Beobachtetes Signal · 5. Nov. 2025 · Expert Commentary · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Smartphone-Nutzung steigert Effektivität von TV-Werbung signifikant
Ein Online-Marketing-Experte analysiert, wie die zunehmende Verbreitung von Smartphones die Werbewirkung von Fernsehen für E-Commerce und Onlinedienste verstärkt. Internet-Brands investieren verstärkt in TV-Kampagnen, unterstützt durch kostengünstigere, digital animierte Spots und gezieltes Remarketing nach dem Erstkontakt. Haben Zuschauer während des Fernsehens Smartphones oder Tablets griffbereit, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Besuchs der beworbenen Website, was die Brücke von der TV-Präsenz zum Online-Engagement schlägt. Eine Fallstudie zu einem Teppich-Händler während der Werbeblöcke auf RTL2 belegt einen Anstieg der mobilen Zugriffe von rund zehn auf etwa 25 Prozent – ein Plus von circa 150 Prozent. Zudem profitieren auch klassische Offline-Werbetreibende, die URLs einblenden, von der hohen Smartphone-Durchdringung, wobei insbesondere iPhone und iPad als positive Katalysatoren für die TV-Ad-Effektivität wirken.
Branchenrelevanz: Die Smartphone-Adoption ist direkt mit der Effektivität von TV-Werbung verknüpft; es handelt sich jedoch um kein wichtiges Plattform-Release oder Quartalsergebnis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- TV-Werbung von E-Commerce- und Online-Unternehmen ist in den letzten Jahren gewachsen.
- Mobile Endgeräte in der Nähe des TV-Bildschirms erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Website-Besuchen.
- Während RTL2-Werbeblöcken stiegen mobile Zugriffe von ca. 10% auf ca. 25% an (ca. 150% Plus).
- iPhone und iPad werden als positive Hebel für die Effektivität von TV-Werbung genannt.
- Offline-Werbetreibende profitieren bei der Einblendung von Webadressen von der Smartphone-Adoption.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Connected TV: Der Aufstieg datengetriebener Mobile-Werbung im Second Screen
ADZINE analysiert, wie Connected TV (CTV) den Werbemarkt durch die datengetriebene Verknüpfung von TV- und Mobile-Signalen transformiert, während der Homescreen angesichts wachsender Streaming-Fragmentierung zu einer zentralen Discovery- und Werbeumgebung wird. Der Homescreen dient als hochreichweitenstarkes Umfeld, in dem Nutzer ihre TV-Journey rund fünfmal täglich starten und über zehn Minuten mit dem Browsing verbringen, was inkrementelle Reichweiten und Cross-Screen-Kampagnen ermöglicht. In Deutschland verzeichnete das zweite Halbjahr 2024 rund 2,3 Milliarden Samsung Smart-TV-App-Launches (plus zwölf Prozent im Jahresvergleich). Europaweit sind 70 Millionen Smart-TVs mit 20 Millionen Samsung-Smartphones verknüpft, um den Second-Screen-Ansatz zu stärken. Die Primetime (21:00 bis 22:00 Uhr) zeigt eine stark erhöhte parallele Nutzung von TV und Smartphone, wobei die TV-Nutzung um 22 Prozent und die Smartphone-Nutzung um 28 Prozent über dem Tagesdurchschnitt liegen. Die Datenstrategie basiert auf expliziter User Consent, nutzt First-Party-Daten nebst Mobile-Signalen, umfasst MMP-Integrationen (USA) und befindet sich im Betatest. Erste Use Cases in Branchen wie Finance, E-Mobility und Beauty/Fashion verdeutlichen das Potenzial für auf Mobile-Conversion ausgerichtete CTV-Kampagnen.
Amazon erreicht über 60% Marktanteil im deutschen Onlinehandel
Eine neue Studie von IFH KÖLN und General Evidence zeigt, dass Amazon im deutschen E-Commerce eine dominante Position einnimmt: Der Handelsumsatz beträgt rund 69,1 Milliarden Euro, was einem Marktanteil von 63 % entspricht. Trotzdem nimmt der Wettbewerb zu: Internationale Plattformen wie Temu und SHEIN gewinnen Marktanteile und erzielten gemeinsam eine Milliarde Euro zusätzlichen Umsatz. Amazons Einfluss reicht über den eigenen Verkauf hinaus; so beeinflusst das Unternehmen 41 % der untersuchten Umsätze durch Marktplatz, Produktsuchen und Werbung. Die Studie sieht großes Wachstumspotenzial im Lebensmittel- und FMCG-Sektor, wo nur 4,9 % des Marktes online abgewickelt werden, Amazon aber bereits 46,1 % des Online-FMCG-Umsatzes hält. Amazon bleibt die zentrale Plattform, aber neue Wettbewerber ziehen zunehmend zusätzliche Nachfrage an.
Zalando plant neues Festival für Mode, Musik und Kultur
Zalando erweitert sein Marken- und Entertainmentgeschäft mit einem eigenen Festival namens "Access All Areas" (AAA), das am 24. und 25. April 2027 in der Station Berlin und im Tempodrom stattfinden soll. Das Unternehmen rechnet mit bis zu 40.000 Besuchern und verbindet Live-Musik, Mode, Beauty, Sport und Markeninszenierungen. Als erste Headlinerin wurde die britische Singer-Songwriterin RAYE angekündigt. Zum Start beteiligen sich 14 Marken, darunter adidas, Calvin Klein, Nike, Asics, Dr. Martens, lululemon, New Balance, On, Puma, Tommy Hilfiger und Vans sowie die Beauty-Marken Beauty of Joseon, Kérastase und MAC. Das Festival ist eng mit dem Bonusprogramm Zalando Plus verknüpft, dessen Mitglieder in teilnehmenden Märkten kostenlose Tickets erhalten können. Der exklusive Vorverkauf ist für Januar 2027 geplant. Zalando Plus zählt mehr als 20 Millionen Mitglieder in 17 europäischen Märkten. Das Festival ist Teil der Strategie, sich als Plattform für Inspiration und Entertainment zu positionieren und die Kundenbindung zu stärken.
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