Beobachtetes Signal · 13. Aug. 2026 · Leadership Change · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
NZZ: Chefredakteur Eric Gujer kündigt Rücktritt für 2027 an
Eric Gujer (64) wird seine Funktion als Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) zum 1. Februar 2027 nach fast zwölfjähriger Amtszeit abgeben. Das Medienunternehmen hat den Nachfolgeprozess offiziell eingeleitet; der Verwaltungsrat plant eine Entscheidung über die Neubesetzung für das vierte Quartal 2026. Gujer, der bereits seit 1986 für das Traditionshaus tätig ist und die redaktionelle Leitung im März 2015 übernahm, bleibt dem Verlag weiterhin in strategischen Schlüsselfunktionen erhalten. Unter anderem übernimmt er die Rolle des Herausgebers Deutschland, leitet die Veranstaltungsreihe „NZZ Podium“ und verantwortet weiterhin das TV-Diskussionsformat „NZZ Standpunkte“. Mit diesem Schritt soll insbesondere die Expansion und Markenpräsenz der NZZ im deutschen Markt weiter gestärkt und publizistisch ausgebaut werden.
Der Führungswechsel bei einem führenden Schweizer Medienhaus beeinflusst dessen publizistische Ausrichtung und die Deutschland-Strategie, stellt jedoch kein strukturelles Marktereignis für die Gesamtwirtschaft dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eric Gujer tritt zum 1. Februar 2027 als NZZ-Chefredakteur zurück.
- Der Nachfolgeprozess ist eröffnet; der Verwaltungsrat entscheidet im vierten Quartal 2026.
- Gujer bleibt dem Verlag unter anderem als Herausgeber Deutschland, Leiter des Formats „NZZ Podium“ und Verantwortlicher für „NZZ Standpunkte“ erhalten.
- Gujer ist seit 1986 bei der NZZ tätig und führt die Chefredaktion seit März 2015.
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2 verknüpfte Unternehmen“Gujer ist seit März 2015 Chefredakteur der NZZ und arbeitet bereits seit 1986 für die Zeitung.”
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Mark Dittli offenbar Favorit für NZZ-Chefredaktion
Laut einem Bericht von Kurt W. Zimmermann in der Weltwoche gilt Mark Dittli als klarer Favorit für die Nachfolge von Eric Gujer als Chefredaktor der NZZ. Der Verwaltungsrat soll im November über die Neubesetzung entscheiden. Gujer, der die Zeitung elf Jahre lang geleitet hat, gibt die Leitung Ende Januar 2027 ab. Dittli ist Mitgründer, Geschäftsführer und Redaktor der Finanzplattform The Market, die seit 2023 zur NZZ-Gruppe gehört. Zuvor leitete er interimistisch das Online-Magazin Republik und war sechs Jahre Chefredaktor von Finanz und Wirtschaft. Weitere Kandidaten sind laut Zimmermann NZZ-Auslandchef Benedict Neff und Daniel Fritzsche, Leiter des Zürich-Ressorts.
Neue Zürcher Zeitung: Zwei langjährige Redaktoren verabschieden sich in den Ruhestand
Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) hat den Abschied zweier langjähriger Redaktoren bekannt gegeben. Werner J. Marti (Jahrgang 1961) verabschiedete sich am 28. Mai 2026 von der Leserschaft, nachdem seine NZZ-Laufbahn 1995 als Mexiko-Korrespondent begonnen hatte; später war er in der Auslandredaktion sowie von 2008 bis 2013 als Südamerika-Korrespondent in Buenos Aires tätig. Simon Hehli übernimmt Martis Nachfolge mit Schwerpunkt auf Lateinamerika. Marcel Gyr (Jahrgang 1961) geht per 30. Juni 2026 in Pension; er stieß 2001 nach Stationen beim Aargauer Volksblatt, Tages-Anzeiger und der SonntagsZeitung zur NZZ und ist Autor des Buches „Schweizer Terrorjahre“. Der entsprechende Bericht wurde am 3. Juni 2026 veröffentlicht.
Johannes Boege übernimmt ab 2027 Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeine Zeitung
Johannes Boege wird zum 1. Januar 2027 neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und tritt damit die Nachfolge von Thomas Lindner an. Boege, derzeit stellvertretender CEO der Schweizer Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) mit Verantwortung für das Kerngeschäft und die strategische Entwicklung, wechselt nach Frankfurt. Bis zu seinem Amtsantritt führt FAZ-Co-Geschäftsführer Volker Breid den Verlag interimistisch. Der Wechsel folgt auf interne Spannungen zwischen Lindner und Ulrich Wilhelm, dem Kuratoriumsvorsitzenden der Fazit-Stiftung. Auch im Aufsichtsrat gab es personelle Veränderungen: Andreas Barner trat zurück, Marika Lulay übernahm am 3. Juli den Vorsitz. Zudem wurden weitere Abgänge sowie der geplante Ruhestand von Herausgeber Gerald Braunberger im September angekündigt. Die FAZ wertet die Personalie als Generationenwechsel und betont die Kontinuität der digitalen und kommerziellen Strategie im Zuge dieser Neuausrichtung.
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