Beobachtetes Signal · 3. Mai 2026 · Security Alert · Quelle: t3n · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Phishing-Welle im Namen des Finanzamts: Betrugsmaschen erkennen und abwehren
Verbraucherschützer und Finanzbehörden warnen vor neuen Phishing-Kampagnen, die sich als das Steuerportal Elster ausgeben. Die betrügerischen E-Mails nutzen unterschiedliche Absender und Inhalte – etwa angebliche Rückerstattungen oder gefälschte Rechnungen –, um über Links zu gefälschten Sicherheitsportalen Zugangsdaten sowie Bank- oder Kreditkartendaten abzufischen. Elster weist darauf hin, dass Benachrichtigungen ausschließlich per E-Mail erfolgen und niemals Steuerdaten, Rechnungen oder Aufforderungen zur Übermittlung sensibler Daten als Anhang oder per E-Mail versendet werden. Verbraucherschützer raten dazu, solche Nachrichten als Spam zu markieren, keine eingebetteten Links anzuklicken und Steuerangelegenheiten ausschließlich über das offizielle Elster-Portal oder das zuständige Finanzamt zu prüfen. Eine im Artikel zitierte GMX/Web.de-Umfrage ergab, dass 64 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr von digitalen Betrugsversuchen betroffen waren, wobei 47 Prozent Phishing-Mails erhielten.
Steuerbezogenes Phishing untergräbt das Vertrauen in den E-Mail-Kanal und betrifft die Postfachsicherheit sowie ESP-Filtermechanismen, auch wenn es sich um kein branchenveränderndes Ereignis handelt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das deutsche Steuerportal Elster warnt vor Kriminellen, die Phishing-Mails im Namen der Steuerverwaltung versenden.
- Elster verschickt niemals steuerliche Daten, Rechnungen oder Aufforderungen zu sensiblen Daten per E-Mail-Anhang oder Link.
- Die Verbraucherzentrale NRW und die Finanzbehörden raten, keine Links anzuklicken und verdächtige Nachrichten als Spam zu markieren.
- Laut einer GMX/Web.de-Umfrage waren 64 Prozent der Befragten im Vorjahr von Betrug betroffen (47 Prozent Phishing, 26 Prozent Telefonbetrug, 23 Prozent SMS-Betrug).
- Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnte bereits früher vor optischen Täuschungen bei Absenderadressen (z. B. Ersetzen eines 'L' durch ein großes 'I').
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PayPal-Kunden im Visier neuer Phishing-Kampagnen mit gefälschten Rechnungen und Erstattungen
Cyberkriminelle verbreiten derzeit mindestens zwei Varianten von PayPal-Phishing-Mails. Eine Variante verspricht eine angebliche Rückerstattung von 95,66 Euro, während die andere droht, innerhalb von zwei Tagen einen Betrag von 909 Euro für den Händler „Digistore24 GmbH“ abzubuchen, sofern kein Widerspruch erfolgt. Beide E-Mails leiten Opfer auf betrügerische, im PayPal-Design gestaltete Websites weiter, um Zugangsdaten sowie persönliche und Finanzinformationen abzufangen. Die Angriffe nutzen gezielt vertraute Markenoptik und künstliche Dringlichkeit, um sensible Daten zu erlangen. Watchlist Internet deckte die Kampagnen auf, und t3n warnte am 31.07.2026 davor. Nutzer sollten keine Links anklicken, URLs durch Hovern prüfen, verdächtige Nachrichten als Spam markieren und Kontostand sowie Aktivitäten ausschließlich über die offizielle PayPal-App oder Website verifizieren.
Fraudsters Exploit Deutsche Post's Postident for Loans
Reports from German consumer protection groups warn of a rising fraud scheme that abuses Deutsche Post's Postident identity-verification process. Attackers trick victims into completing Postident workflows — often by posing as banks, marketplace buyers, or via fake letters/QR-code coupons — which legally authenticate a third-party credit agreement in the victim’s name. Consumer organisations report cases with loan amounts of €20,000 or more. Because Postident verification is legally equivalent to a signature, victims find it difficult to annul resulting contracts. Authorities and consumer advice groups recommend verifying the requesting company via official channels, stopping the identification process if suspicious, informing one’s bank, and filing a police report.
How to Spot Fraud on Kleinanzeigen Classifieds
This t3n article explains common fraud schemes on the German classifieds portal Kleinanzeigen (part of the Adevinta group, formerly eBay Kleinanzeigen). It outlines recurring tactics used by scammers—fake payment confirmations, emotional 'pity' stories, phishing pages that mimic buyer-protection, too-good-to-be-true bargains, triangle fraud, and account takeovers—and gives practical warning signs for buyers and sellers. The piece also notes the platform's own buyer-protection service "Sicher Bezahlen" and stresses that transactions should only be trusted once funds actually appear in the recipient's account. Metadata shows the article was published on 2026-05-31 (originally published 2026-01-10).
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