Beobachtetes Signal · 31. Juli 2026 · Security Alert · Quelle: t3n · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
PayPal-Kunden im Visier neuer Phishing-Kampagnen mit gefälschten Rechnungen und Erstattungen
Cyberkriminelle verbreiten derzeit mindestens zwei Varianten von PayPal-Phishing-Mails. Eine Variante verspricht eine angebliche Rückerstattung von 95,66 Euro, während die andere droht, innerhalb von zwei Tagen einen Betrag von 909 Euro für den Händler „Digistore24 GmbH“ abzubuchen, sofern kein Widerspruch erfolgt. Beide E-Mails leiten Opfer auf betrügerische, im PayPal-Design gestaltete Websites weiter, um Zugangsdaten sowie persönliche und Finanzinformationen abzufangen. Die Angriffe nutzen gezielt vertraute Markenoptik und künstliche Dringlichkeit, um sensible Daten zu erlangen. Watchlist Internet deckte die Kampagnen auf, und t3n warnte am 31.07.2026 davor. Nutzer sollten keine Links anklicken, URLs durch Hovern prüfen, verdächtige Nachrichten als Spam markieren und Kontostand sowie Aktivitäten ausschließlich über die offizielle PayPal-App oder Website verifizieren.
Gezieltes Verbraucher-Phishing im Namen von Zahlungsdienstleistern schädigt das Vertrauen in digitale Kommunikationskanäle und Marken, stellt jedoch eine alltägliche Bedrohung ohne tiefgreifende Branchenveränderungen dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zwei Phishing-Varianten: gefälschte Erstattung über 95,66 Euro und angebliche Belastung über 909 Euro durch Digistore24 GmbH mit zweitägiger Frist.
- E-Mail-Links führen zu betrügerischen PayPal-Nachbauten zum Diebstahl von Zugangsdaten sowie persönlichen und Finanzdaten.
- Nachrichten nutzen PayPal-Branding und Dringlichkeit, um Opfer zur Preisgabe sensibler Informationen zu drängen.
- Watchlist Internet meldete die Kampagnen; t3n veröffentlichte am 31.07.2026 eine entsprechende Warnung.
- Schutzmaßnahmen: keine Links anklicken, URLs prüfen, als Spam markieren und ausschließlich über offizielle Kanäle verifizieren.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“The article warns that criminals are sending messages purportedly from PayPal and using the payment service's branding as a cover....”
“The page notes that external content from TargetVideo GmbH supplements the editorial offering on t3n.de....”
“The warning article was published on the t3n website (t3n – digital pioneers)....”
“An image credit in the article reads: 'Image: Shutterstock/Samuel Boivin.'...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Phishing-Welle zielt auf PayPal-Nutzer wegen Google Pay-Änderungen ab
Aktuelle Medienberichte warnen vor einer gezielten Phishing-Kampagne, die die bevorstehende Einstellung neuer Verknüpfungen zwischen PayPal und Google Pay beziehungsweise Google Wallet auf Android nach dem 31. März ausnutzt. Betrüger versenden betrügerische E-Mails, in denen behauptet wird, Kreditkarten seien entfernt worden, um Empfänger zur Preisgabe sensibler Daten zu drängen. PayPal stellt klar, dass bestehende Verknüpfungen mit Google Wallet grundsätzlich aktiv bleiben, es sei denn, Nutzer entfernen diese aktiv, setzen ihr Smartphone zurück oder wechseln das Gerät; lediglich die Neuanlage wird ab dem Stichtag unterbunden. Verbraucherschützer raten dringend dazu, derartige Nachrichten zu ignorieren und direkt zu löschen. Ergänzend weist der Bericht darauf hin, dass PayPal kontaktloses Bezahlen direkt über die eigene Android-App unterstützt, wodurch die Abhängigkeit von Google Pay sinkt.
Phishing Emails Claim Amazon Demands €8.99
t3n reports that scammers are circulating phishing emails that claim Amazon could not charge a customer's payment method and demand €8.99 for an Amazon Prime Video subscription. The email urges recipients to update their payment details via a prominent button; if victims enter credentials or card data, attackers can steal login information and cause larger financial damage. The article cites Mimikama's warning, explains that the low amount is intended to lower suspicion, and gives practical advice: do not click the email button, instead log in directly via Amazon's website or app to verify account status; contact your bank to stop unauthorized transfers and contact Amazon customer service if your account is compromised. The piece was published on 2026-05-18 by Marvin Fuhrmann on t3n.
Phishing-Welle im Namen des Finanzamts: Betrugsmaschen erkennen und abwehren
Verbraucherschützer und Finanzbehörden warnen vor neuen Phishing-Kampagnen, die sich als das Steuerportal Elster ausgeben. Die betrügerischen E-Mails nutzen unterschiedliche Absender und Inhalte – etwa angebliche Rückerstattungen oder gefälschte Rechnungen –, um über Links zu gefälschten Sicherheitsportalen Zugangsdaten sowie Bank- oder Kreditkartendaten abzufischen. Elster weist darauf hin, dass Benachrichtigungen ausschließlich per E-Mail erfolgen und niemals Steuerdaten, Rechnungen oder Aufforderungen zur Übermittlung sensibler Daten als Anhang oder per E-Mail versendet werden. Verbraucherschützer raten dazu, solche Nachrichten als Spam zu markieren, keine eingebetteten Links anzuklicken und Steuerangelegenheiten ausschließlich über das offizielle Elster-Portal oder das zuständige Finanzamt zu prüfen. Eine im Artikel zitierte GMX/Web.de-Umfrage ergab, dass 64 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr von digitalen Betrugsversuchen betroffen waren, wobei 47 Prozent Phishing-Mails erhielten.
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