Beobachtetes Signal · 12. Nov. 2025 · Policy Update · Quelle: OpenAI Blog · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
OpenAI wehrt sich gerichtlich gegen Forderung nach 20 Millionen ChatGPT-Chats
OpenAI hat eine öffentliche Erklärung veröffentlicht, in der das Unternehmen die Forderung der New York Times nach Übergabe von 20 Millionen privaten ChatGPT-Konversationen scharf kritisiert. Dieser juristische Schritt im laufenden Rechtsstreit sei eine unangemessene Ausweitung, die sensible Daten von Millionen unbeteiligter Nutzer gefährden würde. Die betroffenen Daten stammen aus einer Zufallsstichprobe zwischen Dezember 2022 und November 2024, wobei Enterprise-, Edu-, Business- und API-Kunden explizit ausgenommen sind. OpenAI betont, die Daten zu anonymisieren, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zu speichern und den Zugriff drastisch zu limitieren. Während man die Forderung vor Gericht anficht, beschleunigt das Unternehmen Privacy- und Security-Initiativen, darunter clientseitige Verschlüsselung. Verfasst wurde das Statement von CISO Dane Stuckey.
Ein wegweisender Rechts- und Datenschutzstreit zwischen einer großen Plattform und einem Medienhaus mit Präzedenzwirkung für den Zugriff auf generative AI-Nutzungsdaten, der branchenweit Governance- und Sicherheitsstandards beeinflusst.
Marktsignale zu The New York Times in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- The New York Times fordert im Rahmen ihres Urheberrechtsstreits von OpenAI die Herausgabe von 20 Millionen ChatGPT-Nutzergesprächen.
- Die 20 Millionen Konversationen basieren auf einer Zufallsstichprobe aus dem Zeitraum von Dezember 2022 bis November 2024.
- Ursprünglich zielte die Forderung der Zeitung laut OpenAI auf 1,4 Milliarden private Chats ab, was bereits abgewehrt wurde.
- Kunden von ChatGPT Enterprise, Edu, Business und der API sind von dem potenziell betroffenen Datensatz komplett ausgenommen.
- OpenAI anonymisiert die betroffenen Chats, sichert sie rechtlich ab und entwickelt clientseitige Verschlüsselung sowie automatisierte Sicherheitsfunktionen.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
New York Times wirft OpenAI Beweisunterdrückung im Urheberrechtsstreit vor
The New York Times und The Daily News werfen OpenAI vor, das Gericht im zweijährigen Urheberrechtsstreit über die Nutzung journalistischer Inhalte bezüglich der Durchsuchbarkeit von Trainingsdaten und ChatGPT-Protokollen getäuscht und Beweise zurückgehalten zu haben. Eine gerichtlich angeordnete Zeugenvernehmung des OpenAI-Datenschutzingenieurs Vinnie Monaco enthüllte dem Vernehmen nach interne Suchen, eine Datenbank mit rund 78 Millionen anonymisierten ChatGPT-Konversationen sowie ein Toolset namens „Project Giraffe“ inklusive eines „Bloom“-Filters zur Erkennung von Datenwiederholungen. Die Kläger fordern nun prozessuale Sanktionen, da OpenAI eine stark geschwärzte Stichprobe von 20 Millionen Protokollen vorgelegt, Milliarden von Outputs unter Verletzung von Sicherungsanordnungen gelöscht und Protokolle ausgetauscht haben soll. OpenAI-Sprecher Drew Pusateri wies die Vorwürfe zurück und erklärte, die Berichterstattung ziele darauf ab, Zugang zu privaten Nutzerkonversationen zu erhalten, während man gleichzeitig den Schutz der Privatsphäre und Fair Use verteidige.
OpenAI Explains ChatGPT Privacy Protections
OpenAI published a guide explaining what data may be used to train ChatGPT, the safeguards it applies to reduce personal information in training datasets, and the user controls available to opt out. The company says training sources include publicly available content, partner data, and content provided or generated by users, contractors, and researchers. OpenAI describes its OpenAI Privacy Filter, an internal tool that identifies and masks personal information at multiple stages of the training pipeline. The post details user-facing controls: a Settings > Data Controls toggle to disable “Improve the model for everyone,” Temporary Chats (not retained in history and not used for model improvement, deleted after 30 days), and optional Memories that can be reviewed, edited, or turned off. Users can also export data, delete accounts, and submit privacy requests through OpenAI’s privacy portal.
NYT-Klage gegen OpenAI und Microsoft: Entsiegelte E-Mails befeuern Optionsmarkt
Neu entsiegelte interne Dokumente von Führungskräften bei Microsoft und OpenAI verschärfen die Urheberrechtsklage der New York Times massiv und schwächen die 'Fair Use'-Verteidigung der KI-Unternehmen. Die Unterlagen belegen angeblich, dass OpenAI-Manager eine 'existenzielle Bedrohung' für den Journalismus einräumten und Hacks nutzten, um die Paywall der Times für das Modell-Training zu umgehen. Brent Hecht von Microsoft bezeichnete das Vorgehen intern Medienberichten zufolge als 'größten Diebstahl von Arbeitsleistung in der Menschheitsgeschichte'. Die gestiegene Wahrscheinlichkeit eines weitreichenden Vergleichs oder eines Sieges der New York Times löste eine Welle bullischer Call-Spreads am Optionsmarkt auf die NYT-Aktie aus. Parallel dazu reichte das US-Justizministerium eine Stellungnahme ein, die 'Fair Use' aus Gründen der nationalen Sicherheit stützt. Das Verfahren gilt als richtungsweisend für die Monetarisierung digitaler Inhalte im KI-Zeitalter.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
