Beobachtetes Signal · 9. Apr. 2025 · Funding · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Fintech Ryft sichert sich 5,7 Mio. GBP Series-A-Finanzierung
Das in Manchester ansässige Fintech Ryft hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 5,7 Millionen GBP eingesammelt, um seine Lösungen für eingebettete Zahlungen für digitale Plattformen und Marktplätze auszubauen. Die Runde wurde von EdenBase angeführt, mit Beteiligung von GPOS Investments, British Business Bank, Pembroke VCT, Sidebyside, Ingenii VC sowie strategischen Business Angels aus dem Umfeld von PayPal. Die Technologie von Ryft ermöglicht es Acquiring-Banken wie Clearhaus, Zahlungen effizienter aufzuteilen und Auszahlungen abzuwickeln als etablierte Anbieter wie Stripe Connect oder Adyen, wobei Funktionen wie Zahlungsverzögerungen und Treuhandservices geboten werden. Laut Unternehmensangaben können Unternehmen, die von Stripe zu Ryft wechseln, bis zu 62 Prozent an Transaktionsgebühren einsparen. Die frischen Mittel plant das Unternehmen für die internationale Expansion und den Teamausbau zu verwenden, um den steigenden Anforderungen bei Multiparty-Transaktionen im E-Commerce gerecht zu werden.
Series-A-Finanzierung für ein Zahlungsinfrastruktur-Startup; relevant für die E-Commerce-Infrastruktur, hat jedoch keine direkten Auswirkungen auf programmatische AdTech-Operationen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ryft hat in einer Series-A-Finanzierung 5,7 Millionen GBP eingeworben, womit sich das Gesamtkapital auf 7,4 Millionen GBP beläuft.
- Die Finanzierungsrunde stand unter der Führung von EdenBase, unterstützt von Investoren wie der British Business Bank und Pembroke VCT.
- Die Plattform von Ryft ermöglicht fortschrittliches Payment-Splitting und Auszahlungen für Acquiring-Banken wie Clearhaus.
- Laut Unternehmensangaben lassen sich durch den Wechsel von Stripe zu Ryft bis zu 62 Prozent der Zahlungsgebühren einsparen.
- Das Kapital soll für die internationale Expansion und die Skalierung des Teams eingesetzt werden.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Ryft offers acquiring banks and merchants an alternative to dominant payment providers like Stripe Connect and Adyen....”
“Ryft offers acquiring banks and merchants an alternative to dominant payment providers like Stripe Connect and Adyen....”
“The investment round, which was led by EdenBase, saw participation from GPOS Investments, British Business Bank, Pembroke VCT, Sidebyside, a...”
“Strategic angel investors, including executives at PayPal, also joined the round....”
“Jason Druker, Chief Commercial Officer at SFC Capital, commented on Ryft's progress....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
OpenAI holt im KI-Preiskampf gegen Anthropic auf
Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat OpenAI den Rückstand auf Anthropic bei Firmenkunden, die über die Plattform OpenRouter einkaufen, nahezu aufgeholt. Im September teilten sich die beiden Rivalen die Ausgaben von rund 120.000 Unternehmen nahezu hälftig, während zu Jahresbeginn noch etwa drei Viertel auf Anthropic entfielen. OpenAIs aggressive Preisgestaltung, insbesondere die GPT-5.6-Modellfamilie mit Preissenkungen von bis zu 80 %, war ein entscheidender Faktor. Anthropic kämpft mit Kapazitätsengpässen bei Claude Code und einer Datenschutzdebatte über die 30-tägige Speicherung von Nutzerdaten. Beide Unternehmen bereiten sich auf Börsengänge vor und benötigen nachhaltige Umsätze, um Bewertungen von über 1 Billion Dollar zu rechtfertigen.
TrueLayer erhält 27 Mio. USD unter Führung von CDP Venture Capital
Das britische Open-Banking-Zahlungs-Fintech TrueLayer hat eine Investitionsrunde über 27 Millionen US-Dollar abgeschlossen, angeführt von der italienischen CDP Venture Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren. Das Unternehmen, unterstützt von Stripe und Tiger Global, will seine Präsenz in Italien stärken, wo es bereits rund 70 Mitarbeiter in Mailand beschäftigt. Die Mittel sollen für weiteres Wachstum und Einstellungen bis 2027 verwendet werden. TrueLayer, 2016 von den Italienern Francesco Simoneschi und Luca Martinetti gegründet, bietet Account-to-Account-Zahlungen als Alternative zu Kartennetzwerken wie Visa und Mastercard an. Insgesamt hat das Unternehmen rund 350 Millionen US-Dollar eingesammelt.
Britisches Stablecoin-Startup Noah schließt Seed-Runde mit 38 Mio. USD ab
Noah, ein britisches Startup für Stablecoin-Infrastruktur, hat eine Seed-Runde über 38 Millionen US-Dollar abgeschlossen und damit 16 Millionen US-Dollar zu der zuvor angekündigten 22-Millionen-Runde hinzugefügt. Zu den Investoren der Erweiterung gehören Endeit Capital, FJ Labs, LocalGlobe und Felix Capital, mit Beteiligung von Engeln wie Joe Lonsdale (Palantir) und David Helgason (Unity). Das Unternehmen bietet eine API-basierte Zahlungsinfrastruktur, die Fiat-Geld mit Stablecoins verbindet und es Unternehmen ermöglicht, Stablecoin-Zahlungen in ihre Abläufe zu integrieren. Noah ist in über 150 Märkten aktiv und unterstützt mehr als 60 Währungen. Das neue Kapital soll die Expansion in die USA unterstützen, einschließlich eines neuen Büros in New York, und die Skalierung der Infrastruktur vorantreiben. Gegründet von ehemaligen Visa- und Adyen-Managern, zielt Noah darauf ab, internationale Transaktionen mit voller Compliance zu ermöglichen.
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