Beobachtetes Signal · 3. März 2026 · Product Launch · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Qualcomm sieht Robotik als massiven Wachstumstreiber in zwei Jahren
Qualcomm-CEO Cristiano Amon prognostiziert, dass Robotik für den Chiphersteller innerhalb der nächsten zwei Jahre zu einer deutlich größeren Geschäftschance werden wird, da das Unternehmen seine Präsenz jenseits von Smartphones ausbaut. Bereits im Januar stellte Qualcomm unter der Marke Dragonwing einen spezialisierten Robotik-Prozessor vor, der verschiedene Plattformen unterstützen soll. Amon führt die steigende Dynamik auf Fortschritte bei KI-Modellen zurück, die es Robotern ermöglichen, physische Umgebungen präziser wahrzunehmen und zu agieren. Marktprognosen unterstreichen das Potenzial: McKinsey schätzt, dass der Markt für Allzweckroboter bis 2040 ein Volumen von 370 Milliarden US-Dollar erreichen könnte, während RBC Capital Markets für humanoide Roboter bis 2050 einen adressierbaren Gesamtmarkt von 9 Billionen US-Dollar prognostiziert. Auch andere Chiphersteller drängen in diesen Wachstumssektor, wie Nvidia-CEO Jensen Huang betont, zudem präsentierten Hersteller auf dem Mobile World Congress neue Roboter-Anwendungen.
Qualcomms Expansion in den Robotik-Markt mit dem Dragonwing-Prozessor verdeutlicht die steigende Nachfrage nach KI-getriebener Hardware jenseits von Smartphones, hat jedoch keine unmittelbaren Auswirkungen auf den breiteren AdTech-Sektor.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Qualcomm hat im Januar einen Robotik-Prozessor unter der Marke Dragonwing eingeführt.
- CEO Cristiano Amon erwartet, dass Robotik für das Unternehmen innerhalb von zwei Jahren eine größere Chance wird.
- McKinsey prognostiziert für Allzweckroboter ein Marktvolumen von bis zu 370 Milliarden US-Dollar bis 2040.
- RBC Capital Markets prognostiziert einen adressierbaren globalen Markt von 9 Billionen US-Dollar für humanoide Roboter bis 2050.
- Nvidia-CEO Jensen Huang sieht in der Robotik ebenfalls ein bedeutendes Wachstumspotenzial.
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Qualcomm and Neura Robotics: Pioneering the Future of AI
German robotics startup Neura Robotics has formed a partnership with semiconductor company Qualcomm to jointly develop next-generation robots and 'physical AI.' Under the agreement, Neura will use Qualcomm’s Dragonwing Robotics IQ10 processors as reference designs; the IQ10 series, announced at CES earlier in the year, targets autonomous mobile robots (AMRs) and humanoids. Neura will also leverage its Neuraverse robotic simulation and training platform (released June 2025) to test and fine-tune robots running on Qualcomm’s chips. The collaboration aims to combine Neura’s cognitive robotics software with Qualcomm’s edge AI and connectivity expertise to accelerate safe deployment of humanoid and general-purpose robots in domestic and industrial settings. The deal is presented as part of a broader trend of robotics startups partnering with large tech firms (e.g., Boston Dynamics with Google DeepMind) to integrate chip, connectivity and AI capabilities into physical robots.
Qualcomm stellt Dragonfly-CPU vor und verdoppelt Non-Handset-Prognose für 2029
Qualcomm hat mit der Dragonfly C1000 eine neue CPU für Rechenzentren vorgestellt und Meta als ersten Großkunden bestätigt; die Auslieferung ist für 2028 geplant. Der Prozessor zielt auf agentische KI-Workloads ab und setzt auf energieeffiziente Compute-Leistung. Im Rahmen des Investorentags hob der Halbleiterkonzern sein Umsatzziel außerhalb des Smartphone-Segments für das Geschäftsjahr 2029 von 22 Mrd. USD auf 40 Mrd. USD an. Davon sollen 15 Mrd. USD auf das Data-Center-Geschäft und 10 Mrd. USD auf den Automotive-Sektor entfallen, dessen Design-Win-Pipeline auf 65 Mrd. USD anwuchs. Zudem übernahm Qualcomm das Software-Startup Modular zu ungenannten Konditionen, um KI-Anwendungen über verschiedene Chip-Architekturen hinweg zu optimieren. Infolge der Ankündigungen stieg die Qualcomm-Aktie nachbörslich um rund 15 %.
Qualcomm: KI-Agenten ersetzen Apps und treiben 40+ neue Geräte voran
Laut Qualcomm-CEO Cristiano Amon arbeitet das Chip-Unternehmen an mehr als 40 Designs für neue KI-gestützte Geräte wie Schmuck, Ohrhörer mit Kameras, Anstecknadeln und Smartwatches. Qualcomm bereitet sich damit auf eine Welle von KI-Agenten vor, die klassische Apps als zentrale Schnittstelle ablösen sollen. Diese Entwicklung wird die Interaktion der Verbraucher mit Technologie grundlegend verändern und den Fokus des digitalen Lebens weg vom klassischen Smartphone hin zu ständig verfügbaren Endpunkten wie Smart Glasses verlagern. Qualcomm passt seine Chip-Roadmap entsprechend an, um kleinere, energieeffizientere Hardware zu ermöglichen, die gleichzeitig exponentiell größere Datenmengen für das Modelltraining erzeugt. Amon prognostiziert zudem, dass die Auslieferungen von Smart Glasses von heute mehreren Dutzend Millionen in den kommenden Jahren auf potenziell Hunderte Millionen steigen könnten. Die Veröffentlichung erfolgte am 16. Juni 2026.
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