Beobachtetes Signal · 24. Okt. 2026 · Survey Release · Quelle: Retail-News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Jeder vierte Deutsche verzichtet dauerhaft auf Zuckerzusatz
Eine YouGov-Umfrage zeigt, dass 25 % der deutschen Verbraucher dauerhaft auf Produkte mit industriell zugesetztem Zucker verzichten, weitere 37 % haben dies zeitweise getan. Die Generation Z und Millennials bevorzugen eher kurzfristige Verzichtsphasen, während Babyboomer mit 36 % die höchste Rate dauerhaften Verzichts aufweisen. Die Umfrage ergab außerdem, dass 'Zero Sugar'-Produkte nur der Hälfte der Zuckerverzichtenden helfen; 34 % konsumieren diese Produkte gar nicht, 12 % sagen, sie helfen nicht. Bei dauerhaft Verzichtenden nutzen 33 % nie Zuckerersatzprodukte. Diese Ergebnisse zeigen, dass gesundheitsbewusste Verbraucher keine homogene Gruppe sind, und die Sortimentsgestaltung sowohl gekennzeichnete Ersatzprodukte als auch ungekennzeichnete Alternativen berücksichtigen sollte.
Verbraucherumfrage zu Zuckerverzicht informiert CPG-Marketing und Sortimentsgestaltung, aber nicht direkt relevant für AdTech/MarTech.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 25 % der deutschen Verbraucher verzichten dauerhaft auf Produkte mit industriell zugesetztem Zucker.
- 37 % der Deutschen haben zeitweise auf zugesetzten Zucker verzichtet, 54 % davon für höchstens vier Wochen.
- Babyboomer haben mit 36 % die höchste Rate dauerhaften Verzichts; Gen Z und Millennials bevorzugen kurze Phasen.
- Zero-Sugar-Produkte sind nur für 50 % der Zuckerverzichtenden hilfreich; 34 % konsumieren sie nicht, 12 % sagen, sie helfen nicht.
- Bei dauerhaft Verzichtenden nutzen 33 % nie Zero-Sugar-Produkte, bei zeitweise Verzichtenden sind es 12 %.
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1 verknüpfte Unternehmen“Eine aktuelle Befragung von YouGov zeigt, dass ein Viertel der Verbraucher in Deutschland dauerhaft auf Lebensmittel und Getränke mit indust...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
54% der Online-Käufer von Nahrungsergänzungsmitteln fürchten Fälschungen
Eine neue Umfrage von iHerb und YouGov zeigt, dass 54% der Online-Käufer von Nahrungsergänzungsmitteln besorgt über Fälschungen sind. Die Umfrage unter 2.796 US-Erwachsenen wurde im September durchgeführt. iHerb hat reagiert, indem es strengere Lieferantenprüfungen einführte und den Nachweis direkter Markenautorisierung verlangt. Tests von SuppCo ergaben, dass die Hälfte der meistverkauften Nahrungsergänzungsmittel auf Amazon weniger als 3% der beworbenen Wirkstoffe enthielt, und über 75% wiesen Dupe-Listings auf Alibaba auf. Amazon gibt an, proaktiv 99,9% der mutmaßlichen Verstöße zu blockieren. Marken wie Ritual und Now setzen auf Produkttransparenz und unabhängige Tests, um Vertrauen aufzubauen. Der Bericht unterstreicht das wachsende Fälschungsproblem im boomenden Wellness-E-Commerce.
Umfragen: Bevölkerung sieht SRG als Faktenprüferin
Zwei aktuelle Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung von der SRG erwartet, aktiv gegen Falschinformationen im Internet vorzugehen. Eine von der SRG in Auftrag gegebene YouGov-Studie (Frühjahr, 1256 Befragte) ergab, dass 88% es wichtig finden, dass SRF, RTS und RSI als verlässliche Quellen online Falschinformationen entgegenwirken, 60% sogar sehr wichtig. Eine Studie des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) der Universität Zürich (September) identifizierte die Faktenprüfung ebenfalls als wichtigste neue Aufgabe (68% wichtig, 11% unwichtig). Die Studien unterscheiden sich jedoch bei der Bedeutung der Online-Präsenz: In der SRG-Studie finden 77% die Online-Angebote wichtig, beim Fög sind es nur 47% für Websites/Apps und 35% für Social Media. Auch bei Generationsunterschieden weichen sie ab: Das Fög sieht eine Kluft, insbesondere bei Social Media.
Studie: Coupons und Aktionen treiben Spontankäufe
Eine Befragung der Initiative Digitale Handelskommunikation (IDH) zeigt, dass 94% der deutschen Verbraucher regelmäßig oder gelegentlich ungeplante Produkte in ihren Warenkorb legen. Die Studie, basierend auf App-Nutzern von Bonial, marktguru und Shopfully, ergab, dass auffällige Aktionsflächen (46%), Rabattcoupons (41%) und Mengenaktionen wie "3 für 2" (34%) die wirksamsten Kaufanreize sind. Personalisierte Empfehlungen in Apps oder Onlineshops beeinflussen nur etwa 10% der Befragten. Die meisten Impulskäufe finden im stationären Handel statt (72%), wobei Lebensmittel und Snacks die häufigste Kategorie für ungeplante Einkäufe sind. Der Bericht empfiehlt Händlern, klassische Aktionsmechaniken mit digitaler Angebotskommunikation zu verbinden, um Zusatzverkäufe zu steigern.
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