Beobachtetes Signal · 27. Apr. 2021 · Acquisition · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Snapchat übernimmt 3D-Mapping-Plattform Pixel8Earth zur Stärkung von AR-Funktionen
Snapchat hat die Übernahme von Pixel8Earth bekannt gegeben, einer auf realistische digitale Modelle von Landschaften und Innenräumen spezialisierten 3D-Mapping-Plattform. Ziel des Schritts ist es, Snapchats Augmented Reality (AR)-Fähigkeiten zu erweitern und Nutzern eine immersivere Umgebung in der App zu bieten. Die Technologie von Pixel8Earth könnte Vermarkter in die Lage versetzen, überzeugendere In-App-Storefronts und AR-Erlebnisse zu kreieren, wodurch digitale Store-Besuche realitätsnäher gestaltet werden. Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Der Deal folgt auf starke Q1-Ergebnisse von Snapchat, die das Nutzerwachstum und die kontinuierliche AR-Produktentwicklung als wichtige Differenzierungsmerkmale im Wettbewerb mit Plattformen wie Facebook hervorhoben. Bei erfolgreicher Integration könnte die Übernahme neue Werbemöglichkeiten innerhalb von Snapchats AR-Erlebnissen eröffnen und die Lücke zwischen Social Sharing und Commerce schließen.
Moderater Einfluss: Übernahme von AR- und 3D-Mapping-Technologie im AdTech-Bereich durch eine bedeutende Plattform zur Monetarisierung von Augmented Reality.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Snapchat übernimmt Pixel8Earth als 3D-Mapping-Plattform.
- Pixel8Earth ist auf realistische 3D-Modelle von Landschaften und Innenräumen spezialisiert.
- Die Transaktion zielt darauf ab, Snapchats AR-Funktionen auszubauen und immersivere App-Umgebungen zu schaffen.
- Die Übernahme könnte neue Werbechancen eröffnen, darunter digitale In-App-Store-Besuche.
- Der Kaufpreis wurde nicht offengelegt; hervorgehoben wird zudem das Q1-Nutzerwachstum von Snapchat.
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1 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Snap-Manager: Viel KI-generierter Inhalt ist einfach Müll
In einem Interview auf der DMEXCO 2026 äußerte sich Jan Müller, Senior Sales Manager für die größten Kunden in der DACH-Region bei Snap, zur Haltung der Plattform gegenüber KI-generierten Inhalten. Snap empfiehlt keine vollständig KI-generierten Videos mehr im Spotlight-Feed von Snapchat, um dem sogenannten 'AI Slop' entgegenzuwirken. Müller räumte ein, dass einige KI-generierte Inhalte gut seien, ein Großteil jedoch minderwertig. Er betonte zudem die Bedeutung von Authentizität und den Mix aus Marken- und Performance-Werbetreibenden auf der Plattform.
Snap-Experte: Marken sollten private Chats ernster nehmen
In einem Gastkommentar bei Meedia argumentiert Jan Müller, Senior Sales Manager Largest Customers DACH bei Snap Inc., dass Marken den Fokus von Reichweite auf Relevanz in privaten Kommunikationskanälen verlagern sollten. Unter Berufung auf die Studie 'The Great Brand Reset' von Snap und Mindscope hebt er hervor, dass 56 % der deutschen Befragten Inhalte mit einer kleinen, konkreten Gruppe teilen und 61 % private Interaktionen mit Marken über DMs, Stories oder Chatbots bevorzugen. Er betont, dass Chats nicht nur für den Kundenservice da sind, sondern Potenzial für Markenbindung bieten, insbesondere bei der Gen Z. Er plädiert dafür, Inhalte zu schaffen, die praktischen Nutzen bieten, Kamera und AR für Try-before-buy-Erlebnisse zu nutzen und in Entscheidungsmomenten relevant zu sein. Der Kommentar enthält keine neuen Produktankündigungen oder Unternehmensmeldungen.
Kaliforniens Gouverneur legt Veto gegen Verbot von "Pervert Glasses" ein
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat den Senatsgesetzentwurf 1130 abgelehnt, der heimliche Aufnahmen mit tragbaren Aufnahmegeräten wie Smart Glasses illegal gemacht hätte. Newsom argumentierte, dass der Entwurf tragbare Aufnahmegeräte zu breit definiere, was unbeabsichtigte Folgen haben könnte, und dass bestehende Gesetze bereits ausreichenden Schutz bieten. Der Gesetzentwurf zielte darauf ab, Datenschutzbedenken angesichts der zunehmenden Verbreitung von Always-Listening-Geräten von Unternehmen wie Meta und Snap anzugehen. Kalifornien wäre der erste Bundesstaat gewesen, der Smart Glasses reguliert hätte. Kritiker bezeichnen solche Geräte als "Pervert Glasses". Das Veto bedeutet, dass es vorerst keine neuen spezifischen Vorschriften für diese Wearables gibt.
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