Beobachtetes Signal · 14. Sept. 2026 · Market Analysis · Quelle: t3n · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
Wachsender Wiederverkaufsmarkt für gebrauchte Smartphones bietet neue Potenziale
Eine Analyse des B2B-Resale-Portals B-Stock verdeutlicht, dass der Wiederverkaufswert gebrauchter Smartphones in den vergangenen Monaten gestiegen ist, was den Verkauf alter Geräte für Verbraucher attraktiver macht. Der Markt verzeichnet Preisanstiege bei Geräten unterschiedlicher Zustände, wobei C-Grade-Geräte inzwischen D-Grade-Geräte bei den Verkaufszahlen übertreffen. Zu den konkreten Beispielen zählen das iPhone 17 Pro Max mit einem Durchschnittspreis von 940 US-Dollar sowie das Galaxy S23 Ultra, das nach dem Launch des Galaxy S26 rund 425 US-Dollar erzielt. B-Stock führt diesen Trend darauf zurück, dass Hersteller vermehrt Altegeräte ankaufen, um wertvolle Komponenten für die Wiederverwendung zu gewinnen, was angesichts der aktuellen RAM-Krise an Bedeutung gewinnt. Dieser Trend könnte zur Stabilisierung der Gerätepreise beitragen, auch wenn führende Hersteller weiterhin Preiserhöhungen für Neugeräte bevorzugen.
Nischentrend im Markt für Elektronik-Resale; weist nur begrenzte direkte Relevanz für die AdTech-Branche auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die B-Stock-Analyse zeigt im Jahr 2026 verbesserte Wiederverkaufspreise für gebrauchte Smartphones.
- Im ersten Halbjahr 2026 machten C-Grade-Smartphones 37,8 Prozent der Verkäufe aus und übertrafen damit D-Grade mit 31,6 Prozent.
- Das iPhone 17 Pro Max erzielte im letzten Quartal einen durchschnittlichen Wiederverkaufswert von 940 US-Dollar.
- Das Galaxy S23 Ultra wurde im Juni 2026 für durchschnittlich 425 US-Dollar verkauft.
- B-Stock führt diesen Trend darauf zurück, dass Hersteller Altegeräte zur Komponentenrückgewinnung ankaufen.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“So ist es etwa beim iPhone 17 Pro Max der Fall. Im Schnitt über alle Zustandsstufen hinweg konnte das Apple-Smartphone im vergangenen Quarta...”
“Nach dem Launch des Galaxy S26 stiegen die Preise anderer Samsung-Smartphones an....”
Ontologie & Marktkonzepte
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RAM-Mangel treibt die Preise für gebrauchte Smartphones auf B-Stock
Eine Analyse des B2B-Resale-Portals B-Stock zeigt, dass gebrauchte Smartphones infolge von Marktverschiebungen überraschend hohe Preise erzielen. Im ersten Halbjahr 2026 überholten Geräte des Zustandsgrads C die Kategorie D und machten mit 37,8 Prozent den größten Verkaufsanteil aus. Die Preise für Modelle wie das iPhone 17 Pro Max stiegen im letzten Quartal auf durchschnittlich 940 US-Dollar. B-Stock führt diesen Preisanstieg darauf zurück, dass Hersteller gezielt ältere Geräte aufkaufen, um wertvolle Komponenten wie Kameras und Displays zu recyceln. Ausgelöst wird diese Entwicklung durch die anhaltende RAM-Krise. Dieser Trend könnte dazu beitragen, die steigenden Gerätekosten abzufedern, auch wenn führende Hersteller die Preise für neue Smartphones weiterhin anheben.
Samsung stellt S26-Serie vor – Speicherchipmangel treibt Preise
Samsung Electronics hat seine Flaggschiff-Smartphones der S26-Serie vorgestellt: Das S26 kostet 899 US-Dollar, das S26+ 1.099 US-Dollar und das S26 Ultra 1.299 US-Dollar. Zwei der neuen Modelle sind damit 100 US-Dollar teurer als ihre Vorgänger, während der Einstiegspreis des S26 Ultra unverändert blieb. Samsung setzt auf schnellere Prozessoren, erweiterte KI-Funktionen wie Fotobearbeitung und Dokumentenscanning sowie ein neues Sichtschutz-Display beim S26 Ultra. Die Markteinführung erfolgt inmitten einer weltweiten Verknappung von Speicherchips, die durch den rasanten Ausbau der KI-Infrastruktur ausgelöst wurde. Analysten von CSS Insight und Counterpoint Research gehen davon aus, dass die hohen Speicherpreise die durchschnittlichen Smartphone-Preise im Jahr 2026 steigen lassen und die Engpässe bis 2027 oder Anfang 2028 anhalten werden. Samsung plant, durch strategische Partnerschaften und Lieferantenpositionierung die Auswirkungen auf die Lieferkette abzumildern.
Smartphone-Hersteller drängen verstärkt auf Leasing- und Abonnementmodelle
Angesichts steigender Preise für Premium-Smartphones und längerer Nutzungszeiten weiten Hersteller wie Apple und Samsung Leasing-, Abonnement- und garantierte Rückkaufprogramme aus. Ziel ist es, Upgrades attraktiver zu gestalten und sich einen stetigen Strom an Gebrauchtgeräten für die Aufbereitung zu sichern. Apple startete in den USA ein Upgrade-Leasingprogramm mit Klarna, während Samsung in Indien das Programm Galaxy Forever anbietet. Analysten von Counterpoint Research und IDC verzeichnen längere Ersatzzyklen, was zu neuen Finanzierungs- und Eigentumsmodellen führt. Start-ups wie BytePe, Raylo, Grover und Cashify treiben diesen Trend im Bereich Abonnements und Refurbishment ebenfalls voran. Branchenexperten betonen, dass diese Programme den Sekundärmarkt und die Kundenbindung stärken; ob sich Leasing finanziell rechnet, hängt jedoch stark von der individuellen Upgrade-Häufigkeit und dem Restwert der Geräte ab.
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