Beobachtetes Signal · 11. Mai 2022 · Research Study · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Recruiting-Studie: Defizite bei Active Sourcing und Diversity
Eine Studie des ifo Instituts zur Recruiting-Praxis deutscher Unternehmen im ersten Quartal 2022 offenbart erhebliche Defizite beim Active Sourcing sowie bei Diversity-Strategien. Nach wie vor dominiert die klassische Personalsuche über externe Stellenanzeigen, die von 84 Prozent der HR-Verantwortlichen als wichtig eingestuft werden. Active Sourcing fristet hingegen ein Schattendasein: 35 Prozent der Unternehmen nutzen es gar nicht, 27 Prozent bewerten es als wenig wichtig. Größere Unternehmen setzen hierbei zwar häufiger auf Mitarbeiterempfehlungen und soziale Netzwerke, um die Time-to-Hire zu verkürzen, doch insgesamt bleibt das Potenzial ungenutzt. Noch drastischer ist das Defizit im Bereich Diversity: In 75 Prozent der HR-Abteilungen fehlt eine entsprechende Selbstverpflichtung gänzlich; nur neun Prozent haben eine etabliert. Vor allem Großkonzerne ab 500 Mitarbeitern zeigen mehr Bereitschaft, Diversity-Ansätze zu integrieren, wobei der Fokus meist auf Nationalität und Geschlecht liegt.
Die Untersuchung verdeutlicht signifikante Lücken moderner HR-Methoden im DACH-Raum und unterstreicht den dringenden Optimierungsbedarf bei Active Sourcing und Diversity für zukunftsfähige Recruiting-Prozesse.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- ifo-Institut untersucht Recruiting-Instrumente und Active Sourcing im Q1 2022.
- 35 Prozent der Unternehmen verzichten komplett auf Active Sourcing.
- Nur 38 Prozent bewerten Active Sourcing als hoch oder moderat relevant.
- Klassische externe Jobbörsen sind für 84 Prozent der HR-Leiter das wichtigste Tool.
- 75 Prozent der HR-Abteilungen verfügen über keinerlei Diversity-Commitment.
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Monster Beverage: Americas-CEO Rob Gehring wechselt zu Coca-Cola
Die Monster Beverage Corporation hat im Rahmen einer 8-K-Pflichtmitteilung bekannt gegeben, dass Rob Gehring, Chief Executive Officer Americas der Tochtergesellschaft Monster Energy Company (MEC), den Vorstand über seinen Rücktritt zum 30. November 2026 informiert hat. Gehring wechselt zurück zu The Coca-Cola Company (TCCC), um dort die Position des President der operativen Einheit Nordamerika zu übernehmen. Dieser Schritt vertieft die personellen und strategischen Verflechtungen zwischen den beiden Distributionspartnern maßgeblich. Mit Wirkung zum 1. Dezember 2026 wird Emelie C. Tirre, derzeit Chief Strategy Officer und ehemalige Chief Commercial Officer für Americas, Karibik und Ozeanien, die interimistische Leitung für das Amerika- und Karibikgeschäft übernehmen. Gehring wird bis zu seinem Ausscheiden im Amt bleiben, um einen nahtlosen operativen Übergang im wichtigsten Kernmarkt von Monster Beverage sicherzustellen.
Cindy Tervoort wird neue Chief Marketing Officer von Tenzing
Cindy Tervoort wurde zur Chief Marketing Officer der natürlichen Energy-Drink-Marke Tenzing ernannt. Sie wechselt zu dem Unternehmen nach zehnjähriger informeller Beratungstätigkeit und früheren Führungspositionen im Marketing bei PepsiCo, Heineken, Britvic und Beerwulf. Tenzing, gegründet von Huib van Bockel – ihrem Ehemann und ehemaligen Red-Bull-Marketingchef –, erhielt kürzlich eine Minderheitsbeteiligung von Heineken und gilt als führende britische Natur-Energy-Drink-Marke. Tervoort plant, die Markenbekanntheit zu steigern, die D2C-Kanäle auszubauen, kreative Arbeiten weitgehend intern zu belassen und Kooperationen im Umfeld eines bevorstehenden Apple-Films über Tenzing Norgay zu prüfen. Zur Unterstützung des Wachstums wird sie zudem Agenturpartnerschaften und die interne Marketingstruktur evaluieren.
10-K Financial Filing Analysis for Monster Energy
AI Analysis of 10-K for period 2025-12-31. Note: Management remains bullish on the growth of the 'better-for-you' energy and 'beyond beer' categories, whereas analyst concerns (highlighted in risks) focus on intensifying state-level ingredient bans and the potential classification of energy drinks as 'ultra-processed foods' (UPF).
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