Beobachtetes Signal · 3. Sept. 2026 · Funding · Quelle: Trending Topics (DACH/CEE Innovation & Tech) · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
Serwas Technologies sammelt 300.000 Euro Pre-Seed für Server-Abwärme ein
Das Innsbrucker GreenTech-Startup Serwas Technologies hat die erste Tranche seiner Pre-Seed-Finanzierungsrunde mit knapp 300.000 Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde von Gateway Ventures, unterstützt durch Business Angels des Pioneers Club und des MCI Innsbruck. Das Unternehmen installiert Server direkt in Gebäuden mit hohem Wärmebedarf wie Hallenbädern, Hotels und Wohnkomplexen. Mithilfe einer proprietären Direct-to-Liquid-Cooling-Technologie wird die Abwärme der Server aufgefangen und in die Heiz- und Warmwassersysteme der Gebäude eingespeist. Die erste Anlage ist in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Kommunalbetrieben in einem Hallenbad in Betrieb. Gegründet wurde das Startup von Manuel Untergasser, Timo Berkmann und Lucas Bolte. Ein Second Closing ist für Oktober geplant, um die weitere Expansion zu finanzieren. Mittelfristig verlagert das Startup den Fokus von anfänglichen Bitcoin-Mining-Workloads hin zu KI-Workloads.
Geringfügige Pre-Seed-Finanzierungsnews für ein Nischenstartup im Bereich Server-Abwärme; keine direkten Auswirkungen auf die AdTech-Industrie, jedoch leichte Relevanz über die KI-Infrastruktur.
Marktsignale zu Gateway Ventures in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren Polaris7-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Serwas Technologies hat im ersten Pre-Seed-Closing rund 300.000 Euro eingeworben.
- Gateway Ventures agiert als Lead-Investor der Runde.
- Die erste Installation befindet sich im Hallenbad Freizeitzentrum Amras in Innsbruck.
- Das Startup nutzt Direct-to-Liquid-Cooling zur Wiederverwendung von Server-Abwärme für die Gebäudeheizung.
- Ein weiteres Closing ist für Oktober 2026 geplant.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Angeführt von Gateway Ventures als Lead-Investor.”
“Ein Interxion-Rechenzentrum soll eine Wiener Klinik beheizen.”
“Der Schweizer Anbieter Infomaniak heizt Wohnungen mit der Abwärme seines Rechenzentrums.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Atoco gewinnt Trinkwasser aus Rechenzentrums-Abwärme
Das kalifornische Startup Atoco hat ein System entwickelt, das mit Abwärme aus Rechenzentren Trinkwasser aus der Luft gewinnt. Bei einer Vorführung im September in Irvine simulierte das Unternehmen 65 Grad Wärme, die der Abwärme eines Rechenzentrums entspricht, und erzeugte Wasser. Die Technologie basiert auf metallorganischen Gerüstverbindungen (MOFs), entwickelt von Nobelpreisträger Omar Yaghi, die Wasserdampf auch bei niedriger Luftfeuchtigkeit einfangen. Die Demo-Anlage liefert bis zu 300 Liter pro Tag mit der Abwärme eines 20-kW-Rechenzentrums. Ein kommerzielles Gerät mit 1.000 Litern pro Tag ist in Entwicklung, erste Bestellungen werden bis Jahresende erwartet. Atoco hat fünf Prototyp-Tests mit Partnern in den USA und den Golfstaaten durchgeführt und führt Gespräche mit großen Tech-Konzernen. Die Kosten liegen derzeit bei rund 5 Dollar pro Tonne Wasser, höher als bei Entsalzung, sollen aber in 3-5 Jahren sinken.
Reebuild sammelt 3 Mio. Euro für KI-Backoffice im Bau
Das Wiener Startup reebuild hat in einer Seed-Runde 3 Millionen Euro eingesammelt, angeführt von Fortino Ventures aus Belgien, mit Beteiligung von Rise PropTech, CuriosityVC und dem Bestandsinvestor Hansi Hansmann. Das Unternehmen nutzt KI, um Backoffice-Papierkram für Bauunternehmen zu automatisieren und zielt auf Firmen mit 10 bis 2.500 Mitarbeitern. Bereits über 120 Kunden nutzen die Plattform, darunter Pittel+Brausewetter. CEO Alexander Kornell betonte, dass man niemals Baufirmen in den Cap Table nehmen würde, um Neutralität zu wahren. Das Kapital soll für die Skalierung der KI-gestützten Backoffice-Automatisierung verwendet werden, die zwischen verschiedenen KI-Modellen routert und alles in Europa hostet.
Venture Kick investiert CHF 150K in Apolarions Plasma-Saatgutbehandlung
Das Schweizer Cleantech-Startup Apolarion, ein Spin-off der EPFL, hat von Venture Kick CHF 150.000 (€164.000) erhalten, um seine chemiefreie Saatgutbehandlungstechnologie voranzutreiben. Das von Jesus Poley und Luke Simons gegründete Unternehmen entwickelt ein modulares Gerät, das kalte Atmosphärenplasmen nutzt, um schädliche Mikroorganismen auf Saatgut ohne chemische Behandlungen zu eliminieren. Diese Methode verwendet nur Luft und Strom, um reaktive Partikel zu erzeugen, die Krankheitserreger neutralisieren und gleichzeitig die Keimfähigkeit des Saatguts erhalten. Die Finanzierung unterstützt erste Feldversuche und erste Kundenbereitstellungen und deckt Betriebseinrichtungen, Ausrüstung und Personal ab. Apolarion zielt zunächst auf den Schweizer und europäischen Markt und bietet nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen chemischen und thermischen Behandlungen für Saatgutunternehmen.
Alle künftigen Signale zu Gateway Ventures & Wettbewerbern im Briefing erhalten
Verpassen Sie keine M&A-Transaktionen, Führungswechsel, Kunden-Etats oder Produkt-Launches mehr. Polaris7 überwacht über 20.000 Primärquellen rund um die Uhr und liefert evidenzbasierte Telemetrie direkt in Ihr wöchentliches Executive Briefing.
