Beobachtetes Signal · 29. Juli 2026 · Partnership · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

Raiffeisen setzt auf KI-Sprachplattform von Supertext

Zusammenfassung des Signals

Raiffeisen Schweiz nutzt ab sofort die KI-Sprachplattform von Supertext für KI-gestützte Übersetzungen, bei denen optional eine menschliche Fachprüfung nahtlos in denselben Workflow integriert ist. Supertext, ein in Zürich ansässiges Sprachetechnologie-Unternehmen, das 2024 aus der Fusion der Übersetzungsagentur Supertext und dem KI-Startup Textshuttle hervorgegangen ist, entwickelt, betreibt und hostet seine Sprach-KI vollständig in der Schweiz. Der Anbieter beschäftigt rund 100 Mitarbeiter an den Standorten Zürich und Berlin, bedient europaweit über 1.500 Unternehmen sowie 500.000 aktive Nutzer – darunter Axa, Swatch und Swiss Life – und wurde 2026 mit dem GenAI Zurich Award ausgezeichnet. Raiffeisen nennt strenge Datenschutzstandards und höchste Qualität als ausschlaggebende Gründe für die Entscheidung.

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Hohe Konfidenz

Demonstriert die Enterprise-Adoption einer in der Schweiz gehosteten Sprach-KI mit starkem Fokus auf Datensouveränität und Compliance; hochrelevant für MarTech- und Lokalisierungs-Workflows, auch wenn der globale Branchenimpact begrenzt bleibt.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Raiffeisen Schweiz nutzt Supertexts KI-Sprachplattform für KI-gestützte Übersetzungen mit integrierter menschlicher Qualitätsprüfung im selben Prozess.
  • Supertext entwickelt, betreibt und hostet seine Sprach-KI nach eigenen Angaben vollständig in der Schweiz.
  • Das Unternehmen entstand 2024 aus der Fusion der Übersetzungsagentur Supertext mit dem KI-Startup Textshuttle.
  • Supertext beschäftigt rund 100 Mitarbeiter in Zürich und Berlin und betreut über 1.500 Unternehmen sowie 500.000 aktive Nutzer in Europa.
  • Supertext wurde im Jahr 2026 mit dem GenAI Zurich Award ausgezeichnet.

Verknüpfte Unternehmen

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“The company says it serves over 1,500 companies and 500,000 active users in Europe, including Axa, Swatch and Swiss Life....”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 29. Juli 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Supertext: Raiffeisen nutzt KI-Sprachplattform”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Large Language Models (LLM) & AI8. Aug. 2026

SRG-Archiv soll Schweizer KI-Modelle trainieren

Das Archiv der SRG soll Schweizer Hochschulen in Zürich und Lausanne zur Verfügung gestellt werden, um das Training eines nationalen KI-Sprachmodells zu unterstützen. SRG-Generaldirektorin Susanne Wille befürwortet die Freigabe der Bestände für die Universitäten. Entwickler des Sprachmodells Apertus betonen, dass das SRG-Audiomaterial dem Modell ermöglichen würde, sämtliche Landessprachen und Dialekte präzise abzubilden und um journalistisch verifiziertes Wissen über die Schweiz zu ergänzen. HSG-Professor Damian Borth bezeichnete die Kooperation als strategisch klug, da die Trainingsdaten damit unter Schweizer Datensouveränität verbleiben. Während urheberrechtliche und rechtliche Rahmenbedingungen noch final geklärt werden müssen, hält Mitentwickler Imanol Schlag eine operative Umsetzung innerhalb weniger Monate für realisierbar.

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Platform / Recruitment27. Aug. 2026

Swiss AI startet zentrale Jobplattform für Künstliche Intelligenz

Der Verband Swiss AI hat gemeinsam mit dem Betreiber Jobchannel eine zentrale Online-Jobplattform für Artificial Intelligence-Rollen in der Schweiz unter jobs.swissai.ch gelauncht. Zum Start verzeichnet das Portal 133 Vakanzen bei einem durchschnittlichen Ausschreibungssummen-Wert von 6.957 Schweizer Franken. Technisch basiert die Plattform auf der Infrastruktur von Jobchannel, die bereits für weitere Branchenportale im Einsatz ist. Zu den ersten Arbeitgebern auf der Plattform zählen Unternehmen und Institutionen wie Nvidia, das VZ VermögensZentrum sowie der Kanton Basel-Stadt. Swiss AI, das im vergangenen November aus KImpact hervorgegangen ist, betont, dass das neue Angebot die bestehenden Initiativen in den Bereichen Events, Weiterbildung und Networking ergänzt und iterativ mit der Community ausgebaut werden soll. Mit über 350 Mitgliedern im Rücken stärkt der Verband damit gezielt das lokale Ökosystem für Fachkräfte und treibt die Professionalisierung des Schweizer Arbeitsmarktes voran.

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Policy Update23. Juni 2026

SRG: Neue konzernweite KI-Richtlinie für den Schweizer Public Service

Das Schweizer öffentlich-rechtliche Medienhaus SRG hat ein 17-seitiges internes KI-Reglement verabschiedet, das am 1. Juni 2026 in Kraft tritt. Die von Generaldirektorin Susanne Wille unterzeichnete Richtlinie zentralisiert die KI-Governance über alle Unternehmenseinheiten hinweg und verankert den KI-Einsatz auf strategischer Ebene. Sie fordert eine Kennzeichnungspflicht, sobald KI Inhalte wesentlich beeinflusst, warnt jedoch vor übertriebenem Labelling. Während KI-generierte Bilder für interne Prozesse zulässig sind, ist die Veröffentlichung fotorealistischer KI-Bilder oder -Videos realer Situationen strikt untersagt. Im Branchenvergleich bemerkenswert: Das Reglement integriert explizite Umweltziele zur Reduktion von Ressourcenverbräuchen durch effiziente Modelle und forciert Accessibility-Anwendungen wie automatische Untertitelung. Operations-Direktor Moritz Stadler sieht KI primär als Hebel zur Prozessautomatisierung. Das Regelwerk gilt als „lebendes Dokument“ und wird halbjährlich durch den Bereich Data & AI Business überprüft.

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