Beobachtetes Signal · 18. Dez. 2024 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Snapchat startet neues Monetarisierungsprogramm für Creator-Videos ab einer Minute
Snapchat ersetzt sein bisheriges Spotlight Rewards-Programm zum 1. Februar 2025 durch ein neues Monetarisierungsprogramm, das Creator erstmals an den Werbeeinnahmen von Spotlight-Videos beteiligt, die länger als eine Minute sind. Um für die Auszahlung qualifiziert zu sein, müssen Creator vier strenge Kriterien erfüllen: mindestens 50.000 Follower, mindestens 25 Posts in Saved Stories oder Spotlight pro Monat, Aktivität an mindestens 10 Tagen innerhalb der letzten 28 Tage sowie im selben Zeitraum entweder 10 Millionen Snap Views, 1 Million Spotlight Views oder 12.000 Stunden Watch Time. Für berechtigte Accounts können künftig sowohl in längeren Spotlight-Videos als auch in Stories Werbeanzeigen platziert werden. Dieses Update verdeutlicht Snapchats strategischen Wandel hin zu einer stärkeren Creator-Monetarisierung und spiegelt den branchenweiten Trend wider, längere Videoformate konsequent zu kommerzialisieren.
Wichtiges Plattform-Update von Snapchat zur Monetarisierung im Bereich Creator Economy, das neue Werbeinventare im Social-Media-Umfeld erschließt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Snapchat ersetzt Spotlight Rewards am 1. Februar 2025 durch ein neues Monetarisierungsprogramm.
- Monetarisierbare Spotlight-Videos müssen eine Länge von mehr als einer Minute aufweisen.
- Zu den Qualifikationskriterien gehören 50.000 Follower, 25 Posts pro Monat, 10 aktive Tage sowie definierte Mindest-Views oder Watch Times.
- Werbeanzeigen können künftig sowohl in längeren Spotlight-Videos als auch in Stories geschaltet werden.
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Creator Economics: YouTube erhöht Monetarisierungsschwellen und Plattformen verschärfen Regeln
Der Artikel vergleicht die Vergütungsmodelle großer Social-Media-Plattformen und berichtet, dass YouTube die Zugangsvoraussetzungen für sein Partnerprogramm anhebt: Ab Februar 2027 müssen Creator mehr als 8.000 öffentliche Watch-Stunden in zwölf Monaten oder 20 Millionen Shorts-Views in 90 Tagen sowie mindestens 1.000 Abonnenten vorweisen. Snapchat verschärfte seine Anforderungen bereits im Mai 2026. Die RPM-Spannen und Zulassungsregeln variieren stark: Während Meta auf Einladungen setzt, nutzt Snapchat Spotlight- und Story-Rewards und TikTok ein Creator Rewards Program mit Länder- sowie View-Schwellen. Ein Fallstudienbeispiel des Creators Paul Bunne, dessen TikTok-Einnahmen von 4.112,04 Euro im Jahr 2025 auf 1.887,87 Euro für Januar bis Juli 2026 sanken, verdeutlicht sinkende View-Payouts und die Notwendigkeit diversifizierter Einnahmequellen im gesamten Social-Video-Ökosystem.
Snap-Manager: Viel KI-generierter Inhalt ist einfach Müll
In einem Interview auf der DMEXCO 2026 äußerte sich Jan Müller, Senior Sales Manager für die größten Kunden in der DACH-Region bei Snap, zur Haltung der Plattform gegenüber KI-generierten Inhalten. Snap empfiehlt keine vollständig KI-generierten Videos mehr im Spotlight-Feed von Snapchat, um dem sogenannten 'AI Slop' entgegenzuwirken. Müller räumte ein, dass einige KI-generierte Inhalte gut seien, ein Großteil jedoch minderwertig. Er betonte zudem die Bedeutung von Authentizität und den Mix aus Marken- und Performance-Werbetreibenden auf der Plattform.
Snap-Experte: Marken sollten private Chats ernster nehmen
In einem Gastkommentar bei Meedia argumentiert Jan Müller, Senior Sales Manager Largest Customers DACH bei Snap Inc., dass Marken den Fokus von Reichweite auf Relevanz in privaten Kommunikationskanälen verlagern sollten. Unter Berufung auf die Studie 'The Great Brand Reset' von Snap und Mindscope hebt er hervor, dass 56 % der deutschen Befragten Inhalte mit einer kleinen, konkreten Gruppe teilen und 61 % private Interaktionen mit Marken über DMs, Stories oder Chatbots bevorzugen. Er betont, dass Chats nicht nur für den Kundenservice da sind, sondern Potenzial für Markenbindung bieten, insbesondere bei der Gen Z. Er plädiert dafür, Inhalte zu schaffen, die praktischen Nutzen bieten, Kamera und AR für Try-before-buy-Erlebnisse zu nutzen und in Entscheidungsmomenten relevant zu sein. Der Kommentar enthält keine neuen Produktankündigungen oder Unternehmensmeldungen.
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