Beobachtetes Signal · 27. Sept. 2024 · Partnership · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
OnZero schließt Vertrag zur Einspeisung von KI-Abwärme in Helsinki
OnZero Finland Oy, eine Tochtergesellschaft der Wiener OnZero Alpha Holdings GmbH, hat einen Vertrag mit dem Energieversorger Helen Oy unterzeichnet, um rückgewonnene Abwärme aus KI-Computing in das Fernwärmenetz von Helsinki einzuspeisen. Die geplante sogenannte AI Heat Factory soll jährlich bis zu 525.000 MWh liefern und damit den Wärmebedarf von rund 70.000 Wohnungen decken. Die flüssiggekühlte Architektur von OnZero kann bis zu 99 Prozent der Abwärme zurückgewinnen und verzichtet vor Ort vollständig auf evaporative Wasserkühlung. Helen nutzt bereits seit 2010 Abwärme aus Rechenzentren und plant den Ausstieg aus der verbrennungsbasierten Energieerzeugung bis 2040. Helsinki wird nach den bestehenden Anlagen in Kemijärvi und Kerava, die bereits rund 30.700 MWh Wärme geliefert haben, der bisher größte Standort von OnZero.
KI-Rechenzentren mit Abwärmenutzung sind für die breite Technologiebranche relevant, dieser spezifische regionale Energievertrag hat jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf AdTech und MarTech.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OnZero Finland Oy unterzeichnet Vertrag mit Helen Oy zur Einspeisung von KI-Abwärme in das Fernwärmenetz von Helsinki.
- Die geplante AI Heat Factory soll jährlich bis zu 525.000 MWh Wärme für etwa 70.000 Wohnungen liefern.
- Die flüssiggekühlten Systeme von OnZero gewinnen bis zu 99 Prozent der Abwärme aus KI-Prozessen zurück.
- Helen Oy nutzt seit 2010 Rechenzentrumswärme und strebt den Ausstieg aus der Verbrennungsenergie bis 2040 an.
- Bestehende OnZero-Anlagen in Kemijärvi und Kerava haben bisher rund 30.700 MWh Wärme eingespeist.
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1 verknüpfte Unternehmen“Der Versorger nutzt Abwärme aus Rechenzentren seit 2010 und hat unter anderem Verträge mit Equinix geschlossen....”
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Weltweiter Widerstand gegen Rechenzentren gefährdet KI-Investitionen
Öffentlicher Widerstand gegen den Bau von Rechenzentren breitet sich von den USA auf Europa und Asien aus und erhöht die Risiken für Investoren. In Europa wurden im Frühjahr 2026 über 70 Projekte abgelehnt oder eingeschränkt, mit erheblichem Gegenwind in Schottland, Dänemark, Spanien und Großbritannien. In Südkorea protestieren Anwohner gegen Rechenzentren in ihrer Nähe, was zu vorgeschlagenen Zustimmungspflichten und Überprüfungssystemen führt. Diese Gegenwehr hat Investitionen in Höhe von rund 42 Milliarden Dollar in europäische Rechenzentren verzögert oder gestrichen, verglichen mit 77 Milliarden Dollar in den USA. Branchenführer erkennen die wachsende Prüfung durch die Gemeinden an, sehen sie jedoch als beherrschbar an, obwohl die Kosten durch Projektverzögerungen steigen könnten. Der KI-Boom hält an, aber Gemeinden haben jetzt erhebliche Macht, Großprojekte zu stoppen.
KI-Verlangsamung kein Weltuntergang für Rechenzentren: Digital Realty CEO
Laut Andrew Power, CEO von Digital Realty, ist eine potenzielle Verlangsamung der KI-Entwicklung durch führende Akteure wie Anthropic, OpenAI und xAI nicht existenzbedrohend für Rechenzentrumsimmobilien. Er betont, dass die allgemeine digitale Transformation und das Cloud-Computing weiterhin starke Nachfragetreiber bleiben. Einem McKinsey-Bericht zufolge könnte KI bis 2030 rund 70 % der weltweiten Rechenzentrumskapazität beanspruchen, was Investitionen von fast 7 Billionen US-Dollar erfordert. Trotz jüngster Kursverluste bei Rechenzentrums-REITs wie Digital Realty und Equinix sieht Power das Unternehmen dank einer Development Pipeline von 20 Milliarden US-Dollar solide aufgestellt. Andrew Batson von JLL hebt zudem hervor, dass künftiges Wachstum primär durch KI-Inferenz und Tool-Adoption getrieben wird und nicht allein durch Modelltraining, da derzeit nur jeder vierte US-Bürger täglich KI nutzt.
Widerstand gegen Rechenzentren könnte Dividenden-REITs stärken
Der Artikel beleuchtet, wie kommunaler und politischer Gegenwind gegen den Boom von KI-Rechenzentren bestehenden Rechenzentrums-REITs zugutekommen kann. Proteste und drohende Gesetzesinitiativen zur Einschränkung von Neubauten verknappten das Angebot und steigerten so den Wert bereits vorhandener Infrastruktur. Analysten von Mizuho, Wells Fargo und Green Street verweisen darauf, dass etablierte REITs wie Equinix und Digital Realty dank umfangreicher Grundstücke und Entwicklungspipelines bestens positioniert sind. Im Fokus stehen die drei Branchengrößen Digital Realty Trust, Equinix und Iron Mountain, die starke Kursgewinne sowie attraktive Dividendenrenditen aufweisen. Während PwC die jährlichen Ausgaben für Rechenzentren bis 2050 auf 1,8 Billionen US-Dollar prognostiziert, zeigt eine NBC-News-Umfrage eine Ablehnung von 69 Prozent gegenüber lokalen Neubauten. Regulatorische Hürden könnten zwar das Wachstum dämpfen, gleichzeitig jedoch die Profitabilität und den Wert der bestehenden Kapazitäten nachhaltig erhöhen.
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