Beobachtetes Signal · 28. Okt. 2026 · Earnings Report · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Oracle-Aktie steigt nach Umsatzprognose von 35 %
Die Oracle-Aktie stieg stark an, nachdem das Unternehmen eine langfristige Umsatzprognose von 225 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2030 abgegeben hatte, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 35 % entspricht. Von LSEG befragte Analysten hatten für das Geschäftsjahr 2027 ein Wachstum von 8 % erwartet, gefolgt von einer deutlichen Beschleunigung in den folgenden zwei Jahren. Das Unternehmen verpflichtete sich außerdem, die zusätzliche Finanzierung für die Geschäftsjahre 2027 bis 2030 auf 20 Milliarden US-Dollar zu begrenzen, die jeweils zur Hälfte aus Eigen- und Fremdkapital bestehen soll. Oracle erklärte, dass Lieferantenfinanzierung, kundenseitig bereitgestellte Hardware und Anzahlungen von Kunden die anfänglichen Barmittelanforderungen während des Übergangs zu einem positiven freien Cashflow reduzieren würden. Die Ankündigung zerstreute Bedenken der Anleger hinsichtlich Verschuldung und Finanzierung und ließ die Aktie um etwa 11 % steigen. Diese Nachricht ist für den Technologie- und Cloud-Infrastruktursektor relevant und bietet einen positiven Ausblick auf die Wachstumsentwicklung von Oracle.
Oracle ist ein wichtiger Technologie-Infrastrukturanbieter; seine langfristige Wachstumsprognose signalisiert eine starke Cloud- und KI-Nachfrage, was sich positiv auf das gesamte Technologie-Ökosystem einschließlich der Werbetechnologie-Infrastruktur auswirkt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Oracle prognostizierte für das Geschäftsjahr 2030 einen Umsatz von 225 Milliarden US-Dollar, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 35 % entspricht.
- Die Oracle-Aktie stieg nach der Ankündigung um rund 11 %.
- Oracle verpflichtete sich, die zusätzliche Finanzierung für die Geschäftsjahre 2027-2030 auf 20 Milliarden US-Dollar zu begrenzen, jeweils zur Hälfte aus Eigen- und Fremdkapital.
- Oracle nannte Lieferantenfinanzierung, kundenseitig bereitgestellte Hardware und Anzahlungen als Mittel zur Reduzierung des anfänglichen Finanzierungsbedarfs.
- Von LSEG befragte Analysten erwarteten für das Geschäftsjahr 2027 ein Wachstum von 8 % und danach eine Beschleunigung.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Oracle gab eine Umsatzprognose von 225 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2030 ab und begrenzte die zusätzliche Finanzierung auf 20 ...”
“Von LSEG befragte Analysten erwarteten für das Geschäftsjahr 2027 ein Wachstum von 8 %.”
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Oracle-Aktie steigt nach starken Quartalszahlen und Cloud-Wachstum um 10 %
Oracle hat Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt, die die Erwartungen der Wall Street übertroffen haben, und die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 angehoben, wodurch die Aktie im nachbörslichen Handel um bis zu 10 % stieg. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,79 US-Dollar gegenüber erwarteten 1,70 US-Dollar, der Umsatz erreichte 17,19 Milliarden US-Dollar. Der gesamte Cloud-Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 44 % auf 8,9 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch ein Cloud Infrastructure-Wachstum von 84 %. Das Management hob die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 auf 90 Milliarden US-Dollar an. Zudem plant das Unternehmen die Aufnahme von 45 bis 50 Milliarden US-Dollar zur Erweiterung der Cloud-Infrastrukturkapazitäten, um den steigenden Bedarf im Bereich Connected TV, Retail Media und datenintensive AdTech-Anwendungen zu decken, während die verbleibenden Leistungsverpflichtungen auf 553 Milliarden US-Dollar anstiegen.
Oracle steigt um 9 Prozent nach starken Quartalszahlen und KI-Partnerschaften
Der CNBC Morning Squawk fasst marktbewegende Meldungen vor US-Handelsbeginn zusammen. US-Energieminister Chris Wright löschte eine falsche X-Meldung zur US-Marine in der Straße von Hormus, was den Ölpreis volatil reagieren ließ. Oracle übertraf die Quartalsschätzungen, hob die Prognose für das Geschäftsjahr 2027 an und meldete ein Cloud-Umsatzwachstum von 44 Prozent auf 8,9 Milliarden US-Dollar sowie verbleibende Leistungsverpflichtungen von über 550 Milliarden US-Dollar. CEO Clay Magouyrk nannte Cerebras neben Nvidia und AMD als KI-Hardware-Partner. Kevin Warsh, Donald Trumps Nominiertenvorschlag für den Fed-Vorsitz, steht vor Senatshürden. Im KI- und Rechtsbereich beantragte Microsoft eine Blockade der Pentagon-Schwarztliste für Anthropic, während Alphabet seine DoD-KI-Tools ausbaut. Zudem erwirkte Amazon eine einstweilige Verfügung gegen das Scraping durch Perplexitys Comet-Browser. Der US-Durchschnittsbenzinpreis stieg auf 3,54 US-Dollar pro Gallone.
Oracle-Aktie bricht wegen KI-Finanzierungssorgen um 19 Prozent ein
Die Oracle-Aktie verzeichnete in der Woche zum 26. Juni 2026 den stärksten wöchentlichen Rückgang seit August 2001, da Investoren zunehmend besorgt über die hohe Verschuldung und die massiven Kosten der KI-Infrastrukturoffensive sind. Zum Ende des Monats Mai wies Oracle Schulden in Höhe von rund 130 Milliarden US-Dollar aus, während die Investitionsausgaben im Geschäftsjahr 2026 um 162 Prozent auf fast 56 Milliarden US-Dollar stiegen und der negative Free Cash Flow fast 24 Milliarden US-Dollar erreichte. Das Management kündigte an, im Geschäftsjahr 2027 etwa 40 Milliarden US-Dollar aufnehmen zu wollen, darunter eine Aktienemission im Volumen von 20 Milliarden US-Dollar. Trotz überwiegend positiver Analystenbewertungen belasten die starke Verschuldung, das hohe Tempo bei Kapitalerhöhungen und margenschwächere Cloud-Angebote die Kursentwicklung und das Marktsentiment spürbar.
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