Beobachtetes Signal · 29. Apr. 2025 · Technical Release · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
OpenAI integriert Shopping-Ergebnisse in ChatGPT Search
OpenAI hat ein Update für ChatGPT Search veröffentlicht, das Shopping-Ergebnisse einführt und allen Nutzern über GPT-4o zur Verfügung steht. Das Feature liefert Produktempfehlungen, Bilder, Bewertungen sowie direkte Kauf-Links und konzentriert sich zunächst auf die Bereiche Mode, Beauty, Haushaltswaren und Elektronik. Dabei werden strukturierte Metadaten von Drittanbietern genutzt. Obwohl derzeit noch keine Werbung oder Affiliate-Provisionen eingebunden sind, gilt dieser Schritt als strategische Weichenstellung hin zu einem künftigen Werbe- und E-Commerce-Geschäft. ChatGPT Search hat in der vergangenen Woche erstmals die Marke von einer Milliarde Web-Suchen überschritten. Damit verschärft sich die Konkurrenz zu Google und Perplexity, die vergleichbare Shopping-Funktionen anbieten. Zudem plant OpenAI die Integration seiner Memory-Funktion für personalisierte Empfehlungen, die in der EU und im UK jedoch vorerst nicht verfügbar sein wird. Ergänzend zeigt ChatGPT Search nun Trend-Suchen an und ist künftig auch über WhatsApp zugänglich.
OpenAI erweitert seine KI-Suche um integrierte Shopping-Features, bereitet damit den Einstieg in das E-Commerce-Werbegeschäft vor und verschärft den Wettbewerb mit Google sowie Perplexity.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OpenAI kündigte am 29. April 2025 ein Update für ChatGPT Search mit Fokus auf Shopping an.
- Die Funktion wird weltweit für alle Nutzer von GPT-4o ausgerollt.
- ChatGPT Search verzeichnete in der vergangenen Woche über 1 Milliarde Web-Suchen.
- Die Shopping-Ergebnisse basieren auf strukturierten Metadaten von Drittanbietern.
- Laut OpenAI sind in diesem Update vorerst keine Werbeanzeigen oder Provisionen enthalten.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“OpenAI hat am Montag eine Aktualisierung für ChatGPT Search angekündigt, die das Online-Shopping-Erlebnis für Nutzer verbessern soll....”
“Die Erweiterung ist Teil von OpenAIs Bemühungen, mit Konkurrenten wie Google zu konkurrieren, indem ein personalisiertes Erlebnis für die Su...”
“Das deutlich kleinere Startup Perplexity, das ebenfalls nach Marktanteilen von Google greift, hat seine Shopping-Features bereits gestartet....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
OpenAI holt im KI-Preiskampf gegen Anthropic auf
Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat OpenAI den Rückstand auf Anthropic bei Firmenkunden, die über die Plattform OpenRouter einkaufen, nahezu aufgeholt. Im September teilten sich die beiden Rivalen die Ausgaben von rund 120.000 Unternehmen nahezu hälftig, während zu Jahresbeginn noch etwa drei Viertel auf Anthropic entfielen. OpenAIs aggressive Preisgestaltung, insbesondere die GPT-5.6-Modellfamilie mit Preissenkungen von bis zu 80 %, war ein entscheidender Faktor. Anthropic kämpft mit Kapazitätsengpässen bei Claude Code und einer Datenschutzdebatte über die 30-tägige Speicherung von Nutzerdaten. Beide Unternehmen bereiten sich auf Börsengänge vor und benötigen nachhaltige Umsätze, um Bewertungen von über 1 Billion Dollar zu rechtfertigen.
Musk's Grok Bot nutzt künftig Claude und andere Konkurrenz-KI
Elon Musk hat angekündigt, dass der KI-Agent Grok Bot nicht mehr ausschließlich auf die hauseigenen Grok-Modelle setzen wird, sondern für jede Aufgabe das beste Backend-Modell verwenden soll. Als Beispiele nannte er Claude Opus 5.5 von Anthropic, den Bildgenerator Midjourney und den Musikgenerator Suno. Die Ankündigung, die zuerst von The Information berichtet wurde, markiert eine strategische Wende für Musks KI-Einheit, die Milliarden in das Training eigener Modelle investiert hat. Dieser Schritt spiegelt einen breiteren Branchentrend des Model-Routings wider, wie ihn Microsoft mit Anthropic-Modellen in Copilot und Perplexity mit der Auswahl von Modellen demonstriert. Die Entscheidung erfolgt nach Nutzerbeschwerden über die Erreichbarkeit der Grok-App. Musks KI-Einheit, die nun Teil von SpaceX ist und kürzlich umbenannt wurde (SpaceXAI, dann SpaceXSI), scheint damit anzuerkennen, dass die eigenen Modelle nicht in allen Bereichen führend sind, da Claude Opus 5.5 im Artificial-Analysis-Ranking vor der Konkurrenz liegt.
Ethereum-Forscher warnt: KI könnte Blockchain-Verschlüsselung knacken
Justin Drake, Forscher bei der Ethereum Foundation, hat die Krypto-Branche aufgerufen, sich auf einen möglichen 'Bunker-Modus' vorzubereiten: die kontrollierte Migration von Guthaben auf frische Adressen. Er warnt, dass KI-gestützte Mathematik das ECDSA-Signaturverfahren, das Bitcoin und Ethereum nutzen, schneller brechen könnte als erwartet – möglicherweise innerhalb von Monaten. Während der Quantencomputer (Q-Day) als Bedrohung für die 2030er-Jahre gilt, könnte KI diese Entwicklung überholen. Drake empfiehlt, Salden auf Adressen zu verschieben, die noch nie signiert haben, und fordert große Verwahrer wie Binance und Tether auf, ihre Cold Storage zu härten. Vitalik Buterin mahnt zur Ruhe, während andere wie Yehuda Lindell von Coinbase keine Belege für eine unmittelbare Gefahr sehen. Die Debatte umfasst auch Bitcoin-Verbesserungsvorschläge (BIP-360, BIP-361), die anfällige Adressen ausphasen wollen, aber umstritten sind.
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