Beobachtetes Signal · 12. Apr. 2026 · Benchmark · Quelle: DEV Community · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Realistische PostgreSQL-Schreibleistung liegt bei rund 1.875 Transaktionen pro Sekunde

Zusammenfassung des Signals

Eine aktuelle Engineering-Analyse zur PostgreSQL-Schreibleistung zeigt, dass realistische Transaktionsschreibvorgänge pro Einzelzeile weit unter gängigen synthetischen Marketing-Behauptungen liegen. Unter Verwendung von PostgreSQL 18.3 auf einem 16-Core AMD Ryzen 9 7950X mit NVMe-Speicher und 62 GB RAM ergab ein produktionsnaher OLTP-Workload mit aktivierter WAL-Dauerhaftigkeit ein sostenibles Leistungslimit von etwa 1.875 committeten Schreibvorgängen pro Sekunde bei synchronous_commit=on. Synthetische Tests, die Zehntausende Inserts pro Sekunde melden, vernachlässigen typischerweise reale Restriktionen wie Indizes, fsync oder vollständige Transaktionslogik. Der Beitrag analysiert das WAL-Flushing als zentralen serialisierten Engpass, quantifiziert die Lücke bei synchronous_commit und liefert praxisnahe Schwellenwerte, ab denen Teams horizontale Schreibskalierungen einplanen sollten.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Liefert realistische, produktionsfokussierte Messwerte zum PostgreSQL-Schreibdurchsatz und erläutert WAL-bedingte Limits. Dies ist besonders wertvoll für Teams, die eine transaktionale Skalierung planen, auch wenn es sich um keine marktweite Plattformveränderung handelt.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Benchmark-Repository veröffentlicht unter github.com/HaikAsatryan/pg-bench-real
  • Verwendete Hardware: AMD Ryzen 9 7950X (16 Cores / 32 Threads), 62 GB DDR5, WD_BLACK SN850X 2 TB NVMe, Fedora 43; PostgreSQL 18.3
  • Standard-OLTP-Schreiblimit (synchronous_commit=on) bei ca. 1.875 committeten Transaktionen/Sekunde (Knee bei 1.875 bis 2.046 rps)
  • Banken-Transfer-Workload erreicht ca. 2.390 rps (synchronous_commit=on) bzw. ca. 2.734 rps (synchronous_commit=off), was einer Steigerung von rund 15 % entspricht
  • Gängige Benchmark-Abkürzungen zur künstlichen Erhöhung der Schreibraten umfassen das Deaktivieren von fsync und synchronous_commit, ungeloggte Tabellen, das Weglassen von Indizes sowie vereinfachte Transaktionslogik
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: DEV Community•Veröffentlicht: 12. Apr. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “PostgreSQL Write Performance: What the Benchmarks Won't Tell You”

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