Beobachtetes Signal · 25. Aug. 2026 · Financials · Quelle: CNBC Investing · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Raymond James: AMD könnte Intel bis 2027 bei CPUs überholen
Raymond James hat Advanced Micro Devices (AMD) von „outperform“ auf „strong buy“ hochgestuft und das Kursziel von 565 auf 641 US-Dollar angehoben. Als Gründe nennen die Analysten die Ertragshebel, die starke Position im Datacenter-Segment sowie kontinuierliche Marktanteilsgewinne. Laut Analyst Simon Leopold könnte AMD Intel im CPU-Markt im Laufe des Jahres 2027 überholen. Aktuellen Marktdaten zufolge überschritt der x86-CPU-Anteil von AMD im zweiten Quartal die Marke von 30 Prozent, während Intel bei rund 69,7 Prozent lag. Raymond James prognostiziert, dass der globale CPU-Markt bis 2030 ein Volumen von etwa 201 Milliarden US-Dollar erreichen wird – angetrieben durch Segmente für KI- und sogenannte „agentic“ CPUs. Die Einschätzung spiegelt den breiten Konsens an der Wall Street wider, wo die große Mehrheit der Analysten die Aktie positiv bewertet.
Das Analysten-Upgrade und die Verschiebung der Marktanteile bei CPU-Anbietern beeinflussen den Wettbewerb bei AI- und Datacenter-Infrastrukturen. Dies kann die Rechenkapazitäten und Preisstrukturen für branchenübergreifende KI-Workloads verändern, stellt jedoch keine fundamentale, strukturelle Branchenänderung dar.
Marktsignale zu Intel in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Raymond James stuft AMD von 'outperform' auf 'strong buy' hoch und hebt das Kursziel von 565 auf 641 US-Dollar an.
- Analyst Simon Leopold erwartet, dass AMD Intel im CPU-Markt im Jahr 2027 überholen wird.
- Der x86-CPU-Marktanteil von AMD lag im Q2 bei über 30 Prozent, während Intel 69,7 Prozent hielt.
- Das Marktvolumen für CPUs soll laut Prognosen bis 2030 rund 201 Milliarden US-Dollar erreichen, aufgeteilt in klassische Datacenter-CPUs, AI Head-End CPUs und Agentic CPUs.
- 45 von 54 Analysten bewerten AMD mit 'buy' oder 'strong buy', unterstützt durch starke Kursgewinne im Jahr 2026.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“AMD’s share of the x86 processors CPU market crossed 30%, gaining ground against Intel, which has control of 69.7% of the market, PCMag repo...”
“In the second quarter, AMD’s share of the x86 processors CPU market crossed 30%, gaining ground against Intel, which has control of 69.7% of...”
“Of the 54 analysts covering AMD, 45 have a buy or strong buy rating on the stock, LSEG data shows....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Analysten: AMD zeigt sich trotz Kursrutsch nach Quartalszahlen stark
Advanced Micro Devices meldete für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn von 1,66 US-Dollar je Aktie und übertraf damit die LSEG-Konsensschätzungen von 1,62 US-Dollar. Der Umsatz lag bei 11,54 Milliarden US-Dollar gegenüber erwarteten 11,28 Milliarden US-Dollar. Trotz dieser starken Zahlen gaben die AMD-Aktien im vorbörslichen Handel um rund 8 % nach, nachdem sie seit Jahresbeginn um etwa 198 % gestiegen waren. Hintergrund ist die Expansion des Unternehmens in den Bereichen KI-fokussierte Server-CPUs und Datacenter-GPUs im harten Wettbewerb mit Nvidia. Zahlreiche Wall-Street-Häuser bekräftigten ihre optimistischen Ratings und hoben die Kursziele an (darunter Wells Fargo auf 700 USD, UBS auf 730 USD und Goldman Sachs auf 640 USD), während Institute wie Morgan Stanley und JPMorgan eine zurückhaltendere Haltung einnahmen. Als Haupttreiber für den Optimismus nennen Analysten das starke Wachstumspotenzial im Datacenter-Segment bis 2027.
AMD-Aktie springt 16% nach starkem Q1-Ergebnis durch Data Center-Boom
Advanced Micro Devices hat solide Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorgelegt, angetrieben durch eine massive Nachfrage nach KI-Workloads im Bereich Data Center. AMD erzielte einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,37 US-Dollar bei einem Umsatz von 10,25 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die LSEG-Konsensschätzungen. Der Umsatz im Segment Data Center kletterte im Jahresvergleich um 57 Prozent auf 5,8 Milliarden US-Dollar. Für das zweite Quartal 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von rund 11,2 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit die Markterwartungen deutlich. Das Management bekräftigte das Ziel, im kommenden Jahr zweistellige Milliardenumsätze mit KI-Data Center-Anwendungen zu generieren und langfristige Wachstumsziele zu übertreffen. Die Aktie legte nach Bekanntgabe der Zahlen im Tagesverlauf um rund 16 Prozent zu. Zugleich verwies AMD auf bevorstehende Auslieferungen seines Helios Rack-Scale AI-Systems sowie strategische Partnerschaften mit OpenAI und Meta für großflächige Implementierungen.
Goldman Sachs stuft AMD nach starken Quartalszahlen hoch
Goldman Sachs hat Advanced Micro Devices (AMD) von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel drastisch von 240 auf 450 US-Dollar angehoben, nachdem das Unternehmen starke Q1-Ergebnisse und einen über den Erwartungen liegenden Ausblick auf das zweite Quartal vorgelegt hatte. Die AMD-Aktie legte daraufhin um rund 18 Prozent zu. Als Treiber nennt Goldman strukturelle Rückenwindfaktoren durch den Vormarsch von agentic AI und steigende Inference-Workloads, die die Nachfrage nach Server-CPUs ankurbeln sollen. Bis Ende 2027 prognostiziert die Bank einen AMD-Server-CPU-Umsatz von 21,1 Milliarden US-Dollar und liegt damit rund 24 Prozent über dem Marktkonsens. Analyst James Schneider sieht in AMD ein ideales Investment, um von der Einführung von agentic AI im Unternehmens- und Konsumentenbereich zu profitieren. Laut LSEG-Daten bewerten derzeit 39 von 52 analysierenden Experten die Aktie mit „Buy“ oder „Strong Buy“.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
