Beobachtetes Signal · 18. Juni 2026 · Product Launch · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
OpenAI integriert geplante Aufgaben in ChatGPT und ersetzt Pulse
OpenAI hat eine Funktion für planbare und wiederkehrende Aufgaben in ChatGPT eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, automatisierte Prozesse proaktiv durch den Chatbot ausführen zu lassen. Die neue Funktion ist über ein dediziertes Menü in der Seitenleiste zugänglich, das aktive, pausierte und bevorstehende Tasks anzeigt. Aufgaben lassen sich für exakte Zeitpunkte oder vage Zeitfenster wie den Morgen programmieren, wobei maximal eine Ausführung pro Stunde vorgesehen ist. Zudem unterdrückt ChatGPT Benachrichtigungen, falls keine neuen Informationen vorliegen. Das Update ersetzt das frühere Pulse-Feature und wird zunächst an ChatGPT-Abonnenten ausgerollt; ob kostenlose Nutzer ebenfalls Zugriff erhalten, ist noch unbestätigt. Anwendungsbeispiele reichen von Erinnerungen an bevorstehende Ereignisse bis hin zu automatisierten Vorabberichten für Sportveranstaltungen. Diese Weiterentwicklung stärkt agentenbasierte Workflows und verändert die Interaktionsmuster im Bereich KI-gesteuerter Benachrichtigungen.
Ein technisches Update einer führenden KI-Plattform, das proaktives, agentenbasiertes Verhalten ermöglicht und die Nutzerinteraktion sowie Benachrichtigungsstrukturen im Chat-Umfeld nachhaltig beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OpenAI führt planbare und zeitgesteuerte Aufgaben in ChatGPT ein.
- Die neue Funktion für geplante Tasks ersetzt das bisherige Pulse-Feature.
- Das Sidebar-Menü verwaltet aktive, pausierte und kommende Aufgaben.
- Tasks sind für genaue Uhrzeiten oder Zeitfenster programmierbar und auf maximal einmal stündlich begrenzt.
- Das Feature rollt zunächst für ChatGPT-Abonnenten aus; die Verfügbarkeit für Free-Nutzer ist offen.
- ChatGPT unterdrückt Benachrichtigungen, wenn es keine relevanten Neuerungen gibt.
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ChatGPT Adds Scheduled Tasks; Pulse Feature Removed
OpenAI has added a Scheduled tasks feature to ChatGPT that lets users schedule prompts and receive proactive, delivered results via a new Scheduled tab and dedicated Scheduled Page in the ChatGPT interface. The feature is available on web and mobile to Go, Plus, Pro, Business and Enterprise subscribers. Because scheduled tasks can deliver personalized updates, OpenAI will disable the Pulse personalization feature (introduced in 2025) within 14 days. Separately, Noam Shazeer — previously Google DeepMind/Gemini co‑lead and Google VP of Engineering — is joining OpenAI. The article also cites recent OpenAI financials reported by news outlets: roughly $3.7 billion cash burn in Q1 and revenue of $5.7 billion, alongside major external financing and IPO plans.
Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
OpenAI-Experte: Token-Effizienz für KI-Agenten optimieren
In einem Interview mit t3n erklärt Maximilian Hudlberger, Applied AI Engineer bei OpenAI, dass trotz sinkender Token-Preise die KI-Kosten für Unternehmen deutlich steigen können, insbesondere durch den zunehmenden Einsatz von KI-Agenten. Er argumentiert, dass das wahre Maß für Wirtschaftlichkeit nicht der Preis pro Token ist, sondern die Anzahl der erledigten Aufgaben mit einem gegebenen Budget. Unnötige Kosten entstehen oft dadurch, dass für jede Aufgabe das stärkste Modell verwendet wird, obwohl einfachere Modelle ausreichen würden. Unternehmen sollten daher in erledigten Aufgaben denken und ihre Modellwahl für wirtschaftliche Effizienz optimieren. Der Artikel betont, dass der wachsende Einsatz von KI-Agenten in Unternehmensworkflows den Token-Verbrauch erhöht und Kostenmanagement zu einem kritischen Geschäftsfaktor macht.
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