Beobachtetes Signal · 10. Mai 2026 · Technical Release · Quelle: DEV Community · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

Qwen 3.5 gewinnt lokales Benchmark dank direktem llama.cpp-Einsatz

Zusammenfassung des Signals

In einer unabhängigen Benchmark-Runde 3 wurde Ollama durch einen direkten llama.cpp-Server ersetzt, um die lokale LLM-Performance präziser zu messen. Getestet wurden fünf Modelle (Qwen 3.5, Gemma 4, Devstral, Codestral und DeepSeek R1) anhand einer automatisierten Suite mit 12 Aufgaben in fünf Kategorien auf einem NVIDIA RTX 5090 System. Qwen 3.5 dominierte das Leaderboard bei Coding, Agenten-Performance und gewichtetem Gesamtscore mit rund 206,7 Tokens pro Sekunde und einem Score von 85,3. Die Migration setzte rund 44 GB Speicherplatz frei, ermöglichte granulare Inferenz-Flags und verdeutlichte den Durchsatzvorteil von Mixture-of-Experts-Modellen bei lokalen Deployments.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Demonstriert, dass direkte llama.cpp-Implementierungen und Mixture-of-Experts-Modelle einen signifikant höheren lokalen Durchsatz und mehr operative Kontrolle bieten. Dies liefert wertvolle Einblicke für Teams, die On-Premise- oder hybride LLM-Infrastrukturen evaluieren.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Migration von Ollama zu einem direkten llama.cpp-Server zur Vermeidung von Verzerrungen durch Ollama-Laufzeitentscheidungen.
  • Test von fünf lokalen Modellen über 12 Aufgaben in den Bereichen Coding, Reasoning, Tool-Nutzung, agentisches Multi-File-Coding und Geschwindigkeit.
  • Qwen 3.5 erreichte einen Spitzendurchsatz von 206,7 Tokens/Sek. sowie einen gewichteten Gesamtscore von 85,3 und belegte den ersten Platz.
  • Hardware-Setup: NVIDIA RTX 5090 (32 GB), AMD Ryzen 9 9950X3D, 64 GB RAM, Samsung 9100 Pro 2 TB NVMe unter Ubuntu 24.04.
  • Einsparung von ca. 44 GB Speicherplatz durch Entfernnen von Ollama; Nutzung feingranularer Server-Flags wie --reasoning-budget und --chat-template.

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: DEV Community•Veröffentlicht: 10. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Model Showdown Round 3: Ditching Ollama in Favor of llama.cpp”

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Lokale LLMs erreichen praktische Alltagstauglichkeit auf Consumer-Hardware

Ein Entwickler berichtet über signifikante Fortschritte bei der lokalen Ausführung von Large Language Models auf Consumer-Hardware mit zwei RX6800 GPUs und 64 GB RAM. Neuere Qwen-Modelle bieten nun eine überzeugende Performance: Das dichte Modell Qwen3.6-27B überzeugt durch hohe Genauigkeit, während die Mixture-of-Experts-Variante Qwen3.6-35B-A3B durch Geschwindigkeit für agentenbasierte Aufgaben punktet und Qwen-Coder-Next-80B speziell für Programmieraufgaben optimiert ist. Auf Infrastrukturebene verbessern Neuerungen wie der experimentelle Router-Modus von llama.cpp sowie optimierte Attention-Checkpoints und Kontext-Slots die Handhabung erheblich. Ergänzt durch Harnesses wie Hermes und Pi ermöglichen diese lokalen Inferenz-Lösungen eine datenschutzkonforme, netzwerkunabhängige und kosteneffiziente Entwicklung ohne kommerzielle Inferenz-Anbieter. Dies erlaubt Teams eine flexible Evaluierung von On-Premise-Szenarien und Datenschutzanforderungen abseits zentralisierter Cloud-Infrastrukturen.

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Ein Entwickler beschreibt das Upgrade einer autonomen Minecraft-KI namens „Kiwi-chan“, die auf einem heterogenen 30GB-Consumer-GPU-Rig (bestehend aus RTX 3060, RTX 3050, GTX 1660 Ti und GTX 1660 Super) betrieben wird, auf das MoE-Modell Qwen 3.6-35B-A3B-Instruct. Die Active 3 Billion-Architektur von Qwen, die etwa 3,5 Milliarden Parameter pro Token aktiv nutzt, übertrifft dichte Modelle auf gemischten PCIe-Systemen durch geringere Rechen- und Bandbreitenengpässe. In Kombination mit dem Split Mode Graph Tensor-Parallelismus von ik_llama.cpp und einer 8-Bit-Quantisierung des KV-Caches (-ctk q8_0 -ctv q8_0) erreicht das Setup unter Ubuntu Server 24.04 LTS mit CUDA 13.0 einen höheren Durchsatz von rund 70–90 Token/s gegenüber 20–35 Token/s bei dichten Modellen sowie ein nutzbares Kontextfenster von 32K bis 64K. Der Beitrag liefert konkrete Deployment-Flags und Empfehlungen für das Tensor-Splitting auf unterschiedlichen GPUs.

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