Beobachtetes Signal · 15. Nov. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Neu auf TikTok: Musik direkt zu Spotify und Co. übertragen
TikTok hat das neue Feature „Add to Music App“ eingeführt, mit dem Nutzer auf der Plattform entdeckte Songs nahtlos zu Musik-Streaming-Diensten wie Spotify, Apple Music und Amazon Music übertragen können. In der initialen Rollout-Phase steht die Funktion zunächst Anwendern in den USA und im Vereinigten Königreich zur Verfügung, während eine Ausweitung auf weitere Märkte zeitnah erwartet wird. Das Feature wird als Button direkt neben den Track-Informationen in Videos angezeigt; per Fingertipp lässt sich ein Standard-Streaming-Dienst festlegen und der Titel optional einer Playlist hinzufügen. Ole Obermann, Global Head of Music Business Development bei TikTok, betont, dass die Funktion die Brücke zwischen der Musikentdeckung auf TikTok und dem dauerhaften Konsum auf Streaming-Diensten stärkt, was sowohl Künstlern als auch Rechteinhabern zugutekommt. Dies unterstreicht die fundamentale Bedeutung von Musik für das Ökosystem von TikTok und dessen strategische Ambitionen in der Musikindustrie.
Plattformübergreifende Musik-Integrationsfunktion mit initial begrenztem Rollout; von hoher Relevanz für Musikentdeckungs- und Streaming-Ökosysteme.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das neue Feature „Add to Music App“ ermöglicht die Übertragung von TikTok-Songs zu Spotify, Apple Music, Amazon Music und weiteren Streaming-Diensten.
- Die USA und das Vereinigte Königreich sind die ersten Märkte für den Rollout; weitere Regionen sind in Planung.
- Der Zugriff erfolgt über einen Button neben den Track-Informationen in Videos, wobei Nutzer einen Standarddienst wählen und Titel zu Playlists hinzufügen können.
- Ole Obermann (Global Head of Music Business Development) hob die Verknüpfung von Musikentdeckung und plattformübergreifendem Konsum hervor.
- Die Initiative unterstreicht TikToks strategischen Fokus auf Musik und die Stärkung eigener Musikambitionen.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
TikTok teams with Apple Music to play full songs in-app
TikTok will integrate Apple Music to let Apple Music subscribers play full songs directly within the TikTok app via MusicKit, without leaving TikTok. The Play Full Song feature converts a short sound snippet into a complete stream and will be followed by a personalized stream with recommended tracks. The integration is exclusive to Apple Music; Spotify is not supported at launch. A second feature, Listening Parties, enables real-time shared listening with chat, and artists can join sessions. Apple Music counts streams from TikTok and pays rights holders accordingly. The Play Full Song function runs on MusicKit, launching the Apple Music player inside TikTok when a track is played. The rollout is planned worldwide in coming weeks, aiming to deepen engagement by reducing app-switching and enabling saving to Apple Music libraries and playlists.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
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