Beobachtetes Signal · 20. Okt. 2026 · Product Launch · Quelle: techcrunch · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
OpenAI führt gesperrte Chats für ChatGPT ein
OpenAI hat am 20. Oktober 2026 angekündigt, dass ChatGPT-Nutzer jetzt Chats sperren können, um sie privat zu halten, entweder mit einer vierstelligen PIN, Face ID oder Touch ID. Die Funktion richtet sich an Situationen, in denen Nutzer ihr Gerät teilen, aber vertrauliche oder persönliche Gespräche schützen möchten. Gesperrte Chats werden in einem eigenen Bereich gespeichert, getrennt vom regulären Verlauf und von Suchergebnissen, und verfügen über einen separaten Speicher, um Datenlecks in normale Chats zu verhindern. Die Sperre bietet keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und ändert nichts an den Speicherfristen. Die Funktion ist für verschiedene Tarife verfügbar, einschließlich Free, Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu, nicht jedoch für Healthcare. Der Rollout begann am 20. Oktober 2026 und erfolgt schrittweise.
Die Einführung gesperrter Chats durch OpenAI adressiert Datenschutzbedenken und könnte das Vertrauen und die Nutzung von ChatGPT für persönliche Gespräche erhöhen, was Auswirkungen auf KI-gesteuerte Werbung und Kundenbindung haben könnte.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OpenAI hat am 20. Oktober 2026 gesperrte Chats für ChatGPT eingeführt.
- Nutzer können gesperrte Chats mit PIN, Face ID oder Touch ID schützen.
- Gesperrte Chats haben einen eigenen Speicher und beeinflussen den regulären Speicher nicht.
- Die Funktion ist in den Tarifen Free, Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu verfügbar.
- Das Sperren eines Chats bietet keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
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1 verknüpfte Unternehmen“OpenAI kündigte am Dienstag an, dass Nutzer ChatGPT-Konversationen sperren können, um vertrauliche Chats privat zu halten.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
OpenAI rollt ChatGPT Lockdown Mode für ausgewählte Nutzer aus
OpenAI hat einen sogenannten Lockdown Mode für ChatGPT eingeführt, der Risiken wie Prompt-Injection und Datenabfluss durch die Einschränkung externer Dienstintegrationen minimieren soll. Laut Berichten und Support-Informationen wird die Funktion schrittweise an alle Nutzer, einschließlich kostenfreier Konten, verteilt. Der Modus deaktiviert das Browsing im Web, das Herunterladen von Bildern oder Dateien aus dem Internet sowie fortgeschrittene Funktionen wie Deep Research, Shopping Research und den Agent Mode. Kernfunktionen wie die Texteingabe und das lokale Hochladen von Dateien bleiben erhalten. Der Modus kann in den Einstellungen unter Sicherheit aktiviert werden und greift standardmäßig für alle Chats, wobei manuelle Ausnahmen möglich sind. Während automatisierte Exfiltrationen über externe Connectors reduziert werden, schützt die Funktion nicht vor manuellen Prompt-Injection-Angriffen durch hochgeladene oder eingefügte Inhalte.
OpenAI erläutert Datenschutz und Datennutzung für das ChatGPT-Training
OpenAI hat einen Leitfaden veröffentlicht, der detailliert darlegt, welche Daten für das Training von ChatGPT verwendet werden, welche Schutzmechanismen zum Einsatz kommen und welche Kontrolloptionen Nutzern zur Verfügung stehen. Zu den Trainingsquellen zählen öffentlich zugängliche Inhalte, Partnerdaten sowie nutzer- und forschergenerierte Inhalte. Ein zentrales Element ist der interne OpenAI Privacy Filter, der personenbezogene Daten in mehreren Phasen der Trainingspipeline identifiziert und maskiert. Nutzer erhalten verschiedene Kontrollmöglichkeiten: Über die Datenschutzeinstellungen lässt sich die Modellverbesserung deaktivieren. Zudem gibt es Temporäre Chats, die nach 30 Tagen gelöscht und nicht für das Training genutzt werden, sowie eine optionale Memory-Funktion. Ergänzend können Nutzer ihre Daten exportieren, Konten löschen und über ein spezielles Portal Datenschutzanfragen einreichen. Diese Maßnahmen beeinflussen branchenweit die Governance von Trainingsdaten und die Gestaltung von Einwilligungsprozessen im Bereich Conversational AI.
OpenAI stellt ChatGPT Health für medizinische Daten vor
OpenAI hat ChatGPT Health angekündigt, eine dedizierte ChatGPT-Erfahrung, die es Nutzern ermöglicht, medizinische Akten und Wellness-Apps wie Apple Health, Function und MyFitnessPal sicher zu verknüpfen, um gesundheitsbezogene Konversationen auf Basis persönlicher Daten zu führen. Das Angebot verfügt über mehrschichtige Schutzmechanismen für sensible Daten – darunter spezialisierte Verschlüsselung, Datenisolierung und einen separaten Health-Bereich mit eigenständigen Speichern. Gespräche in diesem Bereich werden nicht für das Training der Foundation Models von OpenAI verwendet. Für die Entwicklung arbeitete das Unternehmen mit über 260 Ärzten in 60 Ländern zusammen und nutzt das Evaluationsframework HealthBench zur Sicherung der klinischen Qualität. Der Rollout erfolgt zunächst für eine kleine Gruppe von Early Usern außerhalb des EWR, der Schweiz und des UK, wobei bestimmte Integrationen wie elektronische Patientenakten zum Start auf die USA beschränkt sind.
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