Beobachtetes Signal · 28. Aug. 2026 · Cancellation · Quelle: DWDL · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
RTL+ plant vorerst keine Fortsetzung von „Princess Charming“
Der Streamingdienst RTL+ plant nach fünf Staffeln vorerst keine Fortsetzung der lesbischen Dating-Show „Princess Charming“, wie das Unternehmen gegenüber DWDL.de bestätigte. Produzentin Yvonne Plume machte die Entscheidung über LinkedIn öffentlich und bezeichnete die zeitgleiche Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis als bittersüße Anerkennung. Ein RTL-Sprecher betonte, dass derzeit keine neue Staffel beauftragt sei, schloss ein späteres Comeback des Formats jedoch nicht vollständig aus. Die Sendung startete 2021 und sorgte zuletzt im Sommer 2025 mit einem vorzeitigen Abbruch für Aufsehen. Für die verantwortliche Produktionsfirma Seapoint bedeutet das Aus einen weiteren Rückschlag im Portfolio: Das Unternehmen verliert ab 2028 zudem das renommierte Produktionsmandat für „Let's Dance“ an BBC Studios.
Es handelt sich um eine programmstrategische Entscheidung bezüglich eines einzelnen Entertainment-Formats mit begrenzten Auswirkungen auf den breiteren AdTech- und Medienmarkt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- RTL+ plant derzeit keine neue Staffel der Reality-Dating-Show „Princess Charming“.
- Produzentin Yvonne Plume machte das vorläufige Ende via LinkedIn öffentlich.
- Das 2021 gestartete Format lief über fünf Staffeln; Staffel 5 endete im Sommer 2025 vorzeitig.
- Die Sendung ist aktuell für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Reality Show“ nominiert.
- Produzent Seapoint verliert ab 2028 zudem die Produktionsrechte für „Let's Dance“ an BBC Studios.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Nach fünf Staffeln gibt es auf RTL+ vorerst kein Wiedersehen mit der lesbischen Datingshow "Princess Charming".”
“Seapoint verliert zudem ab 2028 den Produktionsvertrag für "Let's Dance", da BBC Studios die Tanzshow künftig selbst produziert.”
“Der Bericht wurde auf DWDL.de veröffentlicht und im Footer der Seite ausgewiesen.”
Ontologie & Marktkonzepte
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RTL stellt Hundeshow „Top Dog Germany“ nach fünf Staffeln ein
RTL hat offiziell bestätigt, dass es keine weiteren Episoden der erfolgreichen Hunde-Wettkampfshow „Top Dog Germany“ nach fünf Staffeln geben wird. Ein Sendersprecher teilte gegenüber DWDL.de mit, dass derzeit keine neuen Folgen geplant sind, eine künftige Rückkehr jedoch nicht kategorisch ausgeschlossen wird. Das von RTL Studios produzierte Format lieferte solide Quoten mit durchschnittlich über elf Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sowie rund 1,3 Millionen Zuschauer insgesamt. Dennoch verlagert der Sender seinen Fokus zugunsten der deutschen Adaption des Klassikers „Gladiators“, die von Laura Wontorra, Frank Buschmann und Jan Köppen moderiert wird. Diese programmmäßige Neuausrichtung unterstreicht die fortlaufende Optimierung des Senderportfolios für werberelevantes Inventar. Die entsprechende Meldung wurde am 23. August 2026 von DWDL.de veröffentlicht.
RTL-Erfolgsshow Let's Dance wechselt zu BBC Studios
RTLs langjährige Erfolgsshow Let's Dance erhält einen neuen Produktionspartner: Seapoint Productions produziert die Serie noch bis zur 20. Staffel, die Zusammenarbeit endet im Sommer 2027. Ab 2028 übernimmt BBC Studios Germany als Lizenzgeber des Formats die Produktion, die von Phil Schmid und Markus Templin geleitet wird. Seapoint-Gründerin Nina Klink, die das Format seit der Erstausstrahlung am 3. April 2006 verantwortete, bestätigte den Wechsel. Die prominenten Moderatoren und Juroren wie Daniel Hartwich, Motsi Mabuse und Joachim Llambi stehen direkt bei RTL unter Vertrag und sind von dem Produzentenwechsel nicht betroffen. Dieser Schritt unterstreicht die Strategie von BBC Studios Germany, sich verstärkt als eigenständige Produktionsgesellschaft auf dem deutschen Markt zu positionieren, und markiert einen bedeutenden Einschnitt in der deutschen Fernsehlandschaft.
RTLzwei nimmt schwächelnde Show kurzfristig aus dem Programm
Aufgrund anhaltend schwacher Einschaltquoten hat RTLzwei die Promi-Gameshow 'Dinge gibt's' vorzeitig aus dem Programm genommen. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Sender eine Staffel des Formats vorzeitig beendet. Die von Panagiota Petridou moderierte und von der Hamburger Produktionsfirma Fernsehmacher produzierte Sendung erzielte in den vergangenen zwei Wochen in der werberelevanten Zielgruppe Marktanteile von unter zwei Prozent. Als Reaktion darauf zieht der Sender das ‚Glücksrad‘-Revival mit Guido Cantz und Sonya Kraus vor und zeigt es künftig auf dem Sendeplatz um 21:15 Uhr. Der für Donnerstag um 20:15 Uhr geplante Start verschiebt sich dadurch. Auf diesem primären Sendeplatz setzt RTLzwei in den kommenden zwei Wochen stattdessen auf Wiederholungen von ‚Genial daneben‘, um die Quote in der Primetime zu stabilisieren und Reichweitenverluste zu minimieren.
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