Beobachtetes Signal · 6. Nov. 2026 · Product Launch · Quelle: Meedia · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
RND startet 'RND Voices' für Journalistenmarken
Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) der Madsack-Mediengruppe hat ein neues Programm namens 'RND Voices' gestartet, um ausgewählte Reporter zu 'Journalistenmarken' (publizistische Personenmarken) aufzubauen. Das mehrmonatige Schulungskonzept wurde gemeinsam mit der Journalistin und Moderatorin Victoria Reichelt entwickelt, die auf neue Medien und junge Zielgruppen spezialisiert ist. Ziel ist es, ausgewählte Reporter durch verstärkten Einsatz von Bewegtbild-, Audio- und Live-Formaten für das Publikum erlebbarer zu machen. Das Programm erstreckt sich über alle Partnerredaktionen des RND, wobei die Chefredakteure Kandidaten nominieren. RND-Chefredakteur Sven Clausen führt das Programm zusammen mit Dany Schrader, Chefredakteurin der 'Hannoverschen Allgemeinen', und RND-Video-Chefin Sophie Peschke. Clausen betont, dass sich das RND mit echten Reportern vor Ort von KI-Ansätzen abhebt. Das RND versorgt 135 Medienmarken, darunter 'Leipziger Volkszeitung', 'Hannoversche Allgemeine', 'Kölner Stadtanzeiger' und 'Neue Westfälische'.
Dies ist eine Nischen-Strategie eines regionalen deutschen Nachrichtennetzwerks mit begrenzter direkter Auswirkung auf die breitere AdTech/MarTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- RND startete das Programm 'RND Voices' zum Aufbau von Journalistenmarken.
- Das Schulungskonzept wurde mit der Journalistin und Moderatorin Victoria Reichelt entwickelt.
- Das Programm erstreckt sich über alle Partnerredaktionen des RND.
- RND-Chefredakteur Sven Clausen leitet das Programm mit Dany Schrader und Sophie Peschke.
- RND versorgt 135 Medienmarken mit Inhalten.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“RND ist Teil der Madsack-Mediengruppe.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
RND-Führung forciert Abo-Strategie zur Verringerung der Plattform-Abhängigkeit
Im MEEDIA-Interview ziehen Denni Klein und Lina Timm, Co-Geschäftsführer des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) der Madsack Mediengruppe, Bilanz nach ihren ersten neun Monaten. Im Fokus steht ihre Strategie 'Abo First' und 'Regionaljournalismus First', die durch direkte Kundenbeziehungen die Abhängigkeit von Plattformen minimieren soll. Das 139 Partnermedien umfassende RND-Netzwerk verzeichnet rund 375.000 Digitalabos und ein Plus-Abo-Wachstum von 10-15 % entgegen dem Branchentrend. Als zentrales Instrument zur Kundenbindung und Churn-Reduktion dient das Newsletter-Portfolio mit über 70 lokalen Formaten und 1,1 Millionen Abonnements. Die Doppeloptimierung auf Werbeerlöse und Abos wurde zugunsten klarer Subscriptions beendet. Zur weiteren Skalierung und Hyper-Personalisierung investiert Madsack einen achtstelligen Betrag in eine neue Datenplattform, Customer Data Platform (CDP) und KI-gestützte Content-Aufbereitung.
RND startet neuen Politik-Podcast „Wenn Sie wüssten...“
Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) der Madsack Mediengruppe hat einen neuen wöchentlichen Politik-Podcast mit dem Titel „Wenn Sie wüssten...“ gestartet. Moderiert wird das Format von RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck, der stellvertretenden Berliner Bürochefin Kristina Dunz und dem Dokumentarfilmemacher Stephan Lamby. Die Serie wurde in Zusammenarbeit mit RND Fortis entwickelt, der Einheit von Madsack für Newsletters und digitale Produkte, und verspricht kritische Einblicke hinter die Kulissen des politischen Betriebs. Die Auftaktepisode widmet sich einer angeblichen Auseinandersetzung zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner bezüglich des Umgangs mit der AfD. Während Lamby wöchentlich im Wechsel mit Dunz und Quadbeck moderiert, verweist der Publisher auf eine monatliche digitale Reichweite von 100 Millionen Visits über alle Madsack-Titel und Partnerpublikationen hinweg.
Axel Springer startet Creator-Programm für Journalisten
Der deutsche Medienkonzern Axel Springer kündigt den Start von "Axel Springer Creators" an, einem neuen Programm, das Journalisten beim Aufbau und der Skalierung eigener Medienmarken unabhängig von etablierten Nachrichtenmarken unterstützt. Paul Ronzheimer, ein prominenter Kriegsreporter, ist der erste Teilnehmer und wird seine Rolle als stellvertretender Chefredakteur der Bild aufgeben, um sich auf den Ausbau seines erfolgreichen Podcasts "Ronzheimer" und die Entwicklung neuer Audio- und Videoformate zu konzentrieren. Das Unternehmen unterstützt die Creators bei Produktion, Technik und Vermarktung und gewährt ihnen mehr redaktionelle und unternehmerische Freiheit sowie eine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg. Dieser Schritt spiegelt den strategischen Wandel hin zu individuellen Journalistenmarken wider, den CEO Mathias Döpfner mit seinen früheren Äußerungen zur wachsenden Bedeutung von Creators betont hat.
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