Beobachtetes Signal · 27. Okt. 2026 · Product Launch · Quelle: Trending Topics (DACH/CEE Innovation & Tech) · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
Revolut eröffnet Kleinanlegern Zugang zu Pre-IPO-Investments
Revolut hat die Gründung von Revolut Ventures angekündigt, einer Tochtergesellschaft, die es ausgewählten Kunden ab 2027 ermöglichen soll, direkt über die Revolut-App in nicht börsennotierte Tech-Unternehmen zu investieren. Die Plattform wird in Partnerschaft mit der Carne Group, einem großen europäischen Fondsverwalter, entwickelt. Revolut möchte den Zugang zu Private-Market-Investments demokratisieren, die bisher institutionellen Anlegern und vermögenden Privatpersonen vorbehalten waren. Die Ankündigung erfolgt, während Wettbewerber wie Robinhood, SoFi und Kraken bereits ähnliche Produkte anbieten. Revolut hat jedoch noch nicht spezifiziert, in welchen Ländern das Angebot starten wird, welche Kriterien für die Berechtigung gelten oder welche Gebühren anfallen. Der Schritt ist Teil der umfassenderen Strategie von Revolut, sein Wealth-Management-Angebot auszubauen und die Einnahmequellen zu diversifizieren.
Revoluts Einstieg in Pre-IPO-Investments für Privatnutzer erweitert den Fintech-Vermögensverwaltungsbereich, ist aber nicht direkt relevant für AdTech/MarTech/Werbung/KI.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Revolut hat offiziell die Tochtergesellschaft Revolut Ventures für Pre-IPO-Investments gegründet.
- Die Plattform soll 2027 in Partnerschaft mit der Carne Group starten.
- Ausgewählte Kunden erhalten über die Revolut-App Zugang zu Investments in private Unternehmen.
- Revolut möchte Privatanlegern institutionelle Venture-Capital-Möglichkeiten bieten.
- Details zu Berechtigungskriterien, teilnehmenden Ländern und Gebühren wurden noch nicht bekannt gegeben.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Revolut hat Revolut Ventures gegründet, eine Tochtergesellschaft für Pre-IPO-Investitionen von Privatanlegern.”
“Robinhood, SoFi und Kraken sind in diesem Bereich bereits aktiv, mit gemischten Ergebnissen.”
“Die Krypto-Börse Kraken plant, Zugang zu IPO-Zuteilungen zum Ausgabepreis über ihre xStocks-Allianz anzubieten.”
“Die Daten dahinter stammen von PitchBook und der US-Notenbank.”
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Revolut startet Wagniskapitalfonds für Startups ab 2027
Die britische Neobank Revolut plant, ihren Kunden ab 2027 über einen Wagniskapitalfonds Investitionen in Startups zu ermöglichen. Der Fonds wird als ELTIF, ein reguliertes europäisches Anlageinstrument, konzipiert und von der Carne Group verwaltet. Aufgrund des hohen Risikos eines Kapitalverlusts wird das Angebot nur für 'berechtigte' Kunden verfügbar sein. Der Fonds soll vor allem in technologieorientierte Startups in späteren Finanzierungsphasen investieren, die kurz vor einem möglichen Börsengang stehen. Dies folgt auf die Einführung von Private-Markets-Fonds im Juli 2026. Die Initiative stammt aus der internen Innovationsschmiede 'New Bets'. Wettbewerber wie Trade Republic und Scalable haben ein solches Produkt bisher nicht angeboten.
Revolut strebt 150-Mrd.-IPO an; Robinhood startet börsennotierten VC-Fonds
Ein Fintech-Newsletter berichtet über zwei marktrelevante Entwicklungen. Revolut treibt durch gestaffelte Sekundärmarktverkäufe seine Bewertung von 45 Mrd. USD (2024) über 75 Mrd. USD (2025) auf einen Zielwert von 150 Mrd. USD für einen IPO voran; überzeichnete Runden wurden von Investoren wie Coatue, Fidelity, Andreessen Horowitz, T. Rowe Price und dem Venture-Arm von Nvidia angeführt. Revolut prognostiziert für 2025 einen Umsatz von 4,1 Mrd. GBP (5,5 Mrd. USD) und wurde von der britischen Aufsichtsbehörde als eines von vier Unternehmen ausgewählt, um einen GBP-gedeckten Stablecoin im regulatorischen Sandbox-Verfahren zu testen. Parallel dazu beantragte Robinhood die Notierung eines geschlossenen Venture-Fonds an der NYSE unter dem Ticker RVI mit einem Zielvolumen von 1 Mio. USD bei 25 USD je Aktie. Der Fonds hält Anteile an Databricks, Revolut, Airwallex, Ramp, Oura und weiteren, beinhaltet eine Zusage zum Kauf von Stripe-Sekundäranteilen im Wert von 14,6 Mio. USD, berechnet eine Managementgebühr von 2 % (zu Beginn halbiert) und verzichtet auf Performance-Carry. Beide Initiativen könnten die IPO-Preismechanismen sowie den Zugang von Privatanlegern zu Venture-Kapital grundlegend verändern.
Revolut schließt Sekundärrunde mit 115 Mrd. $ Bewertung ab
Revolut hat eine sekundäre Aktienverkaufsrunde abgeschlossen, die den Neobank mit 115 Milliarden US-Dollar (ca. 103 Milliarden Euro) bewertet. Der Deal wurde von Glade Brook Capital Partners, Coatue, Durable Capital Partners, T. Rowe Price und Baillie Gifford angeführt und ermöglichte es Mitarbeitern, Aktien zu verkaufen. Das entspricht einer Verdopplung der Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr und 45 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Revolut plant, die Runde zur Mitarbeiterbindung zu nutzen und den Börsengang bis nach 2028 zu verschieben, mit einer angestrebten Doppelnotierung in New York und London zu bis zu 200 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen expandiert global durch die Gründung lokaler Banken in Großbritannien, Mexiko, Australien und Neuseeland sowie durch Lizenzen in Frankreich, Kolumbien, Argentinien und einer vorläufigen US-Genehmigung. In Österreich wird Revolut ab 2027 österreichische IBANs ausgeben und Kapitalertragsteuer einbehalten. Revolut meldete für 2025 einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro (plus 46 %) und einen Vorsteuergewinn von 2,0 Milliarden Euro (plus 57 %). Das Unternehmen strebt mehr als 100 Millionen Kunden weltweit an.
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