Beobachtetes Signal · 11. Aug. 2026 · Earnings Report · Quelle: Retail Dive · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
On verfehlt Q2-Umsatzerwartungen – Währungseffekte belasten Prognose
On erzielte im zweiten Quartal einen Nettoumsatz von 850,3 Millionen Schweizer Franken. Dies entspricht einem Zuwachs von 13,5 % im Vorjahresvergleich bzw. 21,6 % auf währungsbereinigter Basis, womit das Unternehmen die Analystenschätzungen von Mitte 20 % verfehlte. Während die Direct-to-Consumer-Erlöse (DTC) um 26 % zulegten, wuchs das Wholesale-Geschäft lediglich um 4,8 %. Regional verzeichnete der asiatisch-pazifische Raum ein starkes Plus von 43,1 %, während die Region Americas um 4,5 % wuchs. Infolgedessen passte On die Gesamtjahresprognose auf ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im unteren 20-Prozent-Bereich sowie eine Bruttomarge von mindestens 65 % an. Analysten führen die Diskrepanz zu den Markterwartungen primär auf Währungseffekte sowie eine eingeschränkte Visibilität in den internationalen Vertriebs- und Wholesale-Kanälen zurück.
Wichtige Quartalszahlen und Guidance-Anpassung einer führenden D2C-Marke; Analysten heben Währungseffekte hervor, die die Ergebnisse und Markterwartungen spürbar dämpfen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Q2-Nettoumsatz von On lag bei 850,3 Mio. CHF (+13,5 % YoY).
- Währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 21,6 % verfehlte die Analystenprognosen im mittleren 20-%-Bereich.
- DTC-Umsätze stiegen um 26 %, während der Wholesale-Bereich um 4,8 % zulegte.
- Regionales Wachstum: APAC legte um 43,1 % zu, Americas um 4,5 %.
- Jahresausblick angepasst: Umsatzwachstum im unteren 20-%-Bereich (zuvor: mind. 23 %) und Bruttomarge von mind. 65 %.
Verknüpfte Unternehmen
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Ontologie & Marktkonzepte
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On steigert Umsatz und Marge im zweiten Quartal 2026
Der Schweizer Sportartikelhersteller On hat im zweiten Quartal 2026 seinen profitablen Wachstumskurs fortgesetzt. Der gemeldete Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 13,5 Prozent auf 850,3 Millionen CHF, währungsbereinigt sogar um 21,6 Prozent. Das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) legte um 26,0 Prozent auf 388,4 Millionen CHF zu und machte 45,7 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Regional trieb vor allem der Raum Asien-Pazifik das Wachstum voran. Der Bruttogewinn stieg um 20,6 Prozent auf 555,7 Millionen CHF, wobei sich die Bruttomarge um 3,9 Prozentpunkte auf 65,4 Prozent verbesserte. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 23,5 Prozent auf 168,1 Millionen CHF bei einer Marge von 19,8 Prozent, während unter dem Strich ein Nettogewinn von 105 Millionen CHF erzielt wurde. Im gesamten ersten Halbjahr erreichte der Umsatz 1,682 Milliarden CHF. On hob seine Jahresprognose für die Bruttomarge auf mindestens 65,0 Prozent an.
Levi's Q3: Großhandel und Zollrückerstattungen gleichen schwaches DTC aus
Levi Strauss & Co. verzeichnete ein herausforderndes drittes Quartal, in dem die Direct-to-Consumer-Umsätze (DTC) nur um 2 % im Jahresvergleich wuchsen und die vergleichbaren Umsätze stagnierten. Damit verfehlte die Marke zum ersten Mal seit zwei Jahren die Umsatzerwartungen. Die Großhandelsumsätze stiegen jedoch um 6 %, gestützt durch starke Zuwächse in Europa und Asien, und trugen zu einem Gesamtumsatzwachstum von 4 % auf 1,6 Milliarden US-Dollar bei. Die Profitabilität wurde durch Zollrückerstattungen in Höhe von rund 80 Millionen US-Dollar deutlich gesteigert, die 370 Basispunkte zur Bruttomargenausweitung von 450 Basispunkten auf 66,2 % beisteuerten. Der Nettogewinn fiel um fast 23 % auf rund 169 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen plant, den Großteil der Rückerstattungen in zusätzliches Marketing, verbesserte Lieferkettenfähigkeiten und Verbrauchervorteile zu reinvestieren. Trotz des DTC-Rückgangs betonte das Management eine schnelle Erholung der DTC-Trends, insbesondere in Europa.
Richemont verzeichnet zweistelliges Umsatzwachstum dank starkem US-Geschäft
Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat im Geschäftsjahr bis Ende März 2026 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 11 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro verzeichnet, angetrieben durch einen Umsatzanstieg von 17 Prozent in Amerika. Der Jahresgewinn stieg um rund ein Viertel auf 3,48 Milliarden Euro. Das Unternehmen erklärte, dass der Konflikt in der Golfregion zu geringerer Nachfrage und weniger Tourismus geführt habe, was im letzten Quartal einen Rückgang von 3 Prozent im Segment Naher Osten und Afrika zur Folge hatte. Höhere Goldpreise und gestiegene Reisekosten wirkten sich dämpfend aus; eine formelle Prognose gab die Gruppe nicht ab. Verwaltungsratspräsident Johann Rupert betonte die anhaltende Stärke der US-Wirtschaft. Die Richemont-Aktie gab nach Bekanntgabe der Zahlen um rund 1 Prozent nach, nachdem Analysten leicht stärkere Ergebnisse erwartet hatten.
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