Beobachtetes Signal · 21. Apr. 2026 · Experiential Event · Quelle: Adweek · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Paramount startet Upfront-Dinner 2026 unter neuer Führung
Paramount hat mit der Reihe seiner Client-Upfront-Dinner für 2026 begonnen. Es handelt sich um die ersten Veranstaltungen dieser Art nach der 8-Milliarden-Dollar-Fusion von Skydance mit Paramount im vergangenen Jahr. Die exklusiven Dinner, die Paramount seit dem Ausstieg aus der traditionellen Upfront-Woche im Jahr 2023 veranstaltet, stehen zudem unter der Leitung des neuen Vermarktungschefs Jay Askinasi. Askinasi war zuvor CEO von Publicis Media PMX US und hat in der Vergangenheit bereits an den Abendessen von Paramount teilgenommen. Die Auftaktveranstaltungen für das Jahr 2026 fanden in der vergangenen Woche in Chicago und Los Angeles statt und markieren eine wichtige Phase für die künftige strategische Ausrichtung der Werbeverkäufe des Medienkonzerns.
Die Veranstaltung markiert den personellen Führungswechsel im Werbeverkauf von Paramount sowie die ersten Kunden-Events nach der 8-Milliarden-Dollar-Fusion mit Skydance. Dies ist für Werbetreibende und Agenturbeziehungen von Relevanz, verändert jedoch nicht grundlegend die Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Paramounts Client-Upfront-Dinner für 2026 haben begonnen.
- Es sind die ersten Dinner nach dem Abschluss der 8-Milliarden-Dollar-Fusion von Skydance mit Paramount im letzten Jahr.
- Paramount veranstaltet seit dem Rückzug aus der Upfront-Woche 2023 exklusive Client-Dinner.
- Jay Askinasi ist der neue Vermarktungschef von Paramount und war zuvor CEO von Publicis Media PMX US.
- Die Dinner für 2026 wurden letzte Woche in Chicago und Los Angeles gestartet.
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Paramounts Upfront-Fokus: Streaming, Programmatic und Live Sports
Paramount setzte bei der Vermarktung auf exklusive Kundendinners statt auf eine klassische Upfront-Präsentation und kündigte dabei wichtige Produktinnovationen für Streaming, Programmatic Buying und Live-Sports-Advertising an. Im Sommer plant das Unternehmen die vollständige Zusammenlegung der Ad-Tech-Stacks von Paramount+ und Pluto TV, um Seh- und Identitätsdaten zu zentralisieren. Mit Precision+ führt Paramount ein neues Ad-Performance-Produkt ein, das hauseigene Zuschauerdaten mit First-Party-Daten von Werbetreibenden abgleicht und eine Conversion-API integriert. Zudem bewirbt das Unternehmen sogenannte Streaming Fixed Units für die exklusive Reservierung von Werbeplätzen in Episoden sowie Live-Sports und expandiert im Bereich Dynamic Ad Insertion (DAI), die nach UFC-Events im Herbst auch für weitere Top-Sportarten des CBS Sports Digitalportfolios ausgerollt wird. Paramount verortet diese Initiativen im Kontext der Post-Merger-Integration nach dem Zusammenschluss mit Skydance Media.
Paramount verpflichtet Amazon-Werbeexperten vor den Upfronts
Paramount hat Danielle Carney, zuvor bei Amazon Ads als Head of Live Sports and Video Sales tätig, als neue Leiterin des US-Werbeverkaufs verpflichtet. Zudem wurde Chris Brady, ehemaliger Präsident von Tribeca Enterprises, zum EVP von Paramount Media Labs ernannt. Beide Personalien treten am 9. März in Kraft und berichten an den Chief Revenue Officer Jay Askinasi. Carney bringt umfass Erfahrung aus der Prime Video-Sportstrategie ein, einschließlich Live-Übertragungen wie Thursday Night Football sowie NBA- und WNBA-Rechte. Die strategischen Neuzugänge erfolgen vor dem Hintergrund der bevorstehenden Upfronts und während laufender Übernahmegespräche bezüglich Warner Bros. Discovery. Branchenexperten bewerten diesen Schritt als potenziellen Wendepunkt für die Skalierung und die Verhandlungsposition im klassischen und digitalen TV-Werbemarkt.
Paramount Skydance vereint Tech Stack nach Fusion und Entlassungen
Paramount Skydance, das aus der Fusion von Paramount und Skydance hervorgegangene Unternehmen, vollzieht den Übergang von der Integration zur operativen Umsetzung und vereinheitlicht seine bisher fragmentierten Back-End-Tech-Stacks für Paramount+, Pluto TV und BET+. Das Unternehmen legte seine ersten Quartalszahlen nach dem Zusammenschluss vor und meldete einen Q3-Umsatz von knapp 6,7 Milliarden US-Dollar – stabil im Jahresvergleich, wobei der Großteil nach dem Abschluss am 7. August erzielt wurde. Der Direct-to-Consumer-Umsatz stieg 2025 um 17 % auf 2,17 Milliarden US-Dollar, angetrieben von Paramount+, das inzwischen rund 80 % des DTC-Geschäfts ausmacht. Paramount+ erreichte 79,1 Millionen Abonnenten; die Abo-Umsätze lagen bei rund 1,69 Milliarden US-Dollar, während das Werbegeschäft etwa 479 Millionen US-Dollar beisteuerte. Pluto TV blieb aufgrund niedrigerer Sell-Out-Raten hinter den Erwartungen zurück. Zudem kündigte die Gruppe an, bis Jahresende rund 1.000 Stellen abzubauen und die technologische Integration – darunter Oracle Fusion und neue Partnerschaften mit Publicis Groupe und IPG Mediabrands sowie die Verpflichtung von Jay Askinasi für das Werbemanagement – zu beschleunigen.
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