler DeepSeek und Moonshot sichern sich milliardenschwere Finanzierungen vor ihren geplanten Börsengängen 2027. DeepSeek schließt eine Finanzierungsrunde von mindestens 80 Milliarden Yuan (rund 12 Milliarden US-Dollar) ab und übertrifft damit das ursprüngliche Ziel von 50 Milliarden Yuan. Ankerinvestoren sind CATL und Tencent. Die Runde könnte aufgrund unterzeichneter Vereinbarungen fast 100 Milliarden Yuan erreichen. DeepSeek plant einen Börsengang in Shanghai, der Erfolg wird unter anderem auf das neue KI-Modell V4 Flash zurückgeführt. Moonshot hat eine Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von 50 Milliarden US-Dollar abgeschlossen und strebt einen Börsengang in Hongkong im ersten Quartal 2027 an, mit dem Ziel, bis zu 5 Milliarden US-Dollar einzunehmen. Der jährlich wiederkehrende Umsatz von Moonshot soll sich bis Dezember von 1 auf 2 Milliarden US-Dollar verdoppeln.
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