Beobachtetes Signal · 19. Nov. 2025 · Partnership · Quelle: OpenAI Blog · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
OpenAI und Target revolutionieren den Handel durch tiefe KI-Integration
OpenAI und Target haben eine erweiterte Partnerschaft bekannt gegeben, die eine neue Target-App direkt in ChatGPT umfasst. Die Beta-Version startet nächste Woche und ermöglicht konversationelles Shopping inklusive personalisierter Empfehlungen, Multi-Item-Warenkörben sowie diversen Checkout-Optionen wie Drive Up, Order Pickup und Versand. Darüber hinaus nutzt Target ChatGPT Enterprise konzernweit in der Zentrale für 18.000 Mitarbeitende. Das Unternehmen setzt bereits diverse KI-Tools wie Agent Assist, Store Companion, Shopping Assistant, Gift Finder, Guest Assist und JOY ein, um Lieferkettenprognosen, Filialprozesse und digitale Kundenerlebnisse zu optimieren. Mit diesem Schritt reiht sich Target in den Kreis von über einer Million Geschäftskunden von OpenAI ein. Die Kooperation unterstreicht, dass generative KI eine zentrale Rolle in der operativen Strategie und im Customer Experience Management führender Retail-Akteure einnimmt.
Die Integration von E-Commerce-Funktionen in führende LLM-Plattformen durch einen Retail-Riesen wie Target markiert einen grundlegenden Wandel in den digitalen Vertriebskanälen und treibt die unternehmensweite KI-Adoption im Handel massiv voran.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Target launcht kommende Woche eine Beta-Version einer Target-App in ChatGPT für personalisiertes Shopping und nahtlosen Checkout.
- ChatGPT Enterprise ist flächendeckend bei Target im Einsatz und wird von 18.000 Mitarbeitern in der Zentrale genutzt.
- Target setzt mehrere KI-gestützte Tools wie Agent Assist, Store Companion und JOY zur Optimierung von Store-Prozessen und Kundenerlebnissen ein.
- OpenAI verzeichnet Target als einen von mittlerweile über einer Million Unternehmenskunden, die firmeneigene Modelle einsetzen.
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Target verzeichnet 2.000 Prozent steigerung des KI-gesteuerten Traffics im ersten Quartal 2026
Target meldete im ersten Quartal 2026 einen massiven Anstieg des KI-gesteuerten Traffics um 2.000 Prozent, da das Unternehmen seine KI-basierten Shopping-Erlebnisse stark ausbaut. Der US-Einzelhändler ist Partnerschaften mit Google, Microsoft und OpenAI eingegangen, um Kunden den Direktkauf über KI-Conversational-Plattformen wie Google Search AI Mode, die Gemini App, ChatGPT und Microsoft Copilot zu ermöglichen. Dabei nutzt Target künstliche Intelligenz für personalisierte Empfehlungen, Multi-Item-Warenkörbe und die Verknüpfung von Target Circle-Treuekonten, während entsprechende Erkenntnisse schrittweise auf Target.com und in der App implementiert werden. Ein zentraler Treiber ist das gemeinsam mit Google entwickelte Universal Commerce Protocol (UCP) als offener Standard für KI-gestütztes Onlineshopping. Branchenweit verzeichneten Retail-Websites in diesem Zuge einen Zuwachs des KI-Traffics von fast 400 Prozent.
OpenAI verabschiedet sich von Instant Checkout und setzt auf ChatGPT Retail Apps
OpenAI stellt die Funktion Instant Checkout ein und entwickelt stattdessen dedizierte Retail Apps innerhalb von ChatGPT, die Nutzer direkt zum Checkout der Händler weiterleiten. Nach Problemen mit der Transaktionszuverlässigkeit, Produktdaten und dem Onboarding – unter anderem berichtete Walmart trotz rund 200.000 integrierter Produkte über niedrige In-Chat-Konversionsraten – priorisiert das Unternehmen nun Suche und Produktentdeckung. Zu den genannten Partnern zählen Etsy, Walmart, Shopify, Instacart und Target. Parallel hat Google seine Shopping-Agent-Plattform um Echtzeit-Produktdaten, Warenkörbe für mehrere Artikel und Treueprogramm-Integrationen erweitert. Dieser Strategiewechsel verdeutlicht die technischen und kommerziellen Hürden des agentenbasierten AI-Commerce sowie anhaltende Reibungspunkte mit großen Playern wie Amazon.
OpenAI erweitert ChatGPT für visuelle Produktentdeckung im E-Commerce
OpenAI vollzieht bei ChatGPT eine strategische Kehrtwende im Commerce-Bereich und stellt die im September eingeführte Instant-Checkout-Funktion ein. Das Feature, das in Zusammenarbeit mit Partnern wie Walmart, Shopify, Etsy und PayPal direkte Transaktionen innerhalb des KI-Chats ermöglichen sollte, wurde aufgrund geringer Akzeptanz und fehlender Flexibilität aufgegeben. Künftig konzentriert sich die Plattform stattdessen auf die visuelle Produktentdeckung – darunter Bilder, Preise, Produktmerkmale und Bewertungen – während Händler die Kontrolle über den Kaufprozess behalten. So können Retailer den Checkout wahlweise auf ihre eigenen Websites umleiten oder eine eigene, direkt von ihnen gesteuerte Applikation innerhalb von ChatGPT betreiben. Diese Neuausrichtung, die via Unternehmensblog kommuniziert wurde, verändert maßgeblich die Integration von Händlern und die Gestaltung von Transaktionsstrecken in KI-basierten Konversationsumgebungen.
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