Beobachtetes Signal · 23. Nov. 2020 · Acquisition · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Snapchat übernimmt Musik-Startup Voisey zur Erweiterung von Audio-Funktionen
Snapchat baut seine Audio-Funktionen durch die berüchtigte Übernahme des britischen Startups Voisey aus. Die Voisey-App ermöglicht es Anwendern, Gesangsspuren über Musik zu legen und instrumentale Stems für die Plattform hochzuladen. Nutzer können Audio-Filter wie automatisierte Harmonien anwenden, um kurze Musikstücke oder Video-Inhalte zu erstellen. Voisey führt inzwischen die Adresse von Snapchat als eigene Geschäftsadresse auf, was Spekulationen über eine Transaktion anheizt, obwohl beide Unternehmen den Deal noch nicht offiziell bestätigt haben. Es bleibt unklar, ob Voisey in Snapchat integriert oder als eigenständige App weitergeführt wird. Dieser Schritt folgt auf die Einführung von Sounds im Oktober durch Snapchat, einer Funktion zur Lizenzierung von Songs für Nutzer-Videos, und unterstreicht den anhaltenden Wettbewerb mit TikTok im Audio-Segment. Bei Bestätigung könnte die Akquisition Snapchat differenzierende Creator Tools verschaffen, die von Wettbewerbern bislang noch nicht angeboten werden.
Mittlere Relevanz; die Akquisition signalisiert Snapchats strategische Expansion im Bereich von Audio-Features und Creator Tools zur Stärkung der Wettbewerbsposition.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Snapchat hat Berichten zufolge das britische Startup Voisey übernommen (laut Business Insider und TechCrunch).
- Voisey ermöglicht Nutzern das Unterlegen von Musikspuren mit der eigenen Stimme sowie den Upload von Instrumental-Stems.
- Voisey listet die Firmenadresse von Snapchat als den eigenen Sitz, was Spekulationen über die Übernahme anheizt.
- Es ist derzeit noch unklar, ob Voisey direkt in Snapchat integriert oder als separate App betrieben wird.
- Snapchat hatte im Oktober bereits 'Sounds' eingeführt, um Songs für Nutzer-Videos zu lizenzieren und sich gegen TikTok zu positionieren.
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Snap-Manager: Viel KI-generierter Inhalt ist einfach Müll
In einem Interview auf der DMEXCO 2026 äußerte sich Jan Müller, Senior Sales Manager für die größten Kunden in der DACH-Region bei Snap, zur Haltung der Plattform gegenüber KI-generierten Inhalten. Snap empfiehlt keine vollständig KI-generierten Videos mehr im Spotlight-Feed von Snapchat, um dem sogenannten 'AI Slop' entgegenzuwirken. Müller räumte ein, dass einige KI-generierte Inhalte gut seien, ein Großteil jedoch minderwertig. Er betonte zudem die Bedeutung von Authentizität und den Mix aus Marken- und Performance-Werbetreibenden auf der Plattform.
Snap-Experte: Marken sollten private Chats ernster nehmen
In einem Gastkommentar bei Meedia argumentiert Jan Müller, Senior Sales Manager Largest Customers DACH bei Snap Inc., dass Marken den Fokus von Reichweite auf Relevanz in privaten Kommunikationskanälen verlagern sollten. Unter Berufung auf die Studie 'The Great Brand Reset' von Snap und Mindscope hebt er hervor, dass 56 % der deutschen Befragten Inhalte mit einer kleinen, konkreten Gruppe teilen und 61 % private Interaktionen mit Marken über DMs, Stories oder Chatbots bevorzugen. Er betont, dass Chats nicht nur für den Kundenservice da sind, sondern Potenzial für Markenbindung bieten, insbesondere bei der Gen Z. Er plädiert dafür, Inhalte zu schaffen, die praktischen Nutzen bieten, Kamera und AR für Try-before-buy-Erlebnisse zu nutzen und in Entscheidungsmomenten relevant zu sein. Der Kommentar enthält keine neuen Produktankündigungen oder Unternehmensmeldungen.
Kaliforniens Gouverneur legt Veto gegen Verbot von "Pervert Glasses" ein
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat den Senatsgesetzentwurf 1130 abgelehnt, der heimliche Aufnahmen mit tragbaren Aufnahmegeräten wie Smart Glasses illegal gemacht hätte. Newsom argumentierte, dass der Entwurf tragbare Aufnahmegeräte zu breit definiere, was unbeabsichtigte Folgen haben könnte, und dass bestehende Gesetze bereits ausreichenden Schutz bieten. Der Gesetzentwurf zielte darauf ab, Datenschutzbedenken angesichts der zunehmenden Verbreitung von Always-Listening-Geräten von Unternehmen wie Meta und Snap anzugehen. Kalifornien wäre der erste Bundesstaat gewesen, der Smart Glasses reguliert hätte. Kritiker bezeichnen solche Geräte als "Pervert Glasses". Das Veto bedeutet, dass es vorerst keine neuen spezifischen Vorschriften für diese Wearables gibt.
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