Beobachtetes Signal · 1. Feb. 2025 · Technical Release · Quelle: OpenAI Blog · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
OpenAI-Bericht: Iranische Einflusskampagnen nutzen ChatGPT plattformübergreifend
Einem aktuellen Sicherheitsbericht zufolge wurden mehrere ChatGPT-Konten missbraucht, um Inhalte für iranisch verknüpfte Einflussoperationen zu generieren, insbesondere für die Akteure STORM-2035 und IUVM. Die Untersuchung ergab, dass gesperrte Accounts Langform-Artikel sowie Social-Media-Beiträge in arabischer, französischer, spanischer und englischer Sprache erstellten. Ein Account diente dabei sowohl STORM-2035-Websites als auch einer IUVM-Präsenz, was auf personelle Überschneidungen hindeutet. Die publizierten Inhalte waren überwiegend pro-palästinensisch, pro-Hamas sowie pro-iranisch ausgerichtet und kritisch gegenüber Israel und den USA. Teilweise wurden auch Beiträge zur Unterstützung von Baschar al-Assad veröffentlicht. Die operativen Akteure passten die Model-Outputs teilweise vor der Veröffentlichung manuell an. Das Netzwerk wies jedoch eine geringe Reichweite auf – so verzeichnete der X-Account von al-Sarira im Januar 2025 lediglich 157 Follower. Die Auswirkungen wurden auf der Breakout Scale als gering eingestuft.
Der Vorfall verdeutlicht den Missbrauch von Large Language Models zur plattformübergreifenden Erstellung von Desinformation und Umgehung von Erkennungsmechanismen, was erhebliche Brand-Safety- und Content-Moderations-Risiken für Plattformen und Werbetreibende birgt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Mehrere ChatGPT-Konten wurden zur Content-Generierung für die iranisch verknüpften Einflussoperationen STORM-2035 und IUVM verwendet.
- Ein gesperrter Account erzeugte Inhalte für Domains beider Gruppierungen, was auf operative Überschneidungen hinweist.
- Die generierten Materialien umfassten Langform-Artikel und Tweets auf al-sarira.com sowie Beiträge auf lalinearoja.net, critiquepolitique.com und iuvmpress.co.
- Die thematische Ausrichtung war pro-palästinensisch, pro-Hamas, pro-iranisch, anti-israelisch und anti-amerikanisch.
- Die Wirkung der Operation blieb gering; der X-Account von al-Sarira hatte Stand Januar 2025 nur 157 Follower.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“This website is linked to IUVM, which Reuters first exposed in 2018....”
Ontologie & Marktkonzepte
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OpenAI stoppt russische und iranische KI-Desinformationskampagnen
OpenAI hat ChatGPT-Konten gesperrt, die mit zwei verdeckten Einflussoperationen in Verbindung stehen: einer aus Russland (Codename 'Dark Clark') und einer aus Iran (Codename 'Bogus Bylines'). Die russische Operation nutzte ein gefälschtes 'Think Tank' in Lateinamerika, das Social Research Center (SRC), das über eine Fake-Persona namens 'Mia Clark' kontrolliert wurde, um geopolitische Botschaften zu verbreiten; lokale Mitarbeiter waren unwissentlich involviert. Sie erreichte Kategorie 5 auf der Breakout-Skala, die höchste je von OpenAI aufgedeckte. Die iranische Operation nutzte sieben gefälschte Journalisten-Personas, um Long-Form-Artikel an kleine und mittlere Online-Medien zu pitchen und erreichte Kategorie 4. Beide Operationen nutzten KI zum Verfassen von Berichten, Erstellen von Inhalten und Verfeinern von Pitches. OpenAI hat Informationen mit Behörden und Branchenpartnern geteilt.
OpenAI unterbindet verdeckte russische Einflussnahme-Kampagne mit ChatGPT
Am 25. August 2026 gab OpenAI die Sperrung einer Gruppe von ChatGPT-Konten bekannt, die höchstwahrscheinlich aus Russland stammten und eine verdeckte Online-Einflusskampagne unterstützten. Das Unternehmen entdeckte die Aktivitäten nach der Untersuchung von KI-generierten Social-Media-Beiträgen. Diese ließen sich auf ein gefälschtes „International Burke Institute“ (IBI) zurückführen, das kopierte akademische Inhalte verbreitete und einen prorussischen „Souveränitätsindex“ bewarb. Die Akteure nutzten VPNs, um über ChatGPT englischsprachige Posts und Antworten für Plattformen wie X, LinkedIn, Facebook, Substack und Telegram zu generieren. OpenAI dokumentierte die begrenzte Reichweite – Telegram-Kanäle verzeichneten jeweils rund 10.000 bis 20.000 Abonnenten – und stufte die Operation in die Kategorie Drei der Brookings Breakout Scale ein. Der Vorfall verdeutlicht, wie Large Language Models (LLMs) als Werkzeuge für Kampagnen zur künstlichen Autorität dienen können, und folgt auf eine ähnliche Account-Sperrung im Februar 2026 im Zusammenhang mit dem prorussischen Medium Rybar.
Kalshi-Händler sehen hohe Wahrscheinlichkeit für Anthropic-IPO-Ankündigung
Händler auf der Prediction-Market-Plattform Kalshi haben ihre Schätzungen deutlich erhöht, dass das KI-Unternehmen Anthropic noch in diesem Jahr einen Börsengang (IPO) ankündigen wird. Die Wahrscheinlichkeit einer IPO-Ankündigung vor November stieg von 4,7% am 28. September auf 16% am Mittwochnachmittag. Kalshi-Händler sehen eine Wahrscheinlichkeit von über 60% für eine Ankündigung vor Dezember und fast 80% vor Januar. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Berichten, dass Anthropic Anleger in seinem IPO-Prospekt davor warnen will, dass seine KI-Modelle ein 'katastrophales oder existenzielles Risiko für die Menschheit' darstellen. Anthropic hat seinen IPO-Prospekt im Juni vertraulich eingereicht und strebt eine Bewertung von 2 Billionen US-Dollar an. Das Unternehmen plant, im kommenden Jahr über 500 Milliarden US-Dollar für Cloud-Computing und Infrastruktur auszugeben. Dario Amodei, CEO von Anthropic, hat außerdem KI-Unternehmen aufgefordert, das Tempo der KI-Entwicklung zu verlangsamen, eine Haltung, die von Sam Altman von OpenAI und Elon Musk von SpaceX unterstützt wird.
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