Beobachtetes Signal · 18. Sept. 2026 · IPO · Quelle: Trending Topics (DACH/CEE Innovation & Tech) · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Revolut plant Dual-Listing in den USA und UK mit 200-Milliarden-Dollar-Bewertung
Die in London ansässige Neobank Revolut plant laut Mitgründer und CEO Nik Storonsky ein duales Börsenlisting in New York und London. Für den Börsengang, der frühestens für 2028 avisiert wird, strebt das Fintech eine Bewertung von bis zu 200 Milliarden US-Dollar an. Storonsky bevorzugt aufgrund des größeren Investorenpools primär den US-Markt, möchte jedoch gleichzeitig die Präsenz in London aufrechterhalten. Zuletzt wurde Revolut im Rahmen einer Finanzierungsrunde mit 75 Milliarden US-Dollar bewertet, womit sich der Unternehmenswert bis zum IPO nahezu verdreifachen müsste. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die US-Expansion, für die Revolut bereits eine bedingte US-Banklizenz erhalten hat. Bis 2030 plant das Unternehmen jährliche Wachstumsinvestitionen von rund 2,3 Milliarden Euro.
Obwohl Revolut im Fintech-Sektor agiert, setzt das geplante Dual-Listing wegweisende Liquiditäts- und Bewertungssignale für das gesamte europäische und globale Tech-Investment-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Revolut plant ein Dual-Listing in New York und London mit einer Zielbewertung von bis zu 200 Milliarden US-Dollar.
- Der Börsengang ist frühestens für 2028 geplant, wobei CEO Nik Storonsky den US-Markt favorisiert.
- In der letzten Finanzierungsrunde wurde Revolut mit 75 Milliarden US-Dollar bewertet.
- Das Fintech erhielt vom Office of the Comptroller of the Currency eine bedingte US-Banklizenz.
- Revolut plant bis 2030 jährliche Wachstumsinvestitionen von rund 2,3 Milliarden Euro.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Revolut erwägt eine Doppelbörsennotierung in London und New York.”
“Wise hat in diesem Jahr eine Doppelbörsennotierung an beiden Börsen abgeschlossen und das Erstlisting von London nach New York verlegt.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Revolut plant Dual-IPO an Nasdaq und LSE mit Milliardenbewertung
Revolut-Mitgründer und CEO Nik Storonsky hat Pläne für einen dualen Börsengang an der Nasdaq und der London Stock Exchange (LSE) bestätigt. Das Fintech-Unternehmen wird aktuell privat mit 115 Milliarden US-Dollar bewertet, wobei interne Zielvorgaben für das Listing bei 150 bis 200 Milliarden US-Dollar liegen. Diese Ankündigung überrascht, da Storonsky den Londoner Markt zuvor jahrelang als irrational kritisiert hatte. Die Analyse beleuchtet, warum London eher als bestmöglicher Kompromiss denn als echtes Vertrauensvotum gilt, und verweist auf die Migration von Wise als Präzedenzfall. Zudem thematisiert der Bericht Metas Launch des 'Muse'-Connectors nach der Übernahme von Stilla, womit sich Meta als potenzieller App Store für Agentic Commerce positioniert. Abschließend werden ein jüngster Datenvorfall bei Revolut sowie Argumente für eine bullische Einschätzung des Fintechs beleuchtet.
Revolut schließt Sekundärrunde mit 115 Mrd. $ Bewertung ab
Revolut hat eine sekundäre Aktienverkaufsrunde abgeschlossen, die den Neobank mit 115 Milliarden US-Dollar (ca. 103 Milliarden Euro) bewertet. Der Deal wurde von Glade Brook Capital Partners, Coatue, Durable Capital Partners, T. Rowe Price und Baillie Gifford angeführt und ermöglichte es Mitarbeitern, Aktien zu verkaufen. Das entspricht einer Verdopplung der Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr und 45 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Revolut plant, die Runde zur Mitarbeiterbindung zu nutzen und den Börsengang bis nach 2028 zu verschieben, mit einer angestrebten Doppelnotierung in New York und London zu bis zu 200 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen expandiert global durch die Gründung lokaler Banken in Großbritannien, Mexiko, Australien und Neuseeland sowie durch Lizenzen in Frankreich, Kolumbien, Argentinien und einer vorläufigen US-Genehmigung. In Österreich wird Revolut ab 2027 österreichische IBANs ausgeben und Kapitalertragsteuer einbehalten. Revolut meldete für 2025 einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro (plus 46 %) und einen Vorsteuergewinn von 2,0 Milliarden Euro (plus 57 %). Das Unternehmen strebt mehr als 100 Millionen Kunden weltweit an.
Revolut strebt 150-Mrd.-IPO an; Robinhood startet börsennotierten VC-Fonds
Ein Fintech-Newsletter berichtet über zwei marktrelevante Entwicklungen. Revolut treibt durch gestaffelte Sekundärmarktverkäufe seine Bewertung von 45 Mrd. USD (2024) über 75 Mrd. USD (2025) auf einen Zielwert von 150 Mrd. USD für einen IPO voran; überzeichnete Runden wurden von Investoren wie Coatue, Fidelity, Andreessen Horowitz, T. Rowe Price und dem Venture-Arm von Nvidia angeführt. Revolut prognostiziert für 2025 einen Umsatz von 4,1 Mrd. GBP (5,5 Mrd. USD) und wurde von der britischen Aufsichtsbehörde als eines von vier Unternehmen ausgewählt, um einen GBP-gedeckten Stablecoin im regulatorischen Sandbox-Verfahren zu testen. Parallel dazu beantragte Robinhood die Notierung eines geschlossenen Venture-Fonds an der NYSE unter dem Ticker RVI mit einem Zielvolumen von 1 Mio. USD bei 25 USD je Aktie. Der Fonds hält Anteile an Databricks, Revolut, Airwallex, Ramp, Oura und weiteren, beinhaltet eine Zusage zum Kauf von Stripe-Sekundäranteilen im Wert von 14,6 Mio. USD, berechnet eine Managementgebühr von 2 % (zu Beginn halbiert) und verzichtet auf Performance-Carry. Beide Initiativen könnten die IPO-Preismechanismen sowie den Zugang von Privatanlegern zu Venture-Kapital grundlegend verändern.
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