Beobachtetes Signal · 25. Okt. 2026 · Product Launch · Quelle: t3n · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Revolut startet Wagniskapitalfonds für Startups ab 2027
Die britische Neobank Revolut plant, ihren Kunden ab 2027 über einen Wagniskapitalfonds Investitionen in Startups zu ermöglichen. Der Fonds wird als ELTIF, ein reguliertes europäisches Anlageinstrument, konzipiert und von der Carne Group verwaltet. Aufgrund des hohen Risikos eines Kapitalverlusts wird das Angebot nur für 'berechtigte' Kunden verfügbar sein. Der Fonds soll vor allem in technologieorientierte Startups in späteren Finanzierungsphasen investieren, die kurz vor einem möglichen Börsengang stehen. Dies folgt auf die Einführung von Private-Markets-Fonds im Juli 2026. Die Initiative stammt aus der internen Innovationsschmiede 'New Bets'. Wettbewerber wie Trade Republic und Scalable haben ein solches Produkt bisher nicht angeboten.
Diese Nachricht betrifft den Fintech-Sektor, hat aber nur begrenzte direkte Auswirkungen auf die AdTech/MarTech-Branche. Es handelt sich um eine Produkteinführung einer Neobank, die nicht direkt mit Werbetechnologie oder Marketingtechnologie zusammenhängt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Revolut plant ab 2027 einen Wagniskapitalfonds, der Kunden Investitionen in Startups ermöglicht.
- Der Fonds wird als ELTIF konzipiert und von der Carne Group verwaltet.
- Investitionen sind wegen des hohen Risikos nur für 'berechtigte' Kunden verfügbar.
- Der Fonds konzentriert sich auf Technologie-Startups in der Spätphase vor einem möglichen Börsengang.
- Die Idee stammt aus der internen Innovationsschmiede 'New Bets'.
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3 verknüpfte Unternehmen“Die britische Neobank Revolut plant, ihren Kunden ab 2027 einen Wagniskapitalfonds anzubieten.”
“Wettbewerber wie Trade Republic haben sich bisher vor einem Venture-Capital-Produkt gescheut.”
“Wettbewerber wie Scalable haben sich bisher vor einem Venture-Capital-Produkt gescheut.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Revolut eröffnet Kleinanlegern Zugang zu Pre-IPO-Investments
Revolut hat die Gründung von Revolut Ventures angekündigt, einer Tochtergesellschaft, die es ausgewählten Kunden ab 2027 ermöglichen soll, direkt über die Revolut-App in nicht börsennotierte Tech-Unternehmen zu investieren. Die Plattform wird in Partnerschaft mit der Carne Group, einem großen europäischen Fondsverwalter, entwickelt. Revolut möchte den Zugang zu Private-Market-Investments demokratisieren, die bisher institutionellen Anlegern und vermögenden Privatpersonen vorbehalten waren. Die Ankündigung erfolgt, während Wettbewerber wie Robinhood, SoFi und Kraken bereits ähnliche Produkte anbieten. Revolut hat jedoch noch nicht spezifiziert, in welchen Ländern das Angebot starten wird, welche Kriterien für die Berechtigung gelten oder welche Gebühren anfallen. Der Schritt ist Teil der umfassenderen Strategie von Revolut, sein Wealth-Management-Angebot auszubauen und die Einnahmequellen zu diversifizieren.
Revolut strebt 150-Mrd.-IPO an; Robinhood startet börsennotierten VC-Fonds
Ein Fintech-Newsletter berichtet über zwei marktrelevante Entwicklungen. Revolut treibt durch gestaffelte Sekundärmarktverkäufe seine Bewertung von 45 Mrd. USD (2024) über 75 Mrd. USD (2025) auf einen Zielwert von 150 Mrd. USD für einen IPO voran; überzeichnete Runden wurden von Investoren wie Coatue, Fidelity, Andreessen Horowitz, T. Rowe Price und dem Venture-Arm von Nvidia angeführt. Revolut prognostiziert für 2025 einen Umsatz von 4,1 Mrd. GBP (5,5 Mrd. USD) und wurde von der britischen Aufsichtsbehörde als eines von vier Unternehmen ausgewählt, um einen GBP-gedeckten Stablecoin im regulatorischen Sandbox-Verfahren zu testen. Parallel dazu beantragte Robinhood die Notierung eines geschlossenen Venture-Fonds an der NYSE unter dem Ticker RVI mit einem Zielvolumen von 1 Mio. USD bei 25 USD je Aktie. Der Fonds hält Anteile an Databricks, Revolut, Airwallex, Ramp, Oura und weiteren, beinhaltet eine Zusage zum Kauf von Stripe-Sekundäranteilen im Wert von 14,6 Mio. USD, berechnet eine Managementgebühr von 2 % (zu Beginn halbiert) und verzichtet auf Performance-Carry. Beide Initiativen könnten die IPO-Preismechanismen sowie den Zugang von Privatanlegern zu Venture-Kapital grundlegend verändern.
Revolut plant Dual-Listing in den USA und UK mit 200-Milliarden-Dollar-Bewertung
Die in London ansässige Neobank Revolut plant laut Mitgründer und CEO Nik Storonsky ein duales Börsenlisting in New York und London. Für den Börsengang, der frühestens für 2028 avisiert wird, strebt das Fintech eine Bewertung von bis zu 200 Milliarden US-Dollar an. Storonsky bevorzugt aufgrund des größeren Investorenpools primär den US-Markt, möchte jedoch gleichzeitig die Präsenz in London aufrechterhalten. Zuletzt wurde Revolut im Rahmen einer Finanzierungsrunde mit 75 Milliarden US-Dollar bewertet, womit sich der Unternehmenswert bis zum IPO nahezu verdreifachen müsste. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die US-Expansion, für die Revolut bereits eine bedingte US-Banklizenz erhalten hat. Bis 2030 plant das Unternehmen jährliche Wachstumsinvestitionen von rund 2,3 Milliarden Euro.
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