Beobachtetes Signal · 10. Apr. 2025 · Research Report · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral

Serena-Studie: Open Source schlägt Proprietary bei Finanzierung und Exits

Zusammenfassung des Signals

Der „Commercial Open Source Report“ von Serena VC analysiert Venture-Capital-Daten von 2000 bis 2024 und zeigt, dass kommerzielle Open-Source-Software-Unternehmen (COSS) im Vergleich zu proprietären Firmen schneller Kapital beschaffen, höhere Bewertungen erzielen und deutlich bessere Exit-Ergebnisse erzielen. Im Jahr 2024 sammelten COSS-Unternehmen 26,4 Milliarden US-Dollar in 211 Deals ein, was 5 Prozent der gesamten Software-VC-Investitionen entspricht. Die Studie belegt, dass Open-Source-Start-ups die Series A 20 Prozent und die Series B 34 Prozent schneller erreichen. Zudem liegt die Median-Börsenbewertung bei 1,3 Milliarden US-Dollar gegenüber 171 Millionen US-Dollar bei proprietären Unternehmen, während M&A-Mediane 482 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 34 Millionen US-Dollar betragen. Damit positioniert sich Open Source als zentraler Treiber für Innovation, Vertrauen und digitale Souveränität in der Tech-Branche.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die Serena-Studie analysierte 25 Jahre VC-Daten (2000–2024) von über 800 VC-finanzierten Open-Source-Unternehmen.
  • Open-Source-Firmen erreichen die Series A 20 % und die Series B 34 % schneller als proprietäre Wettbewerber.
  • Der Median der Börsenbewertung liegt bei Open-Source-Firmen bei 1,3 Mrd. USD (vs. 171 Mio. USD); bei M&A bei 482 Mio. USD (vs. 34 Mio. USD).
  • Im Jahr 2024 generierten COSS-Unternehmen 26,4 Mrd. USD in 211 Deals (5 % aller Software-VC-Investitionen).
  • Europa macht 20 % der COSS-Unternehmen aus; zu den führenden Firmen gehören Aiven, BrowserStack und Odoo.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Tech.eu•Veröffentlicht: 10. Apr. 2025
Ursprünglicher Berichttitel: “Serena study shows Open Source beats proprietary in funding speed, valuation, and exit success”

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