Beobachtetes Signal · 26. Aug. 2026 · Partnership · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
René Schuhmacher übergibt Verlag Konsumenteninfo an Stiftung
René Schuhmacher, Gründer und langjähriger Eigentümer der Konsumenteninfo AG – Herausgeberin von Publikationen wie K-Tipp und Saldo –, hat gemeinsam mit seiner Partnerin Yvonne Keller die «Stiftung zur Förderung der Konsumentenrechte» mit Sitz in Bern ins Leben gerufen. Die Stiftung soll in den kommenden Jahren schrittweise die Anteile der Konsumenteninfo AG sowie deren Westschweizer Tochtergesellschaft Editions Plus übernehmen, um die redaktionelle Qualität, die Beratungsleistungen und den Verbraucherschutzauftrag langfristig zu sichern. Den Vorsitz der Stiftung übernimmt Karl Kümin, ein langjähriger Mitarbeiter des Verlags. Ein genauer Zeitrahmen für den Abschluss der vollständigen Anteilsübertragung wurde bislang noch nicht festgelegt. Der entsprechende Bericht wurde am 26. August 2026 veröffentlicht.
Nachfolge- und Eigentümerregelung eines Schweizer Traditionsverlags zur Sicherung der redaktionellen Unabhängigkeit und des Verbraucherschutzes, mit jedoch geringer direkter Relevanz für die breitere AdTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- René Schuhmacher gründete die Konsumenteninfo AG in den 1990er-Jahren und war nahezu alleiniger Eigentümer.
- Der Verlag publiziert bekannte Zeitschriften wie K-Tipp, Saldo, K-Geld, Gesundheitstipp, Kulturtipp und Plädoyer.
- Schuhmacher (73) und seine Partnerin Yvonne Keller gründeten die in Bern sitzende «Stiftung zur Förderung der Konsumentenrechte».
- Die Stiftung übernimmt in den kommenden Jahren sukzessive die Anteile der Konsumenteninfo AG und der Romandie-Tochter Editions Plus.
- Karl Kümin fungiert als Stiftungspräsident; ein fixer Termin für den Abschluss der Übergabe steht noch aus.
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Schade und Bannert verkaufen „Medieninsider“ an Auerbach Verlag
Der Leipziger Fachverlag Auerbach Verlag übernimmt das deutsche Medien-Branchenportal Medieninsider zum 1. September 2026. Sechs Jahre nach dem Start im Herbst 2020 scheiden die Mitgründer Marvin Schade und Matthias Bannert auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen aus. Medieninsider, das ein erfolgreiches Paid-Content-Abonnementmodell mit zuletzt über 1.000 zahlenden Mitgliedern aufgebaut hat, bekommt mit Manuel Weis einen neuen Chefredakteur als Nachfolger von Schade. Weis ist ein Branchenkenner mit über 20 Jahren journalistischer Erfahrung. Der Auerbach Verlag unter der Leitung von Geschäftsführer Florian Pötzsch plant, die investigative DNA von Medieninsider zu bewahren und die inhaltliche Ausrichtung strategisch zu erweitern, passend zum bestehenden Portfolio an Special-Interest-Publikationen.
Jan Schlink übernimmt Geschäftsführung von Correctiv.Schweiz
Jan Schlink hat die Geschäftsführung des gemeinnützigen Recherchezentrums Correctiv.Schweiz in Bern übernommen und tritt damit die Nachfolge von Gründer Marc Engelhardt an. Engelhardt, der den Schweizer Ableger im Jahr 2022 ins Leben rief, wechselt im Oktober in eine neue Funktion bei der deutschen Muttergesellschaft Correctiv. Der in Basel lebende Schlink war zuvor in Führungspositionen in den Bereichen Marketing, Kommunikation und Fundraising bei WWF Schweiz, Pro Juventute und Caritas Schweiz tätig, nachdem er frühere Stationen in der Werbe- und Softwarebranche absolviert hatte. Correctiv.Schweiz ist eine steuerbefreite Tochtergesellschaft des deutschen Non-Profit-Medienhauses Correctiv und betreibt unter anderem die europaweit genutzte Plattform CrowdNewsroom. Deren redaktioneller Fokus lag bisher auf Themen wie Rechtsextremismus, Steuergerechtigkeit und öffentlicher Zugänglichkeit.
Meier + Cie-Präsident Marcel Kohler plädiert für indirekte Medienförderung
In einem Interview äusserte sich Marcel Kohler, Verwaltungsratspräsident des Medienhauses Meier + Cie AG, zur prekären finanziellen Lage seines Unternehmens und der regionalen Medienlandschaft. Demnach arbeitet das Meier-Medienhaus zwar profitabel, verzeichnet jedoch nur geringe Erträge. Während das Schaffhauser Fernsehen nach einer Rettungsaktion vorerst Sponsoren gefunden hat, bleibt die langfristige Zukunft ungewiss. Als liberal eingestellter Unternehmer steht Kohler direkten Subventionen skeptisch gegenüber, befürwortet jedoch eine indirekte Medienförderung für Schaffhausen ohne redaktionelle Einflussnahme und begrüsst zwei entsprechende Kantonsrats-Postulate. Zudem verwies er auf eine Zuwendung der Gebert Rüf Stiftung über die Windler Stiftung in Höhe von 480'000 Franken. Gleichzeitig warnte Kohler, dass die Mehrheitseignerin – die Carl Oechslin Stiftung – nicht über nennenswerte finanzielle Mittel verfügt, um dauerhafte Verluste aufzufangen.
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