Beobachtetes Signal · 14. Feb. 2023 · Funding · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Österreichische Unternehmen erhalten 700.000 Euro für Nimble AI-Chip-Projekt
Europa ist im Halbleiterwettlauf gegenüber den USA und China ins Hintertreffen geraten, doch österreichische Organisationen arbeiten weiterhin an Computerchips der nächsten Generation. Das Nimble AI-Projekt entwickelt neuromorphe Chips, die das menschliche Gehirn imitieren und die parallele Verarbeitung großer Datenmengen bei gleichzeitiger Energieeinsparung ermöglichen. Das mit zehn Millionen Euro aus dem EU-Programm Horizon Europe finanzierte Projekt strebt eine hundertfache Verbesserung der Energieeffizienz und eine fünfzigfache Reduzierung der Latenz im Vergleich zu herkömmlichen Chips an. Das Konsortium umfasst 19 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus acht EU-Ländern. Drei österreichische Akteure – Viewpointsystem, AVL List und die TU Wien – erhalten 700.000 Euro der Fördermittel. Zu den Anwendungsbereichen gehören energieeffizientes Eye-Tracking für AR/VR-Brillen sowie Echtzeit-Validierungssysteme für automatisierte Fahrzeuge.
Nimble AI ist ein europäisches Forschungsprojekt für neuromorphe Chiptechnologie und zwar relevant für KI-Infrastruktur, jedoch kein direktes AdTech- oder MarTech-Marktereignis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das EU-Programm Horizon Europe fördert das Nimble AI-Projekt mit zehn Millionen Euro.
- Drei österreichische Partner – Viewpointsystem, AVL List und die TU Wien – erhalten 700.000 Euro der Gesamtförderung.
- Nimble AI strebt eine hundertfache Verbesserung der Energieeffizienz und eine fünfzigfache Reduzierung der Latenz im Vergleich zu herkömmlichen Chips an.
- Das Konsortium umfasst 19 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus acht EU-Ländern.
- Neuromorphe Chips imitieren das menschliche Gehirn und werden für Anwendungen wie AR/VR-Eye-Tracking und autonomes Fahren entwickelt.
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
OpenAI-Experte: Token-Effizienz für KI-Agenten optimieren
In einem Interview mit t3n erklärt Maximilian Hudlberger, Applied AI Engineer bei OpenAI, dass trotz sinkender Token-Preise die KI-Kosten für Unternehmen deutlich steigen können, insbesondere durch den zunehmenden Einsatz von KI-Agenten. Er argumentiert, dass das wahre Maß für Wirtschaftlichkeit nicht der Preis pro Token ist, sondern die Anzahl der erledigten Aufgaben mit einem gegebenen Budget. Unnötige Kosten entstehen oft dadurch, dass für jede Aufgabe das stärkste Modell verwendet wird, obwohl einfachere Modelle ausreichen würden. Unternehmen sollten daher in erledigten Aufgaben denken und ihre Modellwahl für wirtschaftliche Effizienz optimieren. Der Artikel betont, dass der wachsende Einsatz von KI-Agenten in Unternehmensworkflows den Token-Verbrauch erhöht und Kostenmanagement zu einem kritischen Geschäftsfaktor macht.
Windows führt Open-Weight-KI wie DeepSeek und Nvidias Nemotron ein
Microsoft positioniert Windows neu als Plattform für 'hybride Intelligenz' und ermöglicht KI-Agenten, die je nach Aufgabe lokal am PC oder in der Cloud laufen. Das Unternehmen kündigte die allgemeine Verfügbarkeit von Microsoft Execution Containers (MXC) an, integrierte Sandboxes, die den Zugriff von Agenten auf Dateien und Netzwerke kontrollieren, mit Unterstützung von Codex, GitHub Copilot, OpenClaw und anderen. Zudem stellt Microsoft neue lokal laufende Modelle vor, darunter MAI Code 1.1 Flash, Nvidias Nemotron und DeepSeek V4 Flash. Das Surface Laptop Ultra mit Nvidias RTX-Spark-Chip wurde vorgestellt und ist vorbestellbar. Copilot erhält erweiterte Befugnisse, um auf lokale Dateien zuzugreifen und Aufgaben auf Copilot+-PCs auszuführen, die in den kommenden Monaten ausgerollt werden. Dieser Schritt signalisiert eine weitere Loslösung von OpenAI, da Microsoft eigene MAI-Modelle baut und Alternativen integriert. Die Ankündigung folgt auf Rückschläge mit Recall und der Copilot+-Marke, doch Microsoft setzt nun auf einen sicherheitsorientierten Ansatz.
Dan Ives: KI-Ausbau erst im 3. Inning, Top-5-Aktien
Der erfahrene Technologieanalyst Dan Ives von Yorkville Ives hat die Coverage von fast 50 Technologieunternehmen aufgenommen und eine 'sehr bullische' Haltung gegenüber dem KI-Sektor eingenommen. Ives glaubt, dass der KI-Ausbau erst im '3. Inning eines 9-Inning-Spiels' steckt und dass Anleger die 4-Billionen-Dollar-Ausgabenwelle der nächsten Jahre unterschätzen. Seine fünf Top-Aktien sind Nvidia, Microsoft, Palantir, Apple und CrowdStrike. Ives betont die Ausweitung von agentischer KI, die die Angriffsfläche vergrößert und die Cybersicherheitsbudgets innerhalb von drei Jahren von etwa 5% auf 10% der IT-Budgets treiben wird. Er sieht auch eine breitere Nachfrage nach KI-Infrastruktur über Hyperscaler hinaus, etwa durch Sovereign-AI-Programme und Neoclouds. Zu den weniger bekannten Aktien gehören der Cloud-Ausrüster Boost Run und das Autonomie-Lieferunternehmen Serve Robotics mit erheblichen Kurspotenzialen.
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