Beobachtetes Signal · 23. Dez. 2022 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Snapchat+ kündigt neue Weihnachts-Features an
Abonnenten von Snapchat+ erhalten im Rahmen eines Weihnachts-Updates drei neue Funktionen für den kostenpflichtigen Tarif, der nach seinem Start innerhalb von sechs Wochen die Marke von einer Million Nutzern durchbrochen hatte. Zu den Neuerungen gehört eine Verschenk-Option, mit der Nutzer ein Snapchat+-Abo an Freunde übergeben können. Hinzu kommen Personalisierungsoptionen wie anpassbare App-Icons, ein neu gestalteter Kamera-Button sowie Chat-Hintergründe zur individuellen Gestaltung des Chat-Erlebnisses. Die Geschenke-Funktion erlaubt es Community-Mitgliedern, das Abonnement unkompliziert weiterzugeben. Diese Updates erweitern das Wertversprechen des kostenpflichtigen Tarifs, der ursprünglich mit exklusiven Badges und Einblicken in die Story-Viewer-Liste gestartet war. Damit setzt das Social-Media-Unternehmen seine kontinuierlichen Experimente zur Monetarisierung von Premium-Funktionen fort und passt sich den wachsenden Erwartungen der zahlenden Nutzerschaft an.
Mittlere Branchenrelevanz: Die Produktupdates von Snapchat+ verdeutlichen die kontinuierliche Weiterentwicklung von Paid-Social-Modellen und neuen Monetarisierungsstrategien im App-Bereich.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Snapchat+ erreichte innerhalb von sechs Wochen nach dem Start eine Million Nutzer.
- Drei neue Funktionen für Snapchat+ zu Weihnachten: Verschenken, Anpassung von App-Icon/Kamera-Button und Chat-Hintergründe.
- Die Gifting-Funktion ermöglicht es Nutzern, ein Snapchat+-Abo an Freunde zu verschenken.
- Bekanntgabedatum der neuen Funktionen: 20. Dezember 2022.
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Snap-Manager: Viel KI-generierter Inhalt ist einfach Müll
In einem Interview auf der DMEXCO 2026 äußerte sich Jan Müller, Senior Sales Manager für die größten Kunden in der DACH-Region bei Snap, zur Haltung der Plattform gegenüber KI-generierten Inhalten. Snap empfiehlt keine vollständig KI-generierten Videos mehr im Spotlight-Feed von Snapchat, um dem sogenannten 'AI Slop' entgegenzuwirken. Müller räumte ein, dass einige KI-generierte Inhalte gut seien, ein Großteil jedoch minderwertig. Er betonte zudem die Bedeutung von Authentizität und den Mix aus Marken- und Performance-Werbetreibenden auf der Plattform.
Snap-Experte: Marken sollten private Chats ernster nehmen
In einem Gastkommentar bei Meedia argumentiert Jan Müller, Senior Sales Manager Largest Customers DACH bei Snap Inc., dass Marken den Fokus von Reichweite auf Relevanz in privaten Kommunikationskanälen verlagern sollten. Unter Berufung auf die Studie 'The Great Brand Reset' von Snap und Mindscope hebt er hervor, dass 56 % der deutschen Befragten Inhalte mit einer kleinen, konkreten Gruppe teilen und 61 % private Interaktionen mit Marken über DMs, Stories oder Chatbots bevorzugen. Er betont, dass Chats nicht nur für den Kundenservice da sind, sondern Potenzial für Markenbindung bieten, insbesondere bei der Gen Z. Er plädiert dafür, Inhalte zu schaffen, die praktischen Nutzen bieten, Kamera und AR für Try-before-buy-Erlebnisse zu nutzen und in Entscheidungsmomenten relevant zu sein. Der Kommentar enthält keine neuen Produktankündigungen oder Unternehmensmeldungen.
Kaliforniens Gouverneur legt Veto gegen Verbot von "Pervert Glasses" ein
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat den Senatsgesetzentwurf 1130 abgelehnt, der heimliche Aufnahmen mit tragbaren Aufnahmegeräten wie Smart Glasses illegal gemacht hätte. Newsom argumentierte, dass der Entwurf tragbare Aufnahmegeräte zu breit definiere, was unbeabsichtigte Folgen haben könnte, und dass bestehende Gesetze bereits ausreichenden Schutz bieten. Der Gesetzentwurf zielte darauf ab, Datenschutzbedenken angesichts der zunehmenden Verbreitung von Always-Listening-Geräten von Unternehmen wie Meta und Snap anzugehen. Kalifornien wäre der erste Bundesstaat gewesen, der Smart Glasses reguliert hätte. Kritiker bezeichnen solche Geräte als "Pervert Glasses". Das Veto bedeutet, dass es vorerst keine neuen spezifischen Vorschriften für diese Wearables gibt.
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