Beobachtetes Signal · 16. Juni 2026 · Product Launch · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Relativity erweitert KI-Plattform um Conversational AI und No-Code-Analysen
Relativity hat die allgemeine Verfügbarkeit von aiR Assist und benutzerdefinierten Analysen in Relativity aiR for Review angekündigt. Diese KI-Funktionen werden bis Ende Juni in das RelativityOne-Angebot integriert, wobei aiR for Case Strategy ab dem 1. Juli 2026 folgt. aiR Assist bietet eine konversationelle Schnittstelle, die belegbasierte Antworten aus regulierten Falldaten liefert und bis zu 300.000 Dokumente pro Index sowie 1,5 Millionen Dokumente pro Workspace unterstützt. Benutzerdefinierte Analysen ermöglichen es Rechtsteams, KI-gestützte Review-Workflows über No-Code-Prompts in natürlicher Sprache zu definieren und bereitzustellen. Relativity hob zudem strategische Integrationen und Investitionen hervor – darunter die Übernahme von Gavel zur Word-Integration, die Unterstützung des Model Context Protocol mit Claude für die administrative Orchestrierung sowie Investitionen von Rel Labs in Start-ups. Damit positioniert das Unternehmen seine Plattform als regulierte End-to-End-Umgebung für juristische KI-Workflows.
Dieses Enterprise-KI-Produktupdate führt konversationelle Abfragen und No-Code-Review-Anpassungen für juristische Workflows ein. Es ist relevant für die breitere Unternehmensakzeptanz regulierter LLM-Funktionen, jedoch nicht direkt branchenverändernd für AdTech oder MarTech.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Relativity kündigte die allgemeine Verfügbarkeit von aiR Assist und benutzerdefinierten Analysen in Relativity aiR for Review an.
- Beide Funktionen werden bis Ende Juni 2026 Standard im RelativityOne-Angebot; aiR for Case Strategy folgt am 1. Juli 2026.
- aiR Assist unterstützt konversationelle, belegbasierte Frage-Antwort-Prozesse und skaliert auf 300.000 Dokumente pro Index sowie 1,5 Millionen pro Workspace.
- Benutzerdefinierte Analysen ermöglichen No-Code-Prompts in natürlicher Sprache zur Definition und Ausführung von KI-gesteuerten Dokumentenanalysen im großen Stil.
- Relativity plant nach der Gavel-Übernahme eine Word-Integration und unterstützt das Model Context Protocol mit Claude für die administrative Orchestrierung.
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Relativity aiR integriert ChatGPT Enterprise via Model Context Protocol
Das Legal-Data-Intelligence-Unternehmen Relativity hat eine native Integration seiner Plattform Relativity aiR mit ChatGPT Enterprise auf Basis des Model Context Protocol (MCP) angekündigt. Diese Schnittstelle ermöglicht es Rechtsteams, Workspaces direkt über Natural-Language-Befehle in ChatGPT Enterprise zu verwalten, Falldaten zu strukturieren und Workflows in Relativity aiR zu steuern, ohne zwischen Systemen wechseln zu müssen. Dadurch entsteht eine konversationelle, agentenbasierte Ausführungsschicht (Agentic Execution Layer) über Relativity aiR, die Unternehmensabläufe unter Einhaltung strenger Sicherheitsstandards beschleunigt. Die Kooperation von Relativity und OpenAI begann bereits 2024, als ChatGPT Enterprise als reguläre Datenquelle in das Produkt Collect integriert wurde.
Relativity integriert Claude Compliance API in RelativityOne
Relativity hat eine Integration mit der Claude Compliance API von Anthropic angekündigt, um die Erfassung von Claude Enterprise-Aktivitäten in RelativityOne, seiner KI-Plattform für juristische Arbeit, zu ermöglichen. Das Update macht RelativityOne zu einer nativen Lösung für die Datenerfassung von ChatGPT Enterprise, Gemini Enterprise und Claude Enterprise. Dadurch können Rechts-, Sicherheits- und Compliance-Teams Aktivitätsprotokolle sowie Gesprächsinhalte wie Chats, Dateien und Projekte über dedizierte Read-Endpoints abrufen. Die Integration baut auf Relativitys jüngster Teilnahme am Launch von „Claude for the legal industry“ sowie auf einer Model Context Protocol (MCP)-Integration auf, die RelativityOne mit Claude.ai, Claude Cowork und Claude Code verbindet. Relativity positioniert diese Funktion als Werkzeug zur Steuerung, Analyse und Verarbeitung von generativen Unternehmensdaten direkt auf seiner Plattform.
OpenAI launcht Astra for Law für den Rechtssektor
OpenAI hat mit Astra for Law eine spezialisierte KI-Basisplattform für Kanzleien und Legal-Tech-Unternehmen vorgestellt, die auf die Entwicklung maßgeschneiderter Produkte und Workflows abzielt. Die Lösung kombiniert GPT-6 Astra mit einem dedizierten juristischen Suchindex, spezifischen Custom Instructions sowie optimierten Analysetools. Für strenge Datenschutzanforderungen führt OpenAI ein Trusted Access Program mit Zero Data Retention auf API-Ebene ein und kooperiert für die Governance unter anderem mit Latham & Watkins. Ergänzend verbinden 18 neue Ökosystem-Plugins ChatGPT mit Branchenlösungen wie Relativity und Clio. Astra for Law ist zunächst für ausgewählte Kanzleien über Trusted Access in ChatGPT und Codex verfügbar, der API-Zugang folgt in Kürze. Neben Performance-Steigerungen bei Rechtsrecherchen und End-to-End-Workflows kündigte OpenAI zudem Community-Plugins sowie die allgemeine Verfügbarkeit von ChatGPT for Word an.
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