Beobachtetes Signal · 16. Sept. 2026 · Funding · Quelle: Tech.eu (European Tech & Deals) · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Quartz sammelt 2,75 Mio. £ Pre-Seed-Finanzierung für Personal-Finance-Plattform ein
Das in London ansässige Fintech-Startup Quartz hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 2,75 Millionen britische Pfund eingesammelt, um seine Personal-Finance-Plattform im Vereinigten Königreich zu starten. Die Runde wurde von Daphni angeführt, unterstützt durch Outward VC, K Fund sowie namhafte Angel-Investoren. Im Jahr 2025 von ehemaligen Führungskräften von Revolut und N26 gegründet, bietet Quartz seinen Nutzern eine konsolidierte Übersicht über ihre Finanzen – darunter Renten, ISAs, Ersparnisse und Investitionen – gebündelt in einer einzigen App. Ein zentraler Bestandteil ist der KI-basierte Assistent namens Charlie, der auf Basis von Nutzerdaten und Marktentwicklungen personalisierte Einblicke liefert. Quartz ist als Account Information Service Provider bei der FCA registriert und verwaltet nach einer erfolgreichen Testphase seit dem ersten Quartal 2026 bereits über 10 Millionen Pfund an Mitgliedsvermögen. Die App ist ab sofort im App Store und bei Google Play verfügbar.
Als Fintech-Startup in der Pre-Seed-Phase ist Quartz vor allem für das breitere Finanztechnologie-Ökosystem relevant, besitzt jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf die AdTech- und MarTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Quartz sichert sich 2,75 Millionen Pfund in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde.
- Die Finanzierungsrunde stand unter der Leitung von Daphni mit Beteiligung von Outward VC und K Fund.
- Quartz positioniert sich als innovative Personal-Finance-Plattform im Vereinigten Königreich.
- Die Plattform integriert den KI-basierten Finanzassistenten namens Charlie.
- Nach Testphasen seit Q1 2026 verwaltet die App bereits über 10 Millionen Pfund an Mitgliedsvermögen.
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Crux Analytics Raises €1.9M Seed for Small Business Banking
Crux Analytics, a fintech startup founded in 2023 by brothers Jacob and Nathan Bennett, has raised €1.9 million in seed funding to help financial institutions engage, acquire, and retain small business clients. The company offers a sales execution engine that replaces traditional sales enablement stacks with agentic business development workflows, automating prospect identification, research, and personalized outreach. The round was led by Castle Creek Launchpad, a joint venture fund with 34 community banks as limited partners, with participation from Chartway Ventures, One Washington Financial, and Curql. The funding brings total raised to €2.8 million and will be used to expand the team and accelerate product development. Crux aims to address the relationship-driven challenges of serving small businesses, enabling banks and credit unions to grow without proportionally increasing headcount.
Duqu sichert sich 1,5 Millionen Euro für KI-gestützte Rechnungsfinanzierung
Das in Amsterdam ansässige Fintech-Startup Duqu hat in einer Pre-Seed-Runde unter Leitung von Curiosity VC und No Such Ventures 1,5 Millionen Euro eingeworben. Das Unternehmen verschafft Unternehmen sofortigen Zugriff auf gebundenes Kapital aus unbezahlten Rechnungen durch kurzfristige Vorschüsse, ohne dass ein direkter Rechnungsverkauf erforderlich ist. Duqu hat eine proprietäre KI-Underwriting-Engine entwickelt, die 95 Prozent der Bonitätsprüfungen automatisiert und auch als White-Label-Lösung für Banken, Kreditgeber und Leasinggesellschaften angeboten wird. Die frischen Mittel sollen das Wachstum der Direktplattform sowie des B2B-Technologieangebots beschleunigen. Seit der Gründung im Oktober 2025 verzeichnet Duqu fast 1.500 Nutzer, hat Anträge im Wert von 4,6 Millionen Euro verarbeitet und über 1,2 Millionen Euro bevorschusst. Die Gründer betonen, dass fast die Hälfte aller B2B-Rechnungen in Westeuropa überfällig ist, was erhebliche Liquiditätsprobleme verursacht.
Marble sammelt 6,5 Mio. € für Automatisierung von Fraud & AML
Das in Paris ansässige Unternehmen Marble, eine Open-Source-Plattform für Betrugserkennung und Geldwäschebekämpfung (AML), hat 6,5 Millionen Euro in einer Series-A-Finanzierungsrunde eingesammelt. Die Runde wurde von Smartfin, einer europäischen VC/PE-Firma, angeführt, mit Beteiligung von ADNEXUS und den bestehenden Investoren Passion, 42Capital und Hexa. Die Finanzierung bringt das Gesamtkapital von Marble auf 9 Millionen Euro. Gegründet 2021 von Arnaud Schwartz und Pascal Delange, ehemaligen Shine-Managern, zielt Marble auf die kombinierte Fraud- und AML-Workload (FRAML) mit einer No-Code-Plattform, die es Compliance-Teams ermöglicht, Transaktionsüberwachungsregeln ohne IT-Abteilung zu erstellen. Die Plattform deckt Sanktions- und Watchlist-Screening, Untersuchung, Berichterstattung und Risikobewertung ab und kann on-premises oder als SaaS bereitgestellt werden. Das Unternehmen schützt jährlich über drei Milliarden Transaktionen und reduziert manuelle Prüfarbeiten um 90%. Mit mehr als 100 Institutionen in über 25 Ländern plant Marble, die Mittel für KI-gestützte Automatisierung, schnellere Bereitstellung, agentische Compliance und anpassbare Systeme zu verwenden, mit dem Ziel, bis 2027 einen jährlichen wiederkehrenden Umsatz von über 5 Millionen Euro zu erreichen.
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