Beobachtetes Signal · 29. Nov. 2024 · Partnership · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
OnZero liefert Abwärme aus KI-Rechenzentren für Helsinkis Fernwärme
Die OnZero Finland Oy, eine Tochtergesellschaft der Wiener OnZero Alpha Holdings GmbH, hat mit dem städtischen Energieversorger Helen Oy einen Vertrag über die Einspeisung von Abwärme aus KI-Rechenzentren in das Helsinkier Fernwärmenetz geschlossen. Die sogenannte „AI Heat Factory“ soll jährlich bis zu 525.000 MWh Wärme bereitstellen, was dem Bedarf von rund 70.000 Wohnungen entspricht. Dank einer flüssiggekühlten Architektur sollen bis zu 99 Prozent der Abwärme zurückgewonnen werden, bei einem Wasserverbrauch von null vor Ort. Die Inbetriebnahme ist für 2025 geplant. Während OnZero bereits zwei kleinere Standorte in Finnland betreibt und einen in Schweden entwickelt, verfolgt Helen das Ziel, die verbrennungsbasierte Energieerzeugung bis 2040 vollständig einzustellen. Das Projekt unterstreicht die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit in der KI-Infrastruktur, besitzt jedoch keinen direkten Bezug zu AdTech- oder MarTech-Prozessen.
Wichtiger Nachhaltigkeitsindikator für KI-Infrastrukturen; aufgrund der Abhängigkeit von KI-Rechenleistung indirekt für AdTech relevant, hat jedoch keine direkten Auswirkungen auf Werbung oder Marketing.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OnZero Finland Oy unterzeichnet Vertrag mit Helen Oy zur Einspeisung von KI-Abwärme in das Fernwärmenetz von Helsinki.
- Die geplante AI Heat Factory soll jährlich bis zu 525.000 MWh Wärme für rund 70.000 Wohnungen liefern.
- Flüssiggekühlte Architektur ermöglicht Rückgewinnung von bis zu 99% der Abwärme bei null Wasserverbrauch vor Ort.
- Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für das Jahr 2025 angesetzt.
- Bestehende finnische Standorte lieferten bereits rund 30.700 MWh Wärme; ein weiterer Standort im schwedischen Fagersta ist in Entwicklung.
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1 verknüpfte Unternehmen“Company with which Helen Oy has existing data center waste heat contracts....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Weltweiter Widerstand gegen Rechenzentren gefährdet KI-Investitionen
Öffentlicher Widerstand gegen den Bau von Rechenzentren breitet sich von den USA auf Europa und Asien aus und erhöht die Risiken für Investoren. In Europa wurden im Frühjahr 2026 über 70 Projekte abgelehnt oder eingeschränkt, mit erheblichem Gegenwind in Schottland, Dänemark, Spanien und Großbritannien. In Südkorea protestieren Anwohner gegen Rechenzentren in ihrer Nähe, was zu vorgeschlagenen Zustimmungspflichten und Überprüfungssystemen führt. Diese Gegenwehr hat Investitionen in Höhe von rund 42 Milliarden Dollar in europäische Rechenzentren verzögert oder gestrichen, verglichen mit 77 Milliarden Dollar in den USA. Branchenführer erkennen die wachsende Prüfung durch die Gemeinden an, sehen sie jedoch als beherrschbar an, obwohl die Kosten durch Projektverzögerungen steigen könnten. Der KI-Boom hält an, aber Gemeinden haben jetzt erhebliche Macht, Großprojekte zu stoppen.
KI-Verlangsamung kein Weltuntergang für Rechenzentren: Digital Realty CEO
Laut Andrew Power, CEO von Digital Realty, ist eine potenzielle Verlangsamung der KI-Entwicklung durch führende Akteure wie Anthropic, OpenAI und xAI nicht existenzbedrohend für Rechenzentrumsimmobilien. Er betont, dass die allgemeine digitale Transformation und das Cloud-Computing weiterhin starke Nachfragetreiber bleiben. Einem McKinsey-Bericht zufolge könnte KI bis 2030 rund 70 % der weltweiten Rechenzentrumskapazität beanspruchen, was Investitionen von fast 7 Billionen US-Dollar erfordert. Trotz jüngster Kursverluste bei Rechenzentrums-REITs wie Digital Realty und Equinix sieht Power das Unternehmen dank einer Development Pipeline von 20 Milliarden US-Dollar solide aufgestellt. Andrew Batson von JLL hebt zudem hervor, dass künftiges Wachstum primär durch KI-Inferenz und Tool-Adoption getrieben wird und nicht allein durch Modelltraining, da derzeit nur jeder vierte US-Bürger täglich KI nutzt.
Widerstand gegen Rechenzentren könnte Dividenden-REITs stärken
Der Artikel beleuchtet, wie kommunaler und politischer Gegenwind gegen den Boom von KI-Rechenzentren bestehenden Rechenzentrums-REITs zugutekommen kann. Proteste und drohende Gesetzesinitiativen zur Einschränkung von Neubauten verknappten das Angebot und steigerten so den Wert bereits vorhandener Infrastruktur. Analysten von Mizuho, Wells Fargo und Green Street verweisen darauf, dass etablierte REITs wie Equinix und Digital Realty dank umfangreicher Grundstücke und Entwicklungspipelines bestens positioniert sind. Im Fokus stehen die drei Branchengrößen Digital Realty Trust, Equinix und Iron Mountain, die starke Kursgewinne sowie attraktive Dividendenrenditen aufweisen. Während PwC die jährlichen Ausgaben für Rechenzentren bis 2050 auf 1,8 Billionen US-Dollar prognostiziert, zeigt eine NBC-News-Umfrage eine Ablehnung von 69 Prozent gegenüber lokalen Neubauten. Regulatorische Hürden könnten zwar das Wachstum dämpfen, gleichzeitig jedoch die Profitabilität und den Wert der bestehenden Kapazitäten nachhaltig erhöhen.
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