Beobachtetes Signal · 10. März 2026 · Product Launch · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
The New York Times startet Crossplay mit In-Game Advertising
The New York Times hat mit Crossplay ihr erstes Zwei-Personen-Spiel eingeführt, das gleichzeitig die Premiere für Werbung innerhalb des Gameplay-Erlebnisses darstellt. Die im Januar gelaunchte und in einer separaten App verankerte Anwendung zeigt Video Ads am Ende eines Spielzugs, die sechs Sekunden lang laufen, bevor eine Überspringen-Option erscheint. JPMorganChase fungierte als Launch-Partner und steuerte maßgeschneiderte Creatives für das Gaming-Umfeld bei. Während viele NYT Games für Nicht-Abonnenten kostenlos und ad-supported bleiben, hat der Publisher unter anderem das Mini Crossword hinter einer Paywall platziert, um die Subscription-Zuwächse zu maximieren. NYT und der Launch-Partner betonen die gewohnheitsbildende und brand-safe Zielgruppe des Games-Portfolios als zentrales Verkaufsargument für Werbetreibende.
Die Erschließung neuer Ad Inventory im In-Game-Bereich durch einen Premium-Publisher mit einem Major Brand Sponsor unterstreicht einen wachsenden, brand-safe Kanal für Werbetreibende, stellt jedoch keinen plattformweiten Branchenumbruch dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- The New York Times hat im Januar Crossplay als Zwei-Personen-Spiel gelauncht.
- Crossplay ist das erste NYT-Spiel mit Werbung direkt im Gameplay-Erlebnis (am Ende eines Spielzugs).
- Die Video Ads bei Crossplay laufen sechs Sekunden lang, bevor sie übersprungen werden können.
- JPMorganChase (JPMC) war als Launch-Partner Sponsor der Crossplay-Kampagne.
- NYT hält zahlreiche Spiele für Nicht-Abonnenten kostenlos und ad-supported, hat aber das Mini Crossword für Subscriptions hinter eine Paywall gesetzt.
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The New York Times ernennt Jonathan Knight zum Chief Games Officer
The New York Times hat Jonathan Knight in die neu geschaffene und erweiterte Rolle des Chief Games Officer befördert. Knight, der seit September 2020 im Medienhaus tätig ist und zuvor als SVP und Head of Games fungierte, wird weiterhin das gesamte Gaming-Geschäft leiten. In seiner bisherigen Amtszeit verantwortete er das signifikante Wachstum des Portfolios, darunter die Akquisition und Integration des weltweiten Erfolgs Wordle sowie den Launch des ersten kompetitiven Zwei-Spieler-Formats Crossplay. In seiner neuen Funktion steuert Knight die P&L-Verantwortung und die Publishing-Pipeline für Kernformate wie The New York Times Crossword, Spelling Bee, Connections, Strands und Pips. Vor seinem Wechsel zur NYT bekleidete Knight leitende Positionen bei Warner Bros. Games, Zynga und Electronic Arts. Die Ernennung unterstreicht die strategische Bedeutung von Casual Games als zentraler Hebel für Nutzer-Engagement und die Subscription-Akquise des Publishers.
ICE und OKX starten Plattform für tokenisierte US-Aktien
OKXICE, das Gemeinschaftsunternehmen der Krypto-Börse OKX und des NYSE-Betreibers Intercontinental Exchange (ICE), hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag für eine Handelsplattform für tokenisierte US-Aktien eingereicht. Die Plattform soll rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche betrieben werden und den Handel mit etwa 60 tokenisierten US-Aktien ermöglichen, darunter Nvidia, Apple, Microsoft, Amazon, Tesla, JPMorgan Chase und Walmart. Gehandelt wird auf X Layer, dem Layer-2-Netzwerk von OKX, über zugangsbeschränkte Liquiditätspools auf Basis von Uniswap v4. Die Abwicklung erfolgt on-chain gegen die Stablecoins USDC, USDG oder USDT. Nutzer halten ihre Token in eigenen Wallets, die zugrunde liegenden Aktien werden von Tokenisierungsanbietern verwahrt. Möglich macht dies eine 'Innovation Exemption' der SEC, die tokenisierten Wertpapierplattformen den Betrieb ohne Börsenregistrierung gestattet, allerdings mit strengen Auflagen.
Trump ruft Super Intelligence Force ins Leben
US-Präsident Donald Trump hat die Einrichtung einer 'Super Intelligence Force' (SIF) angekündigt, um Maßnahmen zur Sicherung der KI-Vormachtstellung der USA zu koordinieren. Die Ankündigung folgt einem Dekret, das KI in 'Super Intelligence' (SI) umbenennen soll. Die SIF wird von DNI Jay Clayton, FTC-Chef Andrew Ferguson, Staatssekretär Emil Michael und OPM-Direktor Scott Kupor geleitet und berichtet direkt an Trump und Stabschefin Susie Wiles. Trump bezeichnete SI als 'größer als die Industrielle Revolution'. Die Regierung lehnt eine Verlangsamung der KI-Entwicklung ab; Sprecher Mike Johnson betont die Verantwortung der Plattformen. Ein freiwilliger 'Accord on Super Intelligence' wurde unterzeichnet, der Sicherheitstests, interne Überwachungsteams, externe Audits und unabhängige Komitees vorsieht. Kritiker bezweifeln die Durchsetzbarkeit. Unternehmen wie OpenAI und Google haben Veröffentlichungen aus Sicherheitsgründen verschoben, was die Spannung zwischen Innovation und Regulierung widerspiegelt.
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