Beobachtetes Signal · 19. Juni 2026 · Technical Release · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Perplexity stellt mit „Brain“ lernendes KI-Gedächtnis für Agenten vor
Perplexity hat „Brain“ angekündigt, ein neues persistentes Lern-Gedächtnis für den Perplexity Computer, das vergangene Aufgaben, Fehler und Benutzerkorrekturen in einem Kontext-Graphen erfasst, um die Leistung des Agenten kontinuierlich zu verbessern. Brain soll es dem Agenten ermöglichen, Aufgaben über verschiedene Apps hinweg auszuführen, hilfreiche Quellen sowie Lösungswege wiederzuverwenden und unnötige Schritte zu reduzieren. Perplexity veröffentlicht Brain zunächst als Research Preview für Max- und Enterprise-Max-Abonnenten. Nach Angaben des Unternehmens zeigen sich vorläufige Leistungssteigerungen von rund 25 Prozent bei der Korrektheit bekannter Aufgaben, eine um 16 Prozent höhere Trefferquote sowie ein um 13 Prozent geringerer Rechenaufwand bei kontextabhängigen Aufgaben. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf offene Fragen hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz im Zusammenhang mit langfristig gespeichertem Kontext.
Die neue Agenten-Gedächtnisfunktion einer führenden KI-Plattform liefert messbare Leistungszuwächse bei der Aufgabenbearbeitung und demonstriert agentische Workflows. Dies ist von hoher Relevanz für die Produktentwicklung von KI und LLMs sowie für die agentenbasierte Automatisierung, stellt jedoch keine fundamentale Verschiebung der Plattformrichtlinien dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Perplexity hat Brain als persistentes Lern-Gedächtnissystem für den Perplexity Computer eingeführt.
- Brain speichert vergangene Sitzungen, Ergebnisse und Benutzerkorrekturen in einem Kontext-Graphen zur Optimierung zukünftiger Aufgaben.
- Perplexity macht Brain als Research Preview für Max- und Enterprise-Max-Abonnenten verfügbar.
- Ersten Berichten zufolge steigert Brain die Antwortkorrektheit um ca. 25 %, die Wiedergewinnung um 16 % und senkt den Rechenaufwand um 13 %.
- Perplexity hat einen Blogbeitrag und ein Demovideo veröffentlicht, die Brain und dessen Ansatz mit Kontext-Graphen erläutern.
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Perplexity Computer vereint 20 KI-Modelle und Voice Mode
Perplexity hat mit dem Perplexity Computer ein vereinheitlichtes Backend vorgestellt, das 20 KI-Modelle für KI-gestützte Multi-Model-Workflows integriert. Als zentraler Reasoning-Engine fungiert Claude Opus 4.6, während spezialisierte Sub-Agents komplexe Teilaufgaben übernehmen – darunter Gemini für Research, Nano Banana für Bildgenerierung, Veo 3.1 für Video, Grok für schnelle Aufgaben und GPT-5.2 für Long-Context-Retrieval. Anwender definieren Aufgaben, die über ein Chat-Interface verteilt und in isolierten Compute-Umgebungen ausgeführt werden. Abonnenten von Perplexity Max erhalten einen sofortigen Early Access, gefolgt vom Enterprise Max. Zudem führt das System den Model Council ein, bei dem drei zentrale KI-Modelle parallel für Suchanfragen agieren. Diese Modellorchestrierung positioniert sich als künftige Kernkompetenz für effiziente AI-Workflows.
Perplexity stellt Multi-Model-Agenten „Computer“ für Enterprise-Nutzer vor
Perplexity hat mit Perplexity Computer ein cloudbasiertes Agenten-Tool gelauncht, das Workflows über 19 verschiedene AI-Modelle hinweg orchestriert und eigenständig Subagenten zur Aufgabenbewältigung erstellt. Das Produkt ist ab sofort für Abonnenten des 200 US-Dollar teuren Top-Tarifs Perplexity Max verfügbar. Die Lösung bewältigt komplexe Research-Workflows von der Datenerfassung bis hin zu fertigen Webseiten und Visualisierungen. Zudem integriert sie die Funktion „Model Council“ für parallele Modellabfragen. Das Unternehmen veröffentlichte außerdem den Draco-Benchmark, betreibt eine eigene AI-optimierte Search-API und kündigte die iOS-Version des Comet-Browsers sowie die Entwicklerkonferenz „Ask“ für März an. Führungskräfte bestätigten einen strategischen Kurswechsel weg von Werbung hin zu margenstarken Enterprise-Subscriptions.
Perplexity startet „Always-On“-KI-PC für automatisierte Workflows
Perplexity hat den Personal Computer vorgestellt, ein durchgehend aktives KI-Agenten-System, das im Hintergrund läuft und einen permanent eingeschalteten Mac mini mit der KI-Orchestrierung von Perplexity verknüpft. Das System koordiniert über 20 spezialisierte Modelle und verbindet sich mit mehr als 400 Anwendungen, um komplexe Workflows autonom auszuführen. Aufgaben wie Recherche, Coding und Datenanalyse laufen auch dann weiter, wenn Nutzer offline sind. Eine Enterprise-Version ist geplant, die Sicherheitsfunktionen wie Freigaben für sensible Aktionen, vollständiges Prozess-Logging und einen Kill Switch umfasst. Ziel ist der Übergang von Chatbots zu agentenbasierten Workflows, ergänzt durch eine Slack-Integration für die Teamzusammenarbeit. Perplexity betont die Datensouveränität: Es erfolgt kein Training mit Kundendaten, und bestehende Aufbewahrungs- sowie Zugriffskontrollen werden übernommen.
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