Beobachtetes Signal · 17. Jan. 2024 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Snapchat führt Story Gifting zur Creator-Monetarisierung ein
Snapchat, die Social-Media-Plattform mit über 750 Millionen monatlich aktiven Nutzern, hat Story Gifting eingeführt. Das Feature ermöglicht es Anwendern, auf Stories mit virtuellen Geschenken zu reagieren. Diese Geschenke basieren auf Token, die Creator im Snapchat Store gegen digitale Güter eintauschen können. Die Neuerung ergänzt bestehende Creator-Monetarisierungstools wie die Creator Discovery API, Midroll-Platzierungen in Stories für Marken sowie Paid Partnership Tags. Entdeckt und hervorgehoben wurde die Funktion von dem App-Researcher Ahmed Ghanem auf Threads. Mit der Integration eines Token-basierten Gifting-Mechanismus innerhalb von Stories stärkt Snapchat die Creator-Finanzierung sowie die Marken-Collaboration direkt in der App. Dies unterstreicht die breitere Strategie des Netzwerks, Social Storytelling eng mit direktem In-App-Commerce und flexiblen Monetarisierungsoptionen für Creator zu verknüpfen.
Moderater Branchenimpact; etabliert token-basierte Creator-Monetarisierung direkt innerhalb des Snapchat-Ökosystems.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Snapchat verzeichnet mehr als 750 Millionen monatlich aktive Nutzer.
- Story Gifting erlaubt Usern, via Token-basierter Geschenke auf Stories zu reagieren, die im Store gegen digitale Güter eingelöst werden können.
- Die Funktion baut auf bisherigen Creator-Tools wie der Creator Discovery API, Midroll-Platzierungen in Stories und Paid Partnership Tags auf.
- Der App-Researcher Ahmed Ghanem machte das neue Konzept über Threads öffentlich.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Snap-Manager: Viel KI-generierter Inhalt ist einfach Müll
In einem Interview auf der DMEXCO 2026 äußerte sich Jan Müller, Senior Sales Manager für die größten Kunden in der DACH-Region bei Snap, zur Haltung der Plattform gegenüber KI-generierten Inhalten. Snap empfiehlt keine vollständig KI-generierten Videos mehr im Spotlight-Feed von Snapchat, um dem sogenannten 'AI Slop' entgegenzuwirken. Müller räumte ein, dass einige KI-generierte Inhalte gut seien, ein Großteil jedoch minderwertig. Er betonte zudem die Bedeutung von Authentizität und den Mix aus Marken- und Performance-Werbetreibenden auf der Plattform.
Snap-Experte: Marken sollten private Chats ernster nehmen
In einem Gastkommentar bei Meedia argumentiert Jan Müller, Senior Sales Manager Largest Customers DACH bei Snap Inc., dass Marken den Fokus von Reichweite auf Relevanz in privaten Kommunikationskanälen verlagern sollten. Unter Berufung auf die Studie 'The Great Brand Reset' von Snap und Mindscope hebt er hervor, dass 56 % der deutschen Befragten Inhalte mit einer kleinen, konkreten Gruppe teilen und 61 % private Interaktionen mit Marken über DMs, Stories oder Chatbots bevorzugen. Er betont, dass Chats nicht nur für den Kundenservice da sind, sondern Potenzial für Markenbindung bieten, insbesondere bei der Gen Z. Er plädiert dafür, Inhalte zu schaffen, die praktischen Nutzen bieten, Kamera und AR für Try-before-buy-Erlebnisse zu nutzen und in Entscheidungsmomenten relevant zu sein. Der Kommentar enthält keine neuen Produktankündigungen oder Unternehmensmeldungen.
Kaliforniens Gouverneur legt Veto gegen Verbot von "Pervert Glasses" ein
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat den Senatsgesetzentwurf 1130 abgelehnt, der heimliche Aufnahmen mit tragbaren Aufnahmegeräten wie Smart Glasses illegal gemacht hätte. Newsom argumentierte, dass der Entwurf tragbare Aufnahmegeräte zu breit definiere, was unbeabsichtigte Folgen haben könnte, und dass bestehende Gesetze bereits ausreichenden Schutz bieten. Der Gesetzentwurf zielte darauf ab, Datenschutzbedenken angesichts der zunehmenden Verbreitung von Always-Listening-Geräten von Unternehmen wie Meta und Snap anzugehen. Kalifornien wäre der erste Bundesstaat gewesen, der Smart Glasses reguliert hätte. Kritiker bezeichnen solche Geräte als "Pervert Glasses". Das Veto bedeutet, dass es vorerst keine neuen spezifischen Vorschriften für diese Wearables gibt.
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