Beobachtetes Signal · 21. Mai 2025 · Funding · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Ravical sammelt 7,3 Millionen Euro für KI-basierte virtuelle Mitarbeiter ein
Das in Gent ansässige Startup Ravical hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 7,3 Millionen Euro unter der Leitung von Lakestar eingeworben. Das Unternehmen entwickelt branchenspezifisch trainierte KI-Agenten für professionelle Dienstleister in den Bereichen Steuern, Recht, Rechnungswesen und Versicherungen. Die als virtuelle Mitarbeiter konzipierten Systeme kombinieren Fachwissen, unternehmensspezifisches Know-how und Kundendaten, um bis zu 80 Prozent der Routinearbeiten zu automatisieren. Dies soll menschlichen Experten ermöglichen, sich auf strategische Aufgaben zu konzentrieren. Mitbegründer Joris Van Der Gucht, der zuvor bereits den Automatisierungspionier Silverfin für 320 Millionen Euro veräußerte, zielt darauf ab, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Produktisierung von Expertenwissen voranzutreiben. Ravical hat bereits zehn Pilotprojekte erfolgreich abgeschlossen und plant nun eine internationale Expansion.
Das neue KI-Agenten-Startup für professionelle Dienstleistungen sichert sich 7,3 Millionen Euro und verdeutlicht damit die wachsenden Investitionen in die KI-Automatisierung, wenngleich direkte Auswirkungen auf das operative AdTech-Geschäft ausbleiben.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ravical hat 7,3 Millionen Euro in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde eingesammelt.
- Die Finanzierungsrunde wurde von Lakestar angeführt.
- Die KI-Agenten von Ravical automatisieren bis zu 80 Prozent der Arbeit in professionellen Dienstleistungen.
- Mitbegründer Joris Van Der Gucht verkaufte zuvor das Unternehmen Silverfin für 320 Millionen Euro.
- Ravical hat bereits 10 Pilotprojektphasen mit professionellen Dienstleistungsunternehmen abgeschlossen.
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Ontologie & Marktkonzepte
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Europäische DefenseTech-Startups steuern auf Funding-Rekord von 10,5 Mrd. Dollar zu
Europäische DefenseTech-Startups haben im Jahr 2026 bisher 7,4 Milliarden US-Dollar an Risikokapital eingesammelt, fast dreimal so viel wie im gesamten Vorjahr (2,6 Milliarden Dollar). Laut dem neuen Report „State of Defence Tech 2026“ von Dealroom und Resilience Media, vorgestellt auf der Resilience Conference in London, wird bis Jahresende ein Funding von rund 10,5 Milliarden Dollar erwartet. Erstmals stammt mehr Kapital von US-Investoren (47%) als von europäischen Geldgebern – 2020 waren es noch 17%. Zu den aktivsten Investoren zählen Accel, Founders Fund, General Catalyst, Lightspeed und Y Combinator. Der Anteil von DefenseTech am gesamten europäischen Venture Capital hat sich fast verdreifacht, von 4% auf 11,1%. Deutschland führt mit 3,5 Milliarden Dollar, angetrieben durch Helsing (1,8 Mrd. Dollar) und Quantum Systems (1,2 Mrd. Dollar). Trotz des Booms bleiben Herausforderungen: Mega-Runden dominieren (85% des Fundings), Exits sind selten, und die Beschaffung durch Regierungen ist zäh.
Yapily-Chef hält sich bei Open-Banking-Konsolidierung zurück
Yapily, ein britisches Open-Banking-Infrastruktur-Startup mit Lakestar-Beteiligung, meldete verbesserte Finanzzahlen für 2025: Der Umsatz stieg von 6,7 Mio. £ auf 16,7 Mio. £, und der Verlust von 16,2 Mio. £ wandelte sich in einen Gewinn von 355.000 £. CEO Stefano Vaccino führt das Wachstum auf eine schlanke Organisation und höhere Einnahmen von Bestandskunden wie Revolut, Intuit, Adyen und Google zurück. Das seit 2025 profitable Unternehmen hatte zuletzt 2021 eine Series-B-Finanzierung über 51 Mio. $ unter Führung von Sapphire Ventures erhalten. Angesichts der erwarteten Konsolidierung im Open-Banking-Sektor erklärte Vaccino, man wolle sich vorerst zurückhalten und auf organisches Wachstum setzen. Er verwies auf kommende Treiber wie Commercial Variable Recurring Payments (CVRPs) und das EU-Regelwerk Financial Data Access (FiDA) sowie auf jüngste Übernahmen wie Paypoints Kauf von obconnect und TrueLayers Übernahmen von in3 und Zimpler.
Modulate sammelt 25 Mio. USD für Voice-Intelligence-Plattform
Das in Boston ansässige Voice-Intelligence-Startup Modulate hat 25 Millionen US-Dollar an neuer Finanzierung eingesammelt. Die Runde wurde von Future Ventures angeführt, mit Beteiligung von Hyperplane und Lakestar. Modulate nutzt über 100 kleine Modelle, um Unternehmen Transkription, Emotionsanalyse, Deepfake- und KI-Musikerkennung sowie Richtlinien-Durchsetzung für Voice-Agenten in regulierten Branchen anzubieten. Das Unternehmen wurde 2017 von Mike Pappas und Carter Huffman gegründet und konzentrierte sich zunächst auf Sprachmodulation für Gaming, bevor es auf sprachbasierte Moderation und nun auf KI-Audio-Erkennung und Absichtsanalyse umstellte. Mit der Finanzierung plant Modulate, seine On-Premises- und On-Device-Bereitstellungsfähigkeiten für mehr Datenschutz auszubauen und rund 10 zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, um den Modellaufbau zu verstärken. Das Startup hat derzeit 40-45 Mitarbeiter.
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