Beobachtetes Signal · 1. Juni 2026 · Beta Rollout · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Revolut startet kontrollierte Beta-Phase für Tausende Nutzer in Indien
Das britische Fintech Revolut hat eine kontrollierte Beta-Rollout-Phase seiner App in Indien gestartet und gewährt einigen हजार Nutzern aus seiner rund 450.000 Personen umfassenden Warteliste Zugriff vor einem breiteren Marktstart. Die lokalisierte Beta-Version ist im Google Play Store sowie im Apple App Store verfügbar und unterstützt UPI-Zahlungen, E-Geld-Wallets, inländische Prepaid-Karten sowie Multi-Währungs- und virtuelle Einwegkarten. Revolut baut seine Präsenz in Indien seit 2021 aus, verpflichtete Paroma Chatterjee für die lokale Geschäftsführung, übernahm 2022 Arvog Forex und sicherte sich eine PPI-Lizenz (Prepaid Payment Instrument) der indischen Zentralbank RBI. Sensor Tower schätzt die bisherigen Downloads der Revolut-App in Indien auf knapp 820.000. Das Unternehmen plant eine zeitnahe Ausweitung der Onboarding-Prozesse, nannte jedoch noch keinen verbindlichen Termin für den offiziellen Start.
Der Beta-Start von Revolut in Indien markiert die Expansion in einen massiven Markt für digitale Zahlungsverkehrsdienste und bringt einen neuen Wettbewerber hervor, hat jedoch in dieser frühen Phase nur begrenzte unmittelbare Auswirkungen auf die breitere AdTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Revolut hat einen kontrollierten Beta-Rollout in Indien mit einigen tausend aktiven Nutzern gestartet.
- Der Rollout greift auf eine Warteliste von etwa 450.000 Nutzern zurück.
- Die Beta-App im Google Play Store und Apple App Store unterstützt UPI-Zahlungen, E-Geld-Wallets, Prepaid-Karten sowie Multi-Währungs- und virtuelle Karten.
- Revolut übernahm 2022 Arvog Forex und erhielt eine PPI-Lizenz der indischen Zentralbank für Prepaid-Karten- und Wallet-Dienste.
- Sensor Tower schätzt, dass die Revolut-App in Indien seit der Listung fast 820.000 Mal heruntergeladen wurde.
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Revolut erhält nach langem Warten vollständige britische Banklizenz
Das Fintech-Unternehmen Revolut hat nach jahrelangem Warten eine vollständige britische Banklizenz erhalten. Damit kann es als voll lizenziertes Retail- und Firmenkunden-Bankhaus im Vereinigten Königreich agieren und neue Produkte wie Kredite anbieten. Revolut hatte den Antrag bereits im Jahr 2021 gestellt und im Juli 2024 zunächst eine eingeschränkte Lizenz von der Prudential Regulation Authority erhalten, die Kundeneinlagen auf 50.000 GBP deckelte. Das Unternehmen, das 2025 eine Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar erreichte, bezeichnet das Vereinigte Königreich als seinen Heimatmarkt und verweist auf rund 70 Millionen Kunden. Zudem hat Revolut eine US-Banklizenz beantragt und plant bis 2030 die Expansion in 30 neue Märkte. Das Unternehmen wertet die behördliche Genehmigung als strategischen Meilenstein nach einer langwierigen regulatorischen Validierungsphase.
WhatsApp und PayU starten mobile Aufladungen in Indien
WhatsApp kooperiert mit dem Fintech-Unternehmen PayU, um Prepaid-Mobilfunkaufladungen in Indien einzuführen. Nutzer können damit Guthaben für große Mobilfunkanbieter wie Jio, Airtel und Vodafone Idea direkt in der Messaging-App aufladen. Laut PayU wird das Feature in den kommenden zwei Wochen für alle WhatsApp-Nutzer in Indien ausgerollt. Dieser Schritt ist Teil von WhatsApps und Metas umfassenderer Strategie, In-App-Payments und -Dienste auszubauen – unter anderem durch einen leichteren Zugriff über ein Rupie-Symbol auf dem Startbildschirm. Trotz über 500 Millionen indischen Nutzern bleibt WhatsApp im UPI-Zahlungsmarkt des Landes ein kleinerer Akteur. Daten der National Payments Corporation of India (NPCI) zeigen, dass WhatsApp im März über 130 Millionen Transaktionen verarbeitete und damit weit hinter den dominanten Wettbewerbern PhonePe und Google Pay zurückbleibt.
Apple Pay startet in Indien mit Axis Bank
Apple Pay wird am Dienstag mit der Axis Bank als erstem Bankpartner in Indien starten, wie TechCrunch erfahren hat. Der Rollout ist begrenzt und unterstützt zunächst nur Axis-Bank-Kreditkarten auf Visa und Mastercard, nicht RuPay. Die Akzeptanz ist auf Händler beschränkt, die den Dienst aktiviert haben. Apple verlangt eine Gebühr von etwa 20 Basispunkten pro Transaktion, was einen erheblichen Teil der Marge von rund 40-50 Basispunkten im Zahlungsverkehr ausmacht. HDFC Bank, ICICI Bank und SBI Card werden voraussichtlich nicht am Start teilnehmen, da die kommerziellen Verhandlungen noch laufen. Apple Pay tritt in einen von UPI dominierten Markt ein, könnte aber wohlhabende iPhone-Nutzer ansprechen. Der Dienst ermöglicht das Hinzufügen von Kreditkarten zu Apple Wallet für Online- und kontaktlose Zahlungen. Dies ergänzt Apples wachsendes Indien-Geschäft mit einem Wertanteil von 28% am Smartphone-Markt 2025.
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